Guten Tag ,
Ich habe eine Platine vor mir liegen , die an beiden Enden 50 Ohm BNC-
Buchsen besitzt , die beide für die Leiterplattemontage gedacht sind.
Beide Buchsen sind durch eine Leiterbahn miteinander verbunden .
Eine extrem triviale Schaltung also.
Wenn ich vorne nen Sinus reinschicke, kriege ich hinten nur leider
keinen raus . Ich messe nur HF Rauschen hinten.
Wenn ich die beiden Seelen der Buchsen mit nem Draht mit einander
verbinde , funktioniert alles prima (gnd der Buchse liegt auf gnd der
Platine )
Irgendwie scheint nichts über die Leiterbahn zu laufen.
Da die Platine professionell gefertigt ist , Schliesse ich Mal aus, dass
die Leiterbahn irgendeinen Fehler aufweist . Die ganze Platine ist dafür
ja zu simpel.
Ich denke dass über die Seele der Buchse nichts über die Leiterbahn
läuft.
Gibt es irwas , was ich beim Löten der BNC Buchse nicht beachtet hab?
Sollte doch nur durchstecken und anlöten sein^^.
BNC- Buchse :
www.mercateo.com/p/2805-5227161(2d)1/Buchse_BNC_weiblich_mit_90_Winkel_5
0_THT_fuer_Frontplatten.html?redirectedFrom=2805-5227161-1
Danke schon Mal im voraus
Blackacid schrieb:> Da die Platine professionell gefertigt ist , Schliesse ich Mal aus, dass> die Leiterbahn irgendeinen Fehler aufweist .
Hast Du mal einen einfachen Duchgangstester drangehalten und
nachgesehen, ob das auch so ist?
Zeig mal ein Bild der Platine, auf dem man auch die Lötstellen erkennen
kann.
Daß die beiden dicken Metallstifte nur der mechanischen Fixierung dienen
und nicht der Masse- resp. Außenkontakt der BNC-Buchse sind, ist Dir
klar?
Horst schrieb:> Hast Du mal einen einfachen Duchgangstester drangehalten und> nachgesehen, ob das auch so ist?
Ja, das hab ich schon getestet , funktionierte alles soweit.
Es ist wirklich nur ne Leiterbahn mit zwei Bnc Buchsen an den beiden
Enden.
Aber trotzdem kommt hinten nur Murks raus , vlt hab ich beim löten irwas
nicht beachtet, was aber beim löten von BNC beachtet werden muss .
Keine Ahnung
Blackacid schrieb:> Es ist wirklich nur ne Leiterbahn mit zwei Bnc Buchsen an den beiden> Enden.
Das müssen aber ZWEI Leiterbahnen sein - Masse und das HF-Signal.
Georg
Blackacid schrieb:> Aber trotzdem kommt hinten nur Murks raus , vlt hab ich beim löten irwas> nicht beachtet, was aber beim löten von BNC beachtet werden muss .
Das kann nur ein Haarriss oder eine kalte Lötstelle sein.
Rufus Τ. F. schrieb:> Zeig mal ein Bild der Platine, auf dem man auch die Lötstellen erkennen> kann.
Das meine ich auch.
Rufus Τ. F. schrieb:> Zeig mal ein Bild der Platine, auf dem man auch die Lötstellen erkennen> kann.>> Daß die beiden dicken Metallstifte nur der mechanischen Fixierung dienen> und nicht der Masse- resp. Außenkontakt der BNC-Buchse sind, ist Dir> klar?
Ja das weiß ich .
Wäre da nen lötfehler drin , denke ich hatte ich das Gebilde ja nicht
funktioniert , nachdem ich die Innenleiter der Buchsen mit nem Draht
miteinander verbunden hab.
Das sieht sehr, sehr schlecht gelötet aus, insbesondere der linke
Kontakt ist mies.
Warum bestückst Du die Buchsen ausgerechnet auf der Kupferseite der
Platine?
Und welchen Sinn hat es, auf der kupferfreien Seite der Platine mit dem
Lötkolben herumzuhantieren?
Rufus Τ. F. schrieb:> Das sieht sehr, sehr schlecht gelötet aus, insbesondere der linke> Kontakt ist mies.
Da hat wohl die Lötkolbenleistung, die Löttemperatur oder die Lötdauer
nicht gereicht, die Massefläche genügend zu erwärmen. Oder die Lötspitze
ist zu dünn. So eine Kupferfläche "zieht" viel Energie weg!
Rufus Τ. F. schrieb:> Warum bestückst Du die Buchsen ausgerechnet auf der Kupferseite der> Platine?
Weil das der Konstrukteur der Platine in seiner Weisheit so vorgesehen
hat, sonst würde nämlich der Stecker garnicht reinpassen. Mach dir eine
Zeichnung nach dem Datenblatt.
Georg
Das ganze Layout und auch die Lötstellen sind doch grober Murks. Bei
einer nicht durchkontaktierten Leiterplatte gehören die Leiterbahnen
nach Möglichkeit auf die Unterseite, die Haltestifte dürfen natürlich im
Layout nicht ausgespart werden, sondern müssen ebenfalls mit der
Leiterplatte verlötet werden, und die derzeitigen Lotklumpen kann man
wirklich nicht als mechanisch und elektrisch stabile Verbindungen
ansehen.
Die vorhandenen Leiterplatten lassen sich eventuell noch retten, indem
man noch Löcher für die Massekontakte händisch nachbohrt und die Buchsen
auf die andere Seite setzt. Für die mechanisch sichere Befestigung der
Haltestifte sollten die Kupferaussparungen ggf. mit einer quer
angelöteten Draht überbrückt werden. Wichtig ist vor allem ein
hinreichend leistungsstarker Lötkolben mit einer möglichst breiten
Lötspitze. Wenn es damit nicht gelingen sollte, das Lot auf der
Massefläche zum Verlaufen zu bringen, solltest Du die Leiterplatte vor
dem Löten mit einer Heißluftpistole o.ä. auf z.B. 100°C vorwärmen.
Hierbei musst Du natürlich darauf achten, die Isolierkörper der Buchsen
nicht anzuschmelzen.
hmm, ich sehe den murks jetzt auch.
ich bohre am besten seitlich noch ein Loch, damit ich die Buchse von
unten anbringen kann.
Aus Fehlern lernt man :D.
Danke für Tipps von allen
Mampf F. schrieb:> Blackacid schrieb:>> Beide Buchsen sind durch eine Leiterbahn miteinander verbunden .>> Das ist der Fehler? Für 2 Buchsen benötigt man 2 Leiterbahnen!
Zwei Leiterbahnen hat er, aber er hat nur den Innenleiter davon wirklich
angelötet.
Blackacid schrieb:> Horst schrieb:>> Hast Du mal einen einfachen Duchgangstester drangehalten und>> nachgesehen, ob das auch so ist?>> Ja, das hab ich schon getestet , funktionierte alles soweit.> Es ist wirklich nur ne Leiterbahn mit zwei Bnc Buchsen an den beiden> Enden.>> Aber trotzdem kommt hinten nur Murks raus , vlt hab ich beim löten irwas> nicht beachtet, was aber beim löten von BNC beachtet werden muss .> Keine Ahnung
Wenn der Durchgangstester sowohl am Innen- als auch am Außenleiter
Durchgang meldet und immer noch nichts kommt, dann hast Du einen
Kurzschluß.
Hallo.
Georg schrieb:>> Andere Frage, wozu ist diese Platine gut?>> Selbstbaulösung für etwas, was man auch einfacher haben kann:>> https://www.amazon.de/InLine-BNC-Kupplung-Adapter-Buchse/dp/B001BO53XS
Nun lass den Leuten doch ihre Übungen. So was ist nötig.
Ausserdem könnte man so etwas als Verzöferungsleitung/Phasenschieber,
Dämpfungsleitung oder als Teil eines Richtkopplers verwenden können.
Oder umgekehrt die HF Eigenschaften des Platinenmaterials damit
bestimmen wollen. ;O)
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de
P.S.: Meine erste Platine waren ein paar Timer mit 555, die miteinander
verlogikt waren, um eine Relasisfunkstelle zu steuern....und mein erstes
Ergebnis (mit PCB auf dem Atari) stellte sich nach dem Ätzen als
spiegelverkehrt heraus. Also bei mir war es auch nicht besser. ;O)