[S] Suche Netzteilplatine

Gast #4824555
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Hallo,
ich suche nur eine lineare gebrauchte Netzteilplatine als Fertigteil 
oder Bausatz ca. 0-34 Volt, ca. 0-3 Ampere, beides regelbar. Ohne 
Transormator und Kühlkörper. Zustand egal. Die soll nur funktionieren. 
Von mir aus auch ohne Leistungsendstufe, aber bitte mit Schaltplan. 
Bitte kein Doppelnetzteil.
Max. Abmessungen 100 x 120 mm.
Wer hat sowas in der Bastelkiste?

MfG. Zeinerling
#4824729
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Jörg R. schrieb:
> Bausatz, nicht ganz preiswert, entspricht aber deinen Anforderungen:

Nö, er möchte ja auch die 3A sicherlich bei 10V Ausgangsspannung nutzen 
können. Und genau das leistet das Conrad Teil nicht, dort steht extra 
"max. 20W Verlustleistung" - das haben wohl aber selbst einige der 
Bewerter nicht verstanden.

D.h. wenn man es wie gedacht an einen 30V AC Trafo anschließt und dann 
nur 10V DC entnimmt, müssen mehr als 20V am Linearregler/Transistor 
"verbrannt" werden. Mehr als max. 1A wird man also schon bei 10V nicht 
mehr entnehmen können. Im Datenblatt gibt es dazu sogar eine Kurve aus 
der das hervorgeht. Die 3A lassen sich nur bei 30V DC nutzen, aber 
soweit lesen wohl viele garnicht erst.

Als Labornetzteil ist dieses Ding denkbar ungeeignet.

Der Preis steht noch auf einem ganz anderen Blatt...
#4824738
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Jörg R. schrieb:
> entspricht aber deinen Anforderungen:

Nein, natürlich nicht, bloss weil es teuer ist, heisst das doch noch 
lange nicht, daß es was taugt.

Diese Platine hat einen VIEL zu kleinen Kühlkörper und kann z.B. bei 5V 
nicht 3A liefern wenn 30V~ reingehen. Schau einfach mal ins Datenblatt 
des unteuglichen Teils, maximale Verlustleistung 20W, ein Witz, gerade 
mal 0.57A wären möglich.

Angeblich soll die Conrad-Platine auch mit bis zu 30V~ versorgt werden 
können. Dann würde der LM723 aber 30*1.41-2 = 40.42V abbekommen, ein 
LM723 hält aber bloss 40V aus. Zudem ist Netzspannugsschwankung und 
Leerlaufüberhöhung noch nicht drin in den 30V. EIn 24V~ Trafo ist also 
das Maximum, der erzeugt bei 10% Netzunterspannung aber nur 29V, wovon 
bei 3A durch den 4700uF Siebelko noch mal 6V veroren gehen, bleiben 23V, 
von denen die BD249 und der shunt nochmal gut 2V fressen. Eine 
Ausgangsspannung übe 21V ist mit der Platine serös also nicht zu 
erzeugen.

Typisch Conrad: Teuer und schlecht.
#4824766
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Werner F. schrieb:
> @ Harry S.
>
> Hast Du denn die Anschlussbelegung für die Stromversorgung und die
> Werte/Anschlussbelegung für die Potis?
> Denn auf dem Foto fehlen die.
>
> MfG. Zeinerling

Die Masse sind 100x160.
Statt Potis sind da momentan Cermettrimmer drin, ganz rechts.
Anschlussbelegung für Ein- und Ausgänge habe ich, klar. Auch ein kleines 
Datenblatt.
Schick mir bitte eine PN, ich scanne die zwei Seiten ein und schicke sie 
Dir per E-Mail.
Preis: werden wir uns einig während des e-Mailaustausch.
#4824783
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Michael B. schrieb:
> Nein, natürlich nicht, bloss weil es teuer ist, heisst das doch noch
> lange nicht, daß es was taugt.

Hab ich auch nicht behauptet. Aber wenigstens habe ich einen Beitrag zum 
Thema geleistet und suche mir keine Kommentare die ich niedermachen 
kann. Das wird hier im Forum langsam zum Sport.

Die Eingangsspannung kann man übrigens verringern um die Verlustleistung 
zu reduzieren. Und den Kühlkörper könnte man bei Bedarf vergrößern, hat 
wohl jeder Bastler zuhause rumliegen.

Außerdem hat der TO auch nicht geschrieben das er auch bei 10 Volt 3 
Ampere haben möchte. Er hat auch nicht geschrieben was es kosten darf.


Sorry das ich einen Vorschlag gemacht habe. Vielleicht sollte man sich 
nur noch auf das Rumnölen konzentrieren. Das macht wohl mehr Spass.

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