ATtiny Programmierung für Quereinsteiger

Gast #4914852
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Guten Abend,

ich möchte Taschenlampen mit verschieben Modi bauen.
Da ich mit einer NE555-Steuerung nicht das alles realisieren kann was 
ich will und es natürlich auch Platztechnisch Probleme macht, möchte ich 
einen ATtiny einsetzen. Jedoch habe ich mich noch nie mit der 
Programmierung von Mikrokontrolern beschäftigt (Bin gelernter 
Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik).

Habt ihr Tipps für mich wie ich am besten starten kann?
Ich habe schon viel im I-Net gesucht jedoch bezieht sich das meiste auf 
die ATmega's.
Könnt ihr gute Bücher, die für den Einstieg geeignet sind, empfehlen?
Ein Buch zum Einstieg in die Programmierung von C ist schon bestellt.

Vielen Dank für eure Unterstützung

Mit freundlichen Grüßen K. Ochmann
(Firma: matzetronics) #4914867
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K. Ochmann schrieb:
> Ich habe schon viel im I-Net gesucht jedoch bezieht sich das meiste auf
> die ATmega's.

Die Unterschiede sind nicht gross zum Tiny. Die Tiny haben meistens 
weniger Ports, sind aber vom Kern und Takt vergleichbar mit den Megas. 
Es gibt Tiny mit sehr wenig Flashspeicher, aber auch welche mit sehr 
viel.
Für ein Taschenlampen Projekt muss es nicht der neueste sein, ein 
Tiny13(A) wird hier reichen. Allerdings enthalten neuere wie der 
Tiny25/45/85 einige Optionen zum Energiesparen, die evtl. interessant 
sind.
#4914984
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Hi

Selber bisher auch nur ATtiny45, Weitere liegen bereits 'auf Halde' und 
wollen noch bespielt werden.
(Alles 8 Beiner, hier mit 4k Flash ... ist die erste Ziffer ... der 
ATtiny13 hat 1k Flash, der ATtiny85 ganze 8k Flash)

Wenn es für Dich noch offen steht - nimm C (mit Assembler ist die 
Gemeinde der Helfer geringer und die Beispiele werden seltener - wenn 
ich C doch nur was abgewinnen könnte gg)

Bei mir per 0-8-15 ISP-Programmer (USB auf 10pol ISP-stecker) über 
Adapter(-Platine) auf diverse Gehäusegrößen (allerdings bei mir kein 
SMD, nur DIL) - unter Linux läuft die Software (AVR Studio 4.irgendwas, 
drüber bekam ich nicht installiert, sowie die Software für den 
NoName-ISP-Programmer, geht bei mir nicht aus dem Studio heraus) in der 
DropBox (mittlerweile ein Win7 für <10Eu).

MfG
Gast #4915013
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* Das Fringsbuch oben
* Auf Amazon gibts noch ein book on demand von einem Dr. bzw. 
verschiedene Teile zu bestimmten Themen in Bezug auf ATtiny
* tinyAVR Projects for the evil genius

Eigentlich reicht das Fringsbuch, dazu das Datenblatt des jeweiligen 
Tinies, den Rest holst du dir ausm Netz.

Ich würde mir trotzdem einen Arduino (nano) holen, auf dem entwickeln 
und testen, das ist viel angenehmer in der Testphase und funktioniert 
out of the box.
Das fertige Programm würde ich dann mit den Digisparklibs auf einen tiny 
flashen, je nachdem was du vor hast musst du dich nicht mit naktem C und 
der avr-lib rumplagen. Es gibts massig Code für den Arduino den du so 
einfach auf einem Tiny nutzen kannst, nat. mit Einschränkungen, aber für 
eine Taschenlampensteuerung schätze ich mal reicht es auf jeden Fall.
Gast #4915028
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Nimm einfach einen Tiny25V.

Hohe Frequenzen brauchst du nicht, ansonsten arbeitet der mit
internen 1 MHz (+/-10%) bei 1,8...5,5 V.

Im passenden Sleep-Mode verbraucht er < 0,15 mA unterhalb von
3,3 V. (> 1 Jahr Leerlauf bei 2 AA-Batterien von 2000 mAh)

Einfache Sachen (Blinken und Helligkeitssteuereung) sind
in ASM nicht viel schwerer, als mit C.
Das DATENBLATT muss man in beiden Fällen LESEN!

Böser Hinweis: SORRY; das Datenblatt ist TEXT-lastig! :-(
Gast #4915973
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> ich möchte Taschenlampen mit verschieben Modi bauen.
Am einfachsten wäre es, wenn Du das ganze mit Arduino machst.

Es gibt einige Shields für einen Arduino-Uno im Internet, um Attinys zu 
programmieren. Man kann es aber auch selbst basteln z.B. so

https://www.frag-duino.de/index.php/maker-faq/37-atmel-attiny-85-mit-arduino-arduinoisp-flashen-und-programmieren

Wenn Du einen Attiny85 verwendest, kannst Du dann alle möglichen 
Libraries für die LED-Ansteuerung verwenden.
Gast #4916016
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>> Im passenden Sleep-Mode verbraucht er < 0,15 mA
>> unterhalb von 3,3 V.

> Kommt mir übrigens recht viel vor ... etwa 300nA

Er meinte sicher <0,15µA. Ich wollte mal die Angabe aus den DB prüfen, 
aber der Strom war so gering, dass ich ihn mit meinen billig-Multimetern 
nicht messen konnte. Auf jeden fall weit unter 1µA.

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