Hallo, ich habe angefangen einen Gravurtiefenregler für meine CNC zu bauen. Wie auf den Bildern zu sehen habe ich zwei Platten die über Linearkugellager miteinander verbunden sind. Die Obere Platte hat eine 43mm Aufnahme für die Spindel, und die untere, welche an die Fräse geschraubt wird, ein 50mm großes Loch durch das die Spindel und der Fräse ragt. Jetzt muss ja die Spindel irgendwie verstellbar auf dem Werkstück abgestüzt werden. Dafür möchte ich ein Gewinderohr an der Oberen Platte befestigen ind das ein weiteres Gewinderohr eingedreht (oder draufgeschraubt das ist egal) werden kann. Leider kann ich keine passenden Rohre finden. Diese müssten über einen Durchmesser von ca. 30-50mm und ein möglichst feines Außen- bzw Innengewiinde haben. Idealerweise mit einer Steigung von weniger als 1mm. Große Gewinde mit kleinen Steigungen haben ich nur bei Kameras gefunden. Als zum Anschrauben von Objektiven und Filtern. Aber gibt es sowas aus Halbzeug? Ich habe zwar zugriff auf eine Drehbank aber nicht wirklich Erfahrung damit und noch nie Gewinde an der Drehe gemacht. Mir wäre es daher echt lieber Rohre zu finden die man einfach zuchrechtsägen kann.
Gast
#4874292
https://de.wikipedia.org/wiki/Stahlpanzerrohrgewinde vieleicht was passendes dabei?
Warum den Gleitring nicht einkleben? Es empfiehlt sich sowieso ein Gleitring aus Kunststoff
Ja, vorne will ich einen Gleitring aus Kunsttoff am besten Teflon anbringen. Aber ich will ja irgendwie die Tiefe einstellen können. Meine Idee war das ein Gewindeorhr an der Trägerplatte befestigt wird auf das ein zweites Geinderohr aufgeschraubt wird in welchem dann unten der Gleitring drin ist. Und durch mehr oder weniger tiefes Einschrauben kann man die Gravutiefe einstellen. Daher auch am besten ein feines Gewinde. Was ich grade gefunden habe sind M32x1,5 Gewinde die wohl im Installationsbereich verbreitet sind. Ne schöne Muffe hätte ich schon gefunden. http://www.ebay.de/itm/2-Frankische-Stahl-Gewindemuffe-Gewinde-Muffe-SM-E-V-Typ-32-M32-Art-Nr-20450032-/232131839960?hash=item360c22c7d8:g:fIoAAOSwXeJYGdUG Nur finde ich das dazugehörige Rohr nur in 3m langen Stücken und die haben dann auch nur ganz am Ende ein kurzes Gewinde. Grade habe ich unter dem Begriff Hahnverlängerung kurze Rohre mit 1 Zoll-Innendurchmesser und Gewinde gefunden. http://www.ebay.de/itm/Hahnverlaengerung-Rotguss-Rotguss-Fitting-Verlaengerung-Fa-Viega-1-2-3-4-1-/151575933272 Das würde gerade so noch gegen. Die Spannzange meiner Kress hat 22mm Duchmesser. Aber irgendwie befürchte ich das die Konstruktion wackelt. Vllt wenn ich mit einem Ring Kontere...
ich würde "externe" Verstellschrauben verwenden
Gast
#4874390
Da wuerde ich eher drei gemeinsam angetriebene Spindeln einbauen. Da kannst Du dann auch mit dem passenden Getriebe entsprechend feinfuehlig verstellen. Wenn Du vier Spindeln einbaust, kannst Du die gegeneinander verspannen und das weitgehend spielfrei bekommen. wendelsberg
Gast
#4874395
Philipp M. schrieb: > Grade habe ich unter dem Begriff Hahnverlängerung kurze Rohre mit 1 > Zoll-Innendurchmesser und Gewinde gefunden. Das sind Wasserleitungsgewinde, dafuer bemessen, da auch noch Hanf dazwischenzuwuergen. Alles andere als spielfrei oder gar praezise. Die willst Du an der Stelle nicht verwenden. wendelsberg
Das habe ich berfürchtet, dass die Gewinde aus Maschinenbautechnischer Sicht lumpig sind. Gibts da nicht irgendwie ne Alternative? Mehrere synchron getriebene Spindeln ist mir zu Aufwändig. Da sind ja die Verstelleinrichtungen der meisten anderen Gravurtivenregler noch einfacher. Ich hatte gehofft mit der Rohrlösung was maximal einfaches und robustes zu finden.
Gast
#4874426
Philipp M. schrieb: > Meine Idee war das ein Gewindeorhr an der Trägerplatte befestigt wird > auf das ein zweites Geinderohr aufgeschraubt wird in welchem dann unten > der Gleitring drin ist. Und durch mehr oder weniger tiefes Einschrauben > kann man die Gravutiefe einstellen. Daher auch am besten ein feines > Gewinde. Wozu denn Gewinderohre? Der/die Gleitring oder -scheibe muss doch per Federkraft aufs Werkstück gedrückt werden. Eine starre Konstruktion könnte sich fest fahren. Was du da brauchst, ist ein federnder Tiefsteller der automatisch auf das Werkstück drückt. Da gibts verschiedene Lösungsansätze. Philipp M. schrieb: > Ich habe zwar zugriff auf eine Drehbank aber nicht wirklich Erfahrung > damit und noch nie Gewinde an der Drehe gemacht. Wäre doch ne gute Gelegenheit mal zu üben.
Ich meine die Trägerplatte der Spindel. Und die ist ja in Z-Richtung frei beweglich. Das Drücken auf das Werkstück soll in erste Line die Schwerkraft machen. Gegebenenfalls mit Federn unterstützt oder abgemildert.
Gast
#4874610
Philipp M. schrieb: > Das Drücken auf das Werkstück soll in erste Line die > Schwerkraft machen. Die Schwerkraft sollte da keine Wirkung haben. Außerdem würde die nicht reichen. Ein paar Kilo bzw. Newton sollten da schon auf das Werkstück drücken, sonst wird das nichts.
Cyborg schrieb: > Newton sollte da schon auf das Werkstück drücken, Ist der nicht schon lange tot? :-)
Gast
#4874619
Kannst du nicht einfach die Spindel höher/tiefer einspannen? Zur Einstellung der Tiefe würde ich einfach die Spindel lösen und unter den Gleitring entsprechende Lehren mit der gewünschten Dicke legen. Dann die Halterung der Spindel wieder festziehen. So gleichst du auch eventuellen Abrieb am Gleitring aus. Quick 'n' Dirty ;D
@Sepp - Deine Denke gefällt mir. Das wäre wirklich ne vermutlich praktikable Quick 'n Dirty Lösung. Vor allem wenns nur darum geht +/- einen Millimeter zu verstellen. Trotzdem versuch ich mal was verstellbares zu bauen. Wenn das verstellen das umständlich wird kann ich immernoch daruf zurück greifen. Ich will vor allem Platinen fräsen. Ich gehe doch mal davon aus das die Grob 1,5 kg meiner Kress-Spindel reichen um einen Gravistichel 0,1 mm in das Basismaterial zu drücken. Wenn nicht kann ich auch Quick n' Dirty beliebig viel mehr Gewicht dranhängen.
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