Oszilloskop Tektronix 212 110V AC

OP #4886386
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Ich habe hier ein Tektronix Oszilloskop für 110 V AC. Ich kann es leider 
nicht testen, daher weiß ich nicht, ob es funktioniert. Falls jemand 
Interesse hat, würde ich es gerne gegen Höchstgebot abgeben ;-)
Leider habe ich weder Anleitung noch Service Manual. Interessenten bitte 
melden, ich würde es ungerne wegwerfen.
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Gast #4886897
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Zerpflücken ist ja wohl ziemlich doof!
Echt benutzen wird man sowas wohl noch selten, mit einem 1936er Horch 
fährt man ja auch nicht mehr täglich zur Arbeit. Das Ding gehört in die 
Vitrine, natürlich funktionsfähig.

@Jürgen, ich hatte Dir eine PN geschickt....

Old-Papa
#4886970
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Jürgen P. schrieb:
> Ich habe hier ein Tektronix Oszilloskop für 110 V AC.

Wie oben schon steht, ist drin ein Kondensator netzteil. Man kann 
definitiv an 230V anpassen durch Anpassen eines Kondensators (steht auch 
im Tektronix Servicemanual mit allen Details)


> Leider habe ich weder Anleitung noch Service Manual. Interessenten bitte
> melden, ich würde es ungerne wegwerfen.


Anleitung un Serv. Manual habe ich, evtl. kann auch Martin (s.o.) 
weiterhelfen.


Ist ein schönes Gerät, und ist auch mit  Li-Ionen Zellen modernisierbar 
statt der  NiCd-Zellen
Gast #4887246
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Na schaun wir mal... ;-)

Irgendwo in den Netzwelten habe ich dazu schonmal Plan und Platine zur 
Umrüstung auf Li-Akkus gesehen, nur wo? Ich glaube beim iBäh gab es auch 
mal was, finde derzeit nix. Oder zu blind?

Old-Papa

Oups:
Die Li-Geschichte war erst ab 222 :-( <Grummel>

Na mal sehen, wenn die Akkus nicht ausgelaufen sind, dann geht auch mit 
Eneloops was. Umbau auf 230V sollte kein Problem sein.
Gast #4887425
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Andrew T. schrieb:
>
> Tip: Konfiguration 3s1p  geht auch für Tektronix 212
>
Mit zusätzlicher Ladeelektronik sicher.

> Umbau 230V ist kein Problem,

Aber eben nicht nur ein sondern 5 C muss man auswechseln ;-) Steht 
zumindest so im Manual.

> aber Eneloops würde ich mir bei Zugriff auf 18650 nicht antun .-)

Ich versuch ja alte Technik möglichst im Original zu belassen. Beim Tek 
222-224 sind je 2 Bleiakkus verbaut, Diese in der Bauform bekommt man 
wohl nicht mehr, darum haben findige Bastler auf Li. umgestrickt, 
inclusive Ladeelektronik und Spannungswandler.
Das ist beim Tek 212 völlig anders gelöst, mal sehen was ich vorfinde.

Old-Papa
#4887435
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Old P. schrieb:
> ber eben nicht nur ein sondern 5 C muss man auswechseln ;-) Steht
> zumindest so im Manual.

Eine bei mir benutzte Alternative: Ein 230/115V Trafo 50VA , z.B. vom 
"blauen Klaus".
Weil ich auch nicht immer alles sofort umbaue bzw. auch anfangs mal nur 
testen möchte .-)




>
> Ich versuch ja alte Technik möglichst im Original zu belassen. Beim Tek
> 222-224 sind je 2 Bleiakkus verbaut, Diese in der Bauform bekommt man
> wohl nicht mehr,

IMHO waren das 2 Stück 2zellige, also 8V Gesamtspannung, ca. 9V unter 
Volladung. Ja, das war etwas mehr Arbeit beim Umbau. Habe ich bei meinem 
222 aber auch gemacht .-)


> Das ist beim Tek 212 völlig anders gelöst, mal sehen was ich vorfinde.

Daumen drück ,-)
Gast #4887561
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Andrew T. schrieb:
>
> Eine bei mir benutzte Alternative: Ein 230/115V Trafo 50VA , z.B. vom
> "blauen Klaus".
> Weil ich auch nicht immer alles sofort umbaue bzw. auch anfangs mal nur
> testen möchte .-)

Und MeinerEiner hat dafür extra Stelltrafos oder gar Trennstelltrafos 
;-)

> Daumen drück ,-)

Danke.

Old-Papa
#4887571
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im 222 kann man 4 Stück Enersys Cyclone Bleizellen einbauen, das 
schmeckt ihm am besten.

211, 212, 214 und 221 haben 2 Akkupacks je 5xAA NiCd,
213 mag 2 Stück D Zellen (die dicke Monobatterie) als NiCd.
Wenn man dafür NiMh reinmacht drauf achten daß die nicht dauergeladen / 
überladen werden. In der Bucht sind noch NiCd zu bekommen.

lG Martin

ach übrigends - wenn schon Wiki dann nehmt das Tek-Wiki.
Der Inhaber Kurt hat sich alle mühe gegeben, die Infosammlung dort ist 
einzigartig
#4887584
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soul e. schrieb:
> Aber die ganz brutalen Sammlerpreise erzielen die Dinger nicht mehr. Die
> letzten auf ebay verkauften waren ja noch echt erschwinglich. Oder sind
> das nur die 222/224, die so gehyped werden?

222, 224 fangen bei 150,- an
Ich such übrigends noch das 211 :) dann ist die kleine Familie 
beisammen.
Der arbeitswütigste unter denen ist übrigends der 213, er besitzt ein 
eingebautes DMM, daß zudem RMS kann und über den Vertikalverstärker 
arbeitet, d.h. der kleine schaltet per Taster einfach um: Signal sehen, 
DC messen, und RMS, alles ohne umklemmen. 222 usw. können sowas nicht ..

lG Martin
Gast #4887902
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Martin M. schrieb:
>
> 222, 224 fangen bei 150,- an

Das ist ja der Ärger :-(

> Ich such übrigends noch das 211 :) dann ist die kleine Familie
> beisammen.
> Der arbeitswütigste unter denen ist übrigends der 213, er besitzt ein
> eingebautes DMM, daß zudem RMS kann und über den Vertikalverstärker
> arbeitet, d.h. der kleine schaltet per Taster einfach um: Signal sehen,
> DC messen, und RMS, alles ohne umklemmen. 222 usw. können sowas nicht ..

Deine Sammlung ist mir schonmal über den Bildschirm gelaufen. Damals 
hatte man mir einen Tek 222 angeboten. Das war defekt und meine 
Geldbörse gerade aus Zwiebelleder (beim reinschauen tränten einem die 
Augen). Hätte ich doch machen sollen :-(

Im Thump-Land werden die gelegentlich angeboten, doch mitunter irre 
Versandkosten, dann noch Zoll und Gedöhns, das geht gar nicht.

Old-Papa
#4888543
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µTek sind immer ein teurers Vergnügen, hat man sie dann auf dem Tisch 
werden die Akkus fällig, die kriegt man auchnicht für lau.
Ich hab das 222 für 130 gekauft, +20 Versand, +40 für die vier 
Bleizellen, also hat der kleine 190,-€ gekostet.
Und unbedingt drauf achten daß die CRT in Ordnung ist, das Teil ist 
absolut unbeschaffbar. Ist eine Panasonic.

lG Martin

Bild: 213 bei der Arbeit :)
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Gast #4889828
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So, das Dingens ist angekommen, alles gut und herzlichen Dank für die 
problemlose Abwicklung.

Es ist ja noch kleiner als gedacht....
Alle Funktionen sind nach erstem Test ok, Akkus nicht ausgelaufen, 
werden gerade geladen. Mal sehen was geht...
Zum Umbau auf 230V such ich jetzt noch (preiswert) 1x 2,2uF/400V, aber 
achsial (axial?) und nur max. 20mm Durchmesser, und 1x 1uF/400V, auch 
axial und max. 15mm Durchmesser. Die üblichen prismatischen habe ich 
"sackweise" hier, passen leider nicht.

Old-Papa
Gast #4890048
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Und nun doch: Der weiter innen liegende Akku ist zumindest stark 
kristaliert. Aber nicht nur das, über Jahre ist im Anschlussdraht "das 
Zeugs" bis zum Anschlussstecker vorgekrochen. Dieser saß dadurch 
bombenfest.

Nunja, Akkus sind bestellt, Kondensatoren aus dem "Audiobereich" auch.
Im Bild neben dem Stecker die gesuchten Kondensatoren.
Wenn das Zeugs hier ist, mach ich (vielleicht) einen extra Thread auf.

Old-Papa
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