Gibt es Notebooks die über einen längeren Zeitraum ohne Änderungen
gebaut werden? (Mit längeren Zeitraum meine ich zum Beispiel 3 Jahre)
Gibt ja teilweise Nischenhersteller welche auch Notebooks für extreme
Umgebungen bauen zum Beispiel Getac, könnte mir also sehr gut vorstellen
das es eben für Nischenanwendungen sowas gibt.
René F. schrieb:> Gibt es Notebooks die über einen längeren Zeitraum ohne Änderungen> gebaut werden? (Mit längeren Zeitraum meine ich zum Beispiel 3 Jahre)
Für welchen Anwendungszweck?
Panasonics Toughbooks werden auch länger hergestellt, wobei die
Produktbezeichnung da gleich bleibt und es eben "MK I", "MK II", etc.
gibt. Ob die sich äußerlich bzw. von den Schnittstellen/Abmessungen groß
unterschieden weiß ich aber nicht.
René F. schrieb:> Gibt es Notebooks die über einen längeren Zeitraum ohne Änderungen> gebaut werden?
Bei Hardware, die für Industriesteuerungen eingesetzt wird, macht das
Sinn, und da gibt es auch langfristig verfügbare Systeme. Notebooks
werden dafür aber nicht eingesetzt, jedenfalls nicht in nennenswerter
Stückzahl, da besteht wohl nicht genug Bedarf.
Für den Consumermarkt muss man ja sowieso alle paar Monate eine neue
Version bringen, sonst wird das in der Fachpresse gleich als völlig
veraltet niedergeschrieben.
Georg
René F. schrieb:
> Gibt es Notebooks die über einen längeren Zeitraum ohne Änderungen> gebaut werden?
Ja, Business-Notebooks/-Laptops. Diese haben auch länger Garantie bzw.
Gewährleistung und es gibt über viele Jahre sämtliche Einzelteile als
Ersatzteile, um nach Reparatur exakt dasgleiche Gerät zu haben. Zudem
sind sie robuster, aus hochwertigerem Material, remote-fähig und haben
eine bessere, professionelle OS-Version (anstatt Multimedia-Gedöns).
Daher und wg. der langen Lagerhaltung sind Business-Geräte viel teurer
als Consumer-Ware.
Wichtigste Unterschiede Business-/Consumer-Ware (aus 03/2014):
http://www.pcwelt.de/ratgeber/Consumer-Notebook_gegen_Business-Laptop_-_das_macht_den_Unterschied-Ratgeber_Laptop-Kauf-8604411.html
Rainer V. schrieb:> Ja, Business-Notebooks/-Laptops
Ich habe noch nie was anders eingesetzt als IBM/Lenovo/HP, aber ich habe
noch kein "Business"-Notebook gesehen, das 10 Jahre unverändert gebaut
wurde.
Georg
Georg schrieb:> aber ich habe noch kein "Business"-Notebook gesehen, das 10 Jahre> unverändert gebaut wurde.
Das wäre auch wirtschaftlicher Unfug; wer würde heute noch für ein
Neugerät Geld ausgeben, in dem gerade mal ein Einkern-Pentium-M verbaut
ist?
Ein Hersteller, der tatsächlich über mehrere Jahre komplett unveränderte
Hardware produziert, ist die Firma Apple. Der "Mac Pro" ist seit seiner
Vorstellung im Jahr 2013 nicht überarbeitet worden.
Aber irgendwie glaube ich, daß es dem Threadstarter um etwas anderes
ging ...
Was bei Notebookd durchaus möglich wäre, wäre ein
generationenübergreifendes Gehäusedesign, so daß Tastatur, Display,
Touchpad etc. unverändert bleiben, und nur die Hauptplatine entsprechend
inhaltlich aktualisiert wird. Wenn das Gehäusedesign eine wechselbare
Anschlussblende vorsähe, könnten sogar größere Unterschiede in den
Schnittstellen damit problemlos abgehandelt werden - DisplayPort statt
VGA, Thunderbolt statt Analogmodem.
Allerdings ist auch hier die Frage zu stellen, ob heute noch jemand mit
einem der winzigen (und meist recht miserablen) Touchpads von vor zehn
Jahren arbeiten wollte, oder nicht doch lieber mit den größeren
multitouch-fähigen, die heutzutage üblich sind.
Obendrein würde ein solches Gerät nicht den "Innovationsanspruch" des
immer flacher befriedigen können, da es äußerlich unverändert bliebe.
René F. schrieb:> Gibt es Notebooks die über einen längeren Zeitraum ohne Änderungen> gebaut werden? (Mit längeren Zeitraum meine ich zum Beispiel 3 Jahre)>> Gibt ja teilweise Nischenhersteller welche auch Notebooks für extreme> Umgebungen bauen zum Beispiel Getac, könnte mir also sehr gut vorstellen> das es eben für Nischenanwendungen sowas gibt.
Wenn man unbedingt 3 Jahre später das gleiche Modell noch einmal braucht
muss man gleich zwei kaufen. Wir haben für ganz alte Hardware bei uns
auch noch 3 Backup.Notebooks mit Win XP und Core Duo-Prozessor.
Die werden dann ohne Akku im kühlen Keller gelagert.
für viele würde es sicherlich auch schon reichen,
wenn alte Software auf Neugeräten ohne Murren laufen würde.
So bekommen wir hier gerade Probleme 20 Jahre alte Steuerrechner mit
Keramik-CPUs in alte Schränke zu integrieren.
Da wird wohl auch pro Rechner gleich der ganze Schrank-Inhalt
getauscht werden müssen, damits wieder passt.
Bundesweit ha'm wer das 62mal verbaut.
Fabian F. schrieb:> Wenn man unbedingt 3 Jahre später das gleiche Modell noch einmal braucht> muss man gleich zwei kaufen. Wir haben für ganz alte Hardware bei uns> auch noch 3 Backup.Notebooks mit Win XP und Core Duo-Prozessor. Die> werden dann ohne Akku im kühlen Keller gelagert.
Geht eher darum eine Art Steuereinheit für ein Gerät dem Kunden
mitzugeben (3 stellige Stückzahlen) und falls nach 3 Jahren noch Kunden
dieses Gerät wollen eine Reihe von Notebooks nachordern zu können, wenn
es nur um eine geringe einstellige Menge gehen würde dann würde man eben
einen höheren Bestand aufbauen.
René F. schrieb:> eine Reihe von Notebooks nachordern zu können
Wennn Ihr unbedingt noch 1000 alte braucht, dann ist das auch eine Frage
der Vertragsgestaltung. Weitsichtiger wäre es, eine VM auf Lager zu
haben, die fast auf JEDEM "gefundenen" PC laufen kann, da man heute noch
nicht 100%ig weiß, ob der gewünsche NB-Hersteller in x Jahren auch noch
existiert. Lass z.B. ein Embargo für schwarze Gehäuse kommen, dann
spielt Deine virtuelle Maschine auch auf bunten PCs. :-)
Ja, das ist ne kleine Nische, niemand will alte Notebooks kaufen.
Ich hab mir auch ein neues gekauft, obwohl das alte noch lief. Ein
IPS-LCD in FHD ist einfach ein völlig anderes Arbeiten.
Für lange nutzbare Steuerungen empfiehlt sich ein Webinterface über
Ethernet, dann ist das Notebook und sogar das OS völlig egal.
Eine eigene Frage?
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