Gast
#4852835
Servus, wenn demnächst eh alles in der Cloud ist und weniger Wartung/Customization benötigt (self-it): Wozu braucht man dann noch IT-Berater? Ein Job ohne Perspektive? Grüße Rainer
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IT-Berater: Zukunft
Gast
#4852835
Servus, wenn demnächst eh alles in der Cloud ist und weniger Wartung/Customization benötigt (self-it): Wozu braucht man dann noch IT-Berater? Ein Job ohne Perspektive? Grüße Rainer
Gast
#4852837
Stimmt. Was wir brauchen sind mehr Blechbieger (Maschinenbauer).
Gast
#4852843
Rainer schrieb: > wenn demnächst eh alles in der Cloud ist und weniger > Wartung/Customization benötigt (self-it): Wozu braucht man dann noch > IT-Berater? Das waren noch nie "Berater" bzw. "Consultant" Jobs ;) Das waren immer schon nur "Bodyleasing" Stellen, also Mitarbeiter 2. Klasse. Ob der gemietete Mitarbeiter an AWS rumschraubt oder an der firmeninternen Infrastruktur macht keinen Unterschied. Die einzigen die man nicht mehr baucht sind die "Kabel-Lutscher", also die Admins die das Netzwerk selber bauen, weil ja gemietet von Amazon/Google/Microsoft. Die Perspektiven fuer externe sind besser denn je, Konzerne ersparen sich viel Geld und Aufwand (Betriebsrat etc.).
Gast
#4852891
Randstad schrieb: > Ob der gemietete Mitarbeiter an AWS rumschraubt oder an der > firmeninternen Infrastruktur macht keinen Unterschied. > > Die einzigen die man nicht mehr baucht sind die "Kabel-Lutscher", also > die Admins die das Netzwerk selber bauen, weil ja gemietet von > Amazon/Google/Microsoft. Für mich zu eindimensional. Es muss jemand geben, der die Anforderungen des Kunden in der IT abbildet. Dabei ist es völlig egal ob die IT "On-premise" oder in der "Cloud" läuft. Vielen Kunden sind ihre Anforderungen erstmal gar nicht transparent (Zumindest nicht so im Detail, dass das in IT umgesetzt werden kann). Dabei hilft dann der Strategie- bzw. Prozessberater von Accenture&Co. Wenn die Anforderungen definiert (Pflichtenheft&Lastenheft) sind, muss alles noch umgesetzt werden, das macht dann z.B. der SAP- oder Oracle- Anwendungs-Berater. Bei High-End-Kunden (im Sinne von Performance, Komplexität etc.) wirst Du immer spezielle Infrastrukturen brauchen, die dann ein Infrastruktur-Berater implementiert. Auch hierbei ist es egal ob das "On-premise" oder in der "Cloud" läuft.
Gast
#4852925
Rainer schrieb: > wenn demnächst eh alles in der Cloud ist und weniger > Wartung/Customization benötigt (self-it): Wozu braucht man dann noch > IT-Berater? > > Ein Job ohne Perspektive? Bla, Computer funktionieren seit Jahrzehnten nicht richtig. Es wird daher auch in Zukunft hinreichend Bedarf an Computersitting geben.
Gast
#4852934
Computersitter schrieb: > Es wird > daher auch in Zukunft hinreichend Bedarf an Computersitting geben. So ist es, nur kannst du den Job dann von Zuhause aus machen, da der Kunde "vor Ort" eh keine Hardware mehr stehen hat. IT-Berater seit 30 Jahren schrieb: > Strategie- bzw. Prozessberater Das sind die high Potentials, die noch nie selbst ein Projekt umgesetzt haben aber 100erte Seiten an Papier/Word Dokumeneten oder noch schlimmer Powerpoints produzieren, in denen alles steht, nur keine sinnvolle und implementierbare Lösung. SCNR
Gast
#4852939
> Strategie- bzw. Prozessberater
Klingt ähnlich bescheuert wie Lifestyleberater.
Ich würde einen gestandenen Fachmann zu Rate ziehen, wenn es den geben
sollte.
Gast
#4853178
Rainer schrieb: > Servus, > > wenn demnächst eh alles in der Cloud ist und weniger > Wartung/Customization benötigt (self-it): Wozu braucht man dann noch > IT-Berater? > > Ein Job ohne Perspektive? > > Grüße > Rainer Das werden eher mehr als weniger ! Mit cloud hat es nix zu tun. Nur das die Klaut eben viel Beratungsaufwand schafft. Stichwort -Datensicherheit, rechtlicher Aspekte, Zugrifss und Synchronistionsmöglichkeiten, Schittstellenverwaltung, Zugriffverwaltung, Einbindung in bestehnde Systeme, usw...
Gast
#4853394
Der Andere schrieb: > So ist es, nur kannst du den Job dann von Zuhause aus machen, da der > Kunde "vor Ort" eh keine Hardware mehr stehen hat. Zuhause? Nein, du wirst Digitaler Nomade, ziehst von Coworking-Space zu Coworking-Space, manchmal auch von Starbucks zu Starbucks, immer dem WLAN hinterher. Du bist furchtbar hip, hast keine Sozialversicherung (und bist stolz drauf) und bescheißt die Steuer bei deinen kläglichen Einnahmen. Das heißt, du hast dich selbst zu so einer Art Wanderarbeiter degradiert. Nur dass du nicht der Arbeit physikalisch hinterher wanderst, sondern ihr im Netz nachjagst. Damit das nicht so peinlich wirkt, die prekäre Beschäftigungssituation und Heimatlosigkeit nicht so auffällt, redest du davon, dass du deine "Homebase" in Chiang Mai hast und wie weit du es schon mit deiner Selbstoptimierung als Veganer gebracht hast. > Das sind die high Potentials, die noch nie selbst ein Projekt umgesetzt > haben aber 100erte Seiten an Papier/Word Dokumeneten oder noch schlimmer > Powerpoints produzieren, in denen alles steht, nur keine sinnvolle und > implementierbare Lösung. Am besten noch für SAP.
