> Wie berechnet man denn dann die Phasenverschiebung mit
> Oberwelleneinfluss?
Wie schon gesagt, die Wirkleistungen von Grundschwingung P1 (z.B. 50 Hz)
und Oberschwingungen Pn (100 Hz, 150 Hz, 200 Hz ...) addieren sich
linear zur gesamten Wirkleistung Pg.
Im allgemeinen Fall ist wie bei der Grundschwingung bei jeder
Teilschwingung ein Leistungsfaktor vorhanden: cos(φn). Also:
Pg = P1 + P2 + P3 + ...
Pg = U1*I1*cos(φ) + U2*I2*cos(φ2) + U3*I3*cos(φ3) + ...
(Un, In sind Effektivwerte, cos(φ) ist, wie üblich, der Leistungsfaktor
der Grundschwingung.)
Die gesamte Scheinleistung Sg ist die Wurzel aus der Quadratsumme der
Einzelscheinleistungen Sn= Un*In:
Sg= √(S1² + S2² + S3² + ... )
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Ich hoffe, das stimmt so, man muss sich ja nicht jeden Tag mit so etwas
herumschlagen. ;-)
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Wie ebenfalls schon gesagt, kann nur die Grundschwingung Wirkleistung
liefern, falls Strom oder Spannung (oder beide) rein sinusförmig sind.
Daher gibt man in der Praxis oft nur den Grundschwingungsleistungsfaktor
cos(φ)= P/S1
Hat der Strom viele Oberschwingungsanteile (bei nichtlinearen Lasten),
muss man (z.B. wegen der stärkerer Belastung der Leitungen) ggf. genau
rechnen. Der Gesamt-Leistungsfaktor beträgt:
λ = P/Sg
S.a.:
https://de.wikipedia.org/wiki/Leistungsfaktor#Leistungsfaktor_bei_nichtlinearen_Lasten