Gast
#4901270
Ich habe hier ein Funkmodul das auch (G)FSK (i.F. schreibe ich nur FSK) kann. Konfiguriert man das für FSK, gibt es einen Parameter Frequency Deviation die nur bei FSK eine Rolle spielt. Erst dachte ich das wäre ein Offset mit dem man die Frequenz genau einstellen kann (wegen Toleranzen in Quarz, Temperatur, Kondis....) wurde aber stutzig weil das nur für FSK gilt und nicht für OOK, dann habe ich gesehen, dass es dafür ein eigenes Register gibt und das für alle Modi gilt. Ich habe dann mal mit verschiedenen FD-Werten ausprobiert und mit einem SDR-Stick im Wasserfalldiagramm oder wie sich das nennt angeschaut. Da erkennt man dann auf der Basisfreq. das Signal und je nach Wert der FD zwei "Berge" die etwa so weit auseinanderliegen wie der FD-Wert. Die Berge sind aber um FD/2 von der Basisfrequenz weg. Meine Frage: Wie weit legt man diese "Berge" auseinander, wie wählt man die passende FD für verschiedene Szenarien? Bsp: Ich will: hohe Störfestigkeit, kleine Datenrate -> möglichst grosse FD? hohe Datenrate, kleine Störfestigkeit -> möglichst kleine FD? Oder genau umgekehrt? Gibts da irgendeine Faustformel dazu? Gibts auch ein max. Limit für FD, je breiter ich das mache um so mehr, 'plätte' ich auch Nachbarsignale. Für das Modul gibts ne Software wo man diverse Einstellungen per GUI machen kann und die entspr. Registerwerte ausgespuckt werden, aber das hilft mir bei der Wahl der passenden FD auch nicht weiter, die kann man nahezu frei wählen. Wieso hat man eigentlich diese zwei Berge, schaue ich mir das Signal eines Radiosenders an dann hat das eher 'einen Berg' in der Basisfrequenz, FM-Radio und FSK ist doch praktisch das selbe oder?