Gast
#4853401
@Jack: Geil! hahaha :-)
Gast
#4854766
Gast
#4854890
Rainer schrieb: > Ein Job ohne Perspektive? HAHA. Genau das Gegenteil ist der Fall. Durch die ganze Vernetzung, Stichwort "INDUSTRIE 4.0" und "Big Data", nimmt der Beratungsbedarf noch viel mehr zu. Besonders im Security Bereich gibts Unmengen zu tun. Das ist auch die Richtung, auf die ich aktuell beruflich hinarbeite. Arbeit gibts genug. Wird auch tendenziell immer mehr, "in der Arbeit" wird gerade groß expandiert, Mitarbeiterzahl wächst. Businesskasper schrieb: > Alt aber gut: > http://www.bullybase.de/tv/bully-rick/video/businesskasper-clip Da ist was dran... Vor ein paar Jahren hab ich da noch drüber gelacht, aber genau so siehts jetzt aus, zumindest bei ein paar meiner Kollegen.
Gast
#4854959
Das Problem am Berater ist die atemberaubende Geschwindigkeit wie sich die Technologie entwickelt. Das Cobol von gestern will heute niemand mehr. Das viele Geld ist man nur wert, wenn man auch auf der Hoehe ist. торфкопф schrieb: > Das Problem am Berater ist die atemberaubende Geschwindigkeit wie sich > die Technologie entwickelt. Das Cobol von gestern will heute niemand > mehr. Das viele Geld ist man nur wert, wenn man auch auf der Hoehe ist. So schlimm ist es auch nicht. Gut, Cobol ist nicht von gestern sondern aus der Steinzeit. Aber sogar damit lässt sich bei Banken und Versicherungen noch gutes Geld verdienen.
Gast
#4855385
IT-Berater seit 30 Jahren schrieb: > Vielen Kunden sind ihre Anforderungen erstmal gar nicht transparent Ja manchmal weiss der Kunde selbst nicht so genau was er will und Geruechten zufolge aendern sich die Anforderungen schon mal :) IT-Berater seit 30 Jahren schrieb: > Wenn die Anforderungen definiert (Pflichtenheft&Lastenheft) sind, muss > alles noch umgesetzt werden, das macht dann z.B. der SAP- oder Oracle- > Anwendungs-Berater. .. und wenn dann nach Wochen/Monaten Arbeit "nur" Dokumente produziert worden sind, weiss dann hoffentlich jeder was als naechstes zu tun ist, oder aendert sich dann evuentuell wieder etwas? IT-Berater seit 30 Jahren schrieb: > Dabei hilft dann der Strategie- bzw. Prozessberater von Accenture&Co. > Wenn die Anforderungen definiert (Pflichtenheft&Lastenheft) sind, muss > alles noch umgesetzt werden, das macht dann z.B. der SAP- oder Oracle- > Anwendungs-Berater. Bei High-End-Kunden (im Sinne von Performance, > Komplexität etc.) wirst Du immer spezielle Infrastrukturen brauchen, die > dann ein Infrastruktur-Berater implementiert. Auch hierbei ist es egal > ob das "On-premise" oder in der "Cloud" läuft. "A consultant is someone that takes your watch to tell you the time and then bills you for it" ;) Wenn der Kunde nicht zumindest selber das Lastenheft selber erstellt, ist das ganze IMHO eher eine Farce um die Einkauefer zu besaenftigen, nicht um die eigentliche Arbeit zu definieren. Je nach Firma/Branche kann es gut sein dass da eben kein externer involviert ist. IT Firmen an sich wollen das Know How meist im Hause haben, auch aendern sich Anforderungen oft so schnell dass man entweder dicke und aktuelle Dokumentation schreiben kann, oder etwas umsetzt, aber eben nicht beides. Naja, nach 12 Jahren als externer hab ich so einiges gesehen.
Gast
#4857743
insultingConsultant schrieb: > HAHA. Genau das Gegenteil ist der Fall. Durch die ganze Vernetzung, > Stichwort "INDUSTRIE 4.0" und "Big Data", nimmt der Beratungsbedarf noch > viel mehr zu. Besonders im Security Bereich gibts Unmengen zu tun. Vor allem in Big Data sollte man immer wieder mitlernen. Dort wechseln Unternehmen die Technologien wie Leute ihre Unterhosen. Prediction: Julia die neue ultimative Sprache der Data Science, die heute noch keiner kann aber in Zukunft jeder lernen wird ;)
Gast
#4858560
Hacker im IT-Abwehrdienst hat Zukunft.
Gast
#4858590
CISA ...
Gast
#4858600
Jack schrieb: > Damit das nicht so peinlich wirkt, die prekäre Beschäftigungssituation > und Heimatlosigkeit nicht so auffällt, redest du davon, dass du deine > "Homebase" in Chiang Mai hast und wie weit du es schon mit deiner > Selbstoptimierung als Veganer gebracht hast. Einfach Genial, besonders die Sache mit dem Veganer passt doch voll ins Klischee. Oder da Krasse gegenteil mit 150kg Lebendgewicht, die Maus in der rechten und den Burger in der linken Antwort schreibenBitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben. |
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