Silikonhaut von Silikonguss entfernen

Gast #4834805
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Hat wer einen Ratschlag wie man die Silikonhaut von einem Silikonguss 
entfenren könnte?

Mit dem Guss steht diese häufig über aber abschneiden bzw. abreissen 
führt zu keinem Ergebnis welches sauber aussieht.
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Gast #4835002
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Das ist eine Frage des Fingerspitzengefühls. Eine einfache und 
zuverlässige Methode ohne Möglichkeit eines Fehlers gibt es meiner 
Meinung nach nicht.

Man müsste das Teil mal von der Seite sehen. Aber das Foto lässt 
vermuten, dass es sich um einen Zylinder mit aufgesetztem Kegelmantel 
handelt und sich das Überstehende genau am Übergang von Zylinder zu 
Kegel befindet. Ist das so?

Dann würde ich versuchen den Zylinder flach hin zu legen, so das der 
kegelige Teil über eine Kante ragt und also den Zylinder nicht verformt. 
Dann mit äusserst scharfem Messer - hast Du Keramikmesser zu Hause ? - 
und sehr vorsichtig, immer in eine Richtung sägend, schneiden. Immer nur 
ein kurzes Stück, dann den Zylinder weiter drehen. Die Tischplatte muss 
die Form des Zylinders halten, aber die Schneidekraft vor allem 
tangential wirken.

Ich fürchte mit ein paar Ausrutschern wirst Du aber leben müssen. Oder 
mit vielen Versuchen.
Gast #4835094
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Wie entsteht diese Silikonhaut überhaupt? Sieht ein wenig danach aus,
als wenn das ein Rest vom vorherigem Guss ist. Das sollte mit einem
Einwegskalpell aus der nächsten Apotheke für ein paar Cent doch leicht
vor dem nächsten Guss zu beseitigen sein.
Sollte diese Haut durch Schwenken der Form und zu frühe Reaktion des 
Silikons mit der Form entstehen, muss man den Guss entweder mit einem 
Inhibitor verzögern oder den Gießprozess mit einem Füllrohr optimieren,
so das in der Form keine vorzeitige Benetzung oberhalb der 
Gussoberfläche statt findet. Bei einigen industriellen Abfüllprozessen 
wird das auch so gemacht.
Gast #4835304
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Cyborg schrieb:
> Wie entsteht diese Silikonhaut überhaupt?

Wenn initial beim einfüllen, in die Form Silikon, die Formoberfläche 
berührt. Das bekommt man zwar korrigiert etwa mit einem Tuch allerdings 
kommt es beim aushärten zu einer leichten Ausdehnung ( ggf. durch letzte 
Luftblasen?) die dann wesentlich leichter ,am zuvor benetzen Formenwand, 
übertreten.


Ein Füllrohr ist aufjedendall eine super Idee bisher ist es daran 
gescheitert das nach sich nach einer Benutzung das FÜllrohr zussetzt. 
Evtl. muss man damit leben...
Gast #4835764
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progr schrieb:
> Ein Füllrohr ist aufjedendall eine super Idee bisher ist es daran
> gescheitert das nach sich nach einer Benutzung das FÜllrohr zussetzt.
> Evtl. muss man damit leben...

Nicht unbedingt, denn mit dem Inhibitor kann man die Ration verzögern.
Dann setzt sich auch das Füllrohr nicht so schnell zu.
Das Rohr kann man auch mal reinigen, so wie man früher und auch
heute noch Gewehrläufe reinigt, entweder mit einer Reinigungsstange
oder in Ermangelung, mit einem Draht, mit dem man ein Stück Lappen
durch das Rohr zieht. Hab ich erst vor ein paar Tagen mit Bitumen
so gelöst.

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