Binäreeingang mit 32 Ausgänge

Gast #4886171
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Wenn Du keine Tricks anwenden willst läuft das auf einen 40-füßigen Chip 
hinaus. Die zugehörige Rechnung lautet:
32 Ausgänge = 32 Pins
Weite Anschlüsse Versorgung usw. mindestens 2 wahrscheinlich 4 ... 6
und vielleicht zwei Eingänge
macht in der Summe (32+6+2) 40 Anschlüsse.
Kein Problem.

Die zugehörigen Chips stellen praktisch alle gängigen Hersteller her und 
sind für wenige Euronen zu haben.

...aber.

Üblicherweise arbeiten die "Anschlüsse" mit der µC-Spannung (3,3 oder 
5V). Üblicherweise kann damit niemand etwas anfangen.
Also wird der Aufwand beträchtlich größer als nur der Chip. Selbst wenn 
die Peripherie mit der µC-Spannung etwas anfangen kann reicht oft die 
verfügbare Leistung nicht aus. Auch sind die Abschlüsse oft recht 
empfindlich, was Schutzmaßnahmen zur Folge hat.

Solltest Du aber von einer SPS gesprochen haben, ist das Ganze viel 
einfacher aber auch teurer. Da bappt man einfach die nötige Anzahl an 
Anschlüssen dran. Die sind elektrisch gesehen meist sehr robust und auch 
problemlos für 230V zu haben.
Gast #4886213
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meinst du sowas wie multiplexer/demultiplexer.

Wenn ja, und du auch ein bisschen Strom treiben willst nimm hierfür wie 
schon von Joe vorgeschlagen ein Schieberegister.

Ansonsten gibts noch Portexpander. Glaube aber nicht, dass das das ist, 
was du suchst.
Gast #4886258
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Hallo an alle,

also, sorry für die dumme Fragestellung. Ich habe vor eine Relaiskarte 
zu bauen, der eigentlich 64 Ausgänge haben soll, für den Anfang kann es 
auch 32 Ausgänge sein. Ich habe ein µC der mir Binärcode liefert und mit 
der möchte ich dann die Ausgänge schalten.

Hoffe jetzt ist es klar was ich will.

Nicole
Gast #4886307
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Nicole28 schrieb:
> Ich habe vor eine Relaiskarte
> zu bauen, der eigentlich 64 Ausgänge haben soll

Bist du dir klar darüber, was für eine Monsterplatine das wird? Ich 
würde da mehrere Platinen mit 8 oder höchstens 16 Relais vorsehen. Das 
ist übrigens bei SPS auch so, dass da Module verwendet werden.

Ausserdem ist die Frage, was du schalten willst - bei 230 V brauchst du 
für die nötigen Abstände ca 15...20 mm pro Ausgang, bei 64 Relais sind 
das aneinandergereiht mehr als 1 Meter.

Wenn dir die nötigen Grundlagen so wenig klar sind, solltest du wirklich 
die Verwendung einer SPS prüfen.

Georg
Gast #4886382
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Gib mal in der Bucht: "relaisplatine usb" ein.

Im Übrigen ist in Deinem letzten Post, zum ersten Mal, die Rede von USB. 
Hoffentlich muss das Teil nicht auch noch Wasserdicht sein, und Hemden 
bügeln können...
#4886413
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Nicole28 schrieb:
> aber das ist, was ich suche.

Das von dir verlinkte Modul hat eine USB Schnittstelle. Das ist sicher 
nicht, was du suchst.

Was genau möchtest du denn mit den vielen Relais ansteuern (max. 
Spannung, max. Strom)?
"64 Relaiskenndaten: max. 36V  3A  90W AC/DC" legt nahe, dass es keine 
Netzspannung ist.

Evtl. gibt es eine günstigere Alternative zum Relais (Photo-Mos, 
Transistor-Treiber). Kommt eben darauf an, was der Anwendungszweck ist.
#4886673
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Hi

Da ich denke, daß die Daten 'irgendwoher' aber seriell kommen, bleibt 
hier das Problem, daß da noch ein S_in_P_out Schieberegister zwischen 
müsste.
Wäre auch nicht schlecht, wenn Dessen ausgänge die Daten dann 
gleichzeitig übernehmen und nicht die durchgeschobenen Bits die Relais 
flattern lassen - je nach Dem auch blöd für die geschalteten Lasten.

Wenn die ganzen 30V nicht galvanisch getrennt werden müssen, könnte man 
über FETs nachdenken, wie's dort preislich aussieht, müsste dann 
geschaut werden.

@Nicole
WAS willst Du WOMIT und WIE SCHNELL schalten?

MfG
Gast #4886696
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Patrick J. schrieb:
> Wäre auch nicht schlecht, wenn Dessen ausgänge die Daten dann
> gleichzeitig übernehmen und nicht die durchgeschobenen Bits die Relais
> flattern lassen

Bei beispielsweise 1MHz Takt wird ein Datensatz für die komplette 
Relaissammlung innerhalb von 64µs durchgeschoben. Das Relais, dass bei 
einem so kurzen Pulspaket anfängt zu flattern, möchte ich mal sehen. Das 
verhindert alleine schon die Spuleninduktivität, von der Mechanik mal 
ganz abgesehen.
#4886853
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Man könnte noch UCN5832 und A6833 (beides Allegro) in Betracht ziehen, 
das ist ein 32-fach Low-Side Treiber mit jeweils 30-40V Umax und 
125-150mA Imax je Kanal. Damit braucht man nur noch Relais + Schutzdiode 
pro Kanal. Außerdem bastlerfreundliches DIL oder PLCC Gefäuse. Das 
Protokoll ist seriell synchron ähnlich SPI.

Gefunden habe ich die jetzt auf die Schnelle nur noch bei ebay.

Jörg
Gast #4887225
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Schön, aber das beantwortet die offenen Fragen gar nicht.

> Was meinst du mit "Binärcode"? Wie ist in deinem Code die Information
> enthalten, welche(s) der 64 Relais anziehen soll(en)?

> Was genau möchtest du denn mit den vielen Relais ansteuern?

> Willst Du immer nur genau eins der 64 Relais schalten oder
> beliebige Kombinationen?
#4887535
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Das Problem ist, wie so oft, einfach das Generation "Whatsapp" keine 
zusammenhängenden Texte mehr schreiben muss. Genausowenig wie die 
technisch einigermaßen verständliche Formulierung einer Anforderung. 
Noch nicht einmal die Beschreibung was man überhaupt schon gemacht hat 
oder wo es gerade hängt. Bilder werden in jeder Lebenssituation 
gepostet, aber in einem Forum ist es anscheinend zu umständlich.

ich tippe leider nicht auf troll
Gast #4888871
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Nicole, was ist denn nun mit den Rückfragen.

Du wolltest doch Hilfe bemommen, oder wolltest du und nur einen happen 
hinwerfen, an wir unsere Zeit vergeuden?

Ich finde es hochgradig unfair, wenn ein Fragesteller sich nicht merh 
meldet. Dieses Verhalten führt am Ende dazu, dass ich die Lust am Helfen 
verliere.

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