Trafo vorbelasten?

Gast #4847928
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Hallo,
bin neu in der Elektronik unterwegs und kenne mich da kaum aus.

Projekt: Labornetzgerät
Frage: Muss ich den Trafo vorbelasten? ( belasten)

Ich habe mir einen Trafo von nem alten Fernseher besorgt: 
prim:230v~-sec.2100V den möchte ich umdrehen mit Netzspannung versorgen 
und mir ein labornetzgerät bauen.Mein Problem: wenn ich an den Trafo 
jetzt Spannungung anlegen würde um sie dann mit einem (verbraucher) zu 
verwenden die spannung abfallen, müsste ich also den Trafo vorbelasten?


LG GTASanAndreas
#4847931
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Karsten Beckers schrieb:

> bin neu in der Elektronik unterwegs und kenne mich da kaum aus.
>
> Projekt: Labornetzgerät

Vergiss es. Das ist ein paar Nummern zu groß für Dich. Fang doch erst 
mal mit einfachen Sachen an.
Ein umgedrehter Hochspannungstrafo ist das was für ein Netzteil am 
wenigstens geeignet ist. Dir mangelt es an den elementarsten Grundlagen.

Gruß
Andreas
#4847939
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Hi,
wenn Du ein einfaches NT nachbauen möchtest, kannst Du z.B. dieses hier 
nachbauen: http://www.hobby-bastelecke.de/projekte/netzteil_lm723.htm
Aber dann genau so wie es dort steht. Ich würde auch der Empfehlung dort 
folgen und nicht über 1,5A gehen. D.h. einen Trafo 24V 2A dafür 
einsetzen.
35V Ausgangsspannung sind auch illusorisch. 30V max dürften es hier 
sein.
Der LM723 ist zwar schon sehr alt (gilt auch für den 2N3055), aber 
erfüllt seinen Zweck nach wie vor recht gut.

Gruß
Andreas
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #4848026
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Karsten Beckers schrieb:
> Ich habe mir einen Trafo von nem alten Fernseher besorgt:
> prim:230v~-sec.2100V den möchte ich umdrehen mit Netzspannung versorgen
> und mir ein labornetzgerät bauen.
Mein Vorschlag: besorge dir einen Trafo, der die richtige Spannung für 
dein Vorhaben liefert. Punkt.

Und nächstes Jahr (also Mitte bis Ende 2018) können wir dann 
diskutieren, was du mit deinem 2kV Trafo anstellen könntest.
#4848038
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THOR schrieb:
> Mein Vorschlag an der Stelle: Nen alten Hifi-Verstärker ausschlachten.
>
> Da hast du +-(30-50)V, irgendwas um 12V für die Logik und vllt. noch -12
> und 5V.
>
> Und Brückengleichrichter und dicke Siebelkos sind auch schon mit drauf,
> zudem Anschaltknopf, BetriebsLED etc.

Die Wahrscheinlichkeit, daß sich in einem HFI Verstärker irgendwelche 
brauchbaren Teile für ein Labornetzteil befinden, ist ziemlich gering, 
wenn man jetzt mal von Einschaltknopf, Gehäuse und Kühlkörper absieht.
Diese Idee ist mindestens genauso schlecht wie der Umbau eines 
Compternetzteiles.

Gruß
Andreas
Gast #4848115
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Garnicht schlecht sind Trafos aus SAT-Receivern. Die haben oft eine 
Wicklung für etwa 30V und eine mit 7V für die Versorgung der 
Digitaltechnik.

Auch die Leistungsklasse (so ca, 10W) ist das Richtige.

Anfänger haben immer den Hang zur Raucherklasse: deutlich über 1A und 
weit über 12V. Das ist aber Unsinn. Wenn man keine Akkus laden will und 
keine Endstufen baut sind  mehr als 12V und mehr als 1A eine Seltenheit.
#4848125
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THOR schrieb:

> Mein Vorschlag an der Stelle: Nen alten Hifi-Verstärker ausschlachten.
>
> Da hast du +-(30-50)V, irgendwas um 12V für die Logik und vllt. noch -12
> und 5V.
>
> Und Brückengleichrichter und dicke Siebelkos sind auch schon mit drauf,
> zudem Anschaltknopf, BetriebsLED etc.

...und, ganz wichtig, einen Kühlkörper. Deshalb sollte der Verstärker
auch eher eine etwas höhere Leistung haben. Dann kann man die End-
transistoren samt Kühlkörper direkt verwenden.

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