Daniel schrieb:
> Zumindest nach einer Periode
Wie soll das gehen?
> Das Problem mit dem Tiefpass ist, das es zu lange dauert.
Der Tiefpass kann eben immer entweder so tieffrequent dimensioniert
sein, dass du am Ausgang sehr wenig Ripple hast (