ideale Diode im Boostconverter

Gast #4855955
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Hallo,

es gibt so "ideale Dioden" wie z. Bsp. den LTC4375. In einen 
Boostconverter nach dieser Topologie
http://schmidt-walter-schaltnetzteile.de/smps/aww_smps.html
würde ich gerne auf die 2-3 Watt Verlustleistung der Diode verzichten 
==> Synchrongleichrichter. Im Datenblatt steht nichts von diesem 
Einsatz, also warscheinlich ungeeignet. Wie muss ich den Fet ansteuern? 
Ich hab nichtmal eine Schaltung gefunden, bei der das praktiziert wird. 
Falls es relevant ist, auf die Speicherdrossel 
http://sigma.octopart.com/21376320/image/Coilcraft-SER2918H-153KL.jpg 
bekomme ich noch paar Windungen drauf.
Eckdaten:
Pa ~ 120W
Ua ~ 40V
Ia ~ 4A
Ue ~ 9 - 12 V
F  ~ 200 kHz

Danke und Grüße
Gast #4855990
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Gibt es nicht.
Eine Ideale Diode besteht aus einem Mosfet + einer Überwachungslogik, 
die die Spannung über dem Mosfet misst und daraus die Ansteuerung 
ableitet.

200kHz wäre da viel zu schnell.

>Wie muss ich den Fet ansteuern?
Bist Du noch Anfänger? Dann würde ich bei TI oder LT einen 
entsprechenden synchronen Boost Converter aussuchen und mich an die 
Application Vorschläge halten.

Fast genauso wichtig ist auch immer das Layout. LT hat da von fast allen 
auch Layoutvorschläge
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #4856044
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iiooii schrieb:
> Fast genauso wichtig ist auch immer das Layout. LT hat da von fast allen
> auch Layoutvorschläge
Gerade bei Schaltreglern mit synchronem Gleichrichter ist das Layout 
wegen der sehr "knackigen" Umschaltvorgänge oft für gute Funktion 
entscheidend. Kenntnisse über die zwei relevanten Strompfade "Laden" und 
"Freilauf" helfen, die Layoutvorschläge im Datenblatt beurteilen zu 
können.
Gast #4856061
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>> Bist Du noch Anfänger?
>Du weißt aber was ich meine. Die Schaltung tut es, nur die Diode faellt
>mangels Kühlung nach einer Weile ab ... :-(

Ich hab das gefragt, weil Du nach der Ansteuerung des Fets gefragt hast.
Eine ideale Diode kommt schon deshalb nicht in Betracht, weil man ja den 
Mosfet, der die Diode am Ausgang ersetzten soll kurz VOR dem Einschalten 
des Mosfets nach Masse ausschalten muss. Eine Ideale Diode würde auf die 
Spannung schauen, und würde also erst nach dem Einschalten des Mosftest 
nach Masse diese abschalten.

Beim synchronen Schaltregler sorgt die Logik dafür, dass im 
Umschaltmoment beide mal ganz kurz aus sind, um Überschneidungen zu 
vermeiden.
Gast #4856122
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iiooii schrieb:

> Beim synchronen Schaltregler sorgt die Logik dafür, dass im
> Umschaltmoment beide mal ganz kurz aus sind, um Überschneidungen zu
> vermeiden.

Und genau das war mein Problem, einfach weil ich mich mit 
Synchrongleichrichtern noch nie auseinandergesetzt hab. Der TPS43060 
könnte mein Freund werden, die Bauform hab ich im Griff. Schade um das 
Layout mit dem LM5022, da steckt ein Haufen Arbeit drin.

Danke an alle

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