Foren mehrfach durchsucht, kein passender Treffer, dann wohl der richtige Schritt: Hallo, Ich suche einen (preiswerten...) Ersatz für einen verschusselten HBC-Optima-Handsender, der arbeitet auf 433.2 Mhz, mit Code 1010 laut Typenschild (hm, ob der nun was mit dem Funksignal zu tun hat???). Soll Gerät ein/aus schalten und beschleunigen/verlangsamen, also 4 Taster. 433 Mhz-Universal-Sender findet man ja zuhauf auf den gängigen Plattformen, aber die werden mir wohl nicht weiterhelfen. Was spricht denn da so der Funk-Fachmann - helfen mir die Universal-Sender doch weiter, oder was könnte es sonst für Lösungen geben, ausser zähneknirschend mein Konto zu plündern? Danke für Tips :-)
Gast
#4869208
433,2 MHz liegt im ISM-Band 433 https://de.wikipedia.org/wiki/ISM-Band
Ahh ja... und weiter?
Einen Ersatz, der nicht vom Originalhersteller kommt wird man wohl kaum finden. Die Daten, die da gesendet werden, sind ja nichts universelles. Da kann ( und wird ) jeder Hersteller sein eigenes Süppchen kochen. So ähnlich wie beim Autoschlüssel ( Funk ). Da wird ja zum Glück auch nicht ein universeller Code verwendet, den man an jeder Ecke bekommt...
Trübe Aussichten, aber immerhin schonmal verwertbare Argumente. Danke ! :-)
Gast
#4891755
Kommt drauf wie die das Protokoll mit der "Verschlüsselung" umgesetzt haben, da sind die Spannbreiten von dilettantisch bis state-of-the-art gewaltig. Hast du einen Protokollmitschnitt? (SDR-Stick) Der Hinweis mit dem 4-stelligen Binärcode auf dem Sender weckt bei mir einen Verdacht.
Hallo, nein, einen Protokollmitschnitt habe ich nicht, sowas wird der Hersteller schätzungsweise kaum rausrücken. Die Funkanlage dürfte mittlerweile 17 Jahre alt sein, was auch zum noch genutzen Frequenzbereich passt. Dass man damals schon so auf Nummer Sicher in Sachen Verschlüsselung gegangen ist, erstaunt mich ja schon...
Gast
#4892954
Karl-Heinz B. schrieb: > nein, einen Protokollmitschnitt habe ich nicht, sowas wird der > Hersteller schätzungsweise kaum rausrücken. Deshalb muss man den selbst machen. > Die Funkanlage dürfte mittlerweile 17 Jahre alt sein, was auch zum noch > genutzen Frequenzbereich passt. Dass man damals schon so auf Nummer > Sicher in Sachen Verschlüsselung gegangen ist, erstaunt mich ja schon... Was ist das denn für eine Maschine?
Gast
#4892955
Karl-Heinz B. schrieb: > 433.2 Mhz Schreibfehler? 433,92 MHz?
Nein, die Frequenzangabe klingt exotisch, ist aber kein Schreibfehler, und mit der FB steuert man in meinem Fall eine Pumpe in einem Fahrzeug - Wasser auf/zu, und Drehzahlregulierung.
Gast
#4893759
Sofern keine Gefahr besteht, könnte eine Funkklingel aus dem Baumarkt reichen? Aufwand&Nutzen=? Alledings ist 433 MHz eine ISM Frequenz wo alle Störungen möglich sind! https://de.wikipedia.org/wiki/ISM-Band
Gast
#4893986
Karl-Heinz B. schrieb: > Nein, die Frequenzangabe klingt exotisch, ist aber kein > Schreibfehler, Dann würde ich nach dem Empfänger sehen, ob der sich einfach auf eine andere Frequenz ändern lässt. Und dabei entdeckt man möglicherweise gleich einen Standarddecoder von Holtek o.ä.. > und mit der FB steuert man in meinem Fall eine Pumpe in einem Fahrzeug - > Wasser auf/zu, und Drehzahlregulierung. Wasserwerfer?
Die FB muss schon etwas mehr können als ein Klingeltaster ;-) . Dass die Frequenz störempfindlich ist, ist schon klar. Aber bei „satten" 10mw output kommt man sich kaum in die Quere. Aber mitunter sehr erstaunlich, wie weit man damit doch schon kommt...
Wäre in der Tat mal eine Idee, den Empfängerkasten rauszurupfen und zu studieren.
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