Georg schrieb:
> aber ich habe noch kein "Business"-Notebook gesehen, das 10 Jahre
> unverändert gebaut wurde.
Das wäre auch wirtschaftlicher Unfug; wer würde heute noch für ein
Neugerät Geld ausgeben, in dem gerade mal ein Einkern-Pentium-M verbaut
ist?
Ein Hersteller, der tatsächlich über mehrere Jahre komplett unveränderte
Hardware produziert, ist die Firma Apple. Der "Mac Pro" ist seit seiner
Vorstellung im Jahr 2013 nicht überarbeitet worden.
Aber irgendwie glaube ich, daß es dem Threadstarter um etwas anderes
ging ...
Was bei Notebookd durchaus möglich wäre, wäre ein
generationenübergreifendes Gehäusedesign, so daß Tastatur, Display,
Touchpad etc. unverändert bleiben, und nur die Hauptplatine entsprechend
inhaltlich aktualisiert wird. Wenn das Gehäusedesign eine wechselbare
Anschlussblende vorsähe, könnten sogar größere Unterschiede in den
Schnittstellen damit problemlos abgehandelt werden - DisplayPort statt
VGA, Thunderbolt statt Analogmodem.
Allerdings ist auch hier die Frage zu stellen, ob heute noch jemand mit
einem der winzigen (und meist recht miserablen) Touchpads von vor zehn
Jahren arbeiten wollte, oder nicht doch lieber mit den größeren
multitouch-fähigen, die heutzutage üblich sind.
Obendrein würde ein solches Gerät nicht den "Innovationsanspruch" des
immer flacher befriedigen können, da es äußerlich unverändert bliebe.