Eigenartige Fragestellung...
Hier ein konkretes Beispiel aus dem wahren Leben:
Asynchronmaschinen im Bereich 10 - 30 kW, Synchronmaschine bis 80 kW.
Die Verbindung zwischen Motordrehgeber (wahlweise sin/cos mit
Interpolator oder Inkrementalgeber mit automatischer Erkennung des
Drehgebertyps) und Motorsteuerung plus Frequenzumrichter sollte über
Lichtwellenleiter erfolgen.
Ja, es gibt Gründe dafür, es so zu machen.
Wenn Störungen auf der Übertragungsleitung sind, rastet die
Regelschleife sofort aus und der Motor bewegt sich nicht mal um
nullkommadrei Grad.
In der vom FU EMV-mäßig total versifften Umgebung (beim Auftraggeber war
zu allem Überfluss auch nirgendwo im Labor eine Schiene mit definiertem
Erdpotential vorhanden) ist eine Signalbeoabachtung mit einem normalen
Oszilloskop völlig unmöglich.
Wichtigstes Messhilfsmittel: Differenzialtastköpfe. Genau. Die Dinger,
bei denen zwei Stück mehr kosten als das teure Oszilloskop dahinter.
Damit ließ sich der Einkopplungsweg für die Signalstörungen innerhalb
von 15 min lokalisieren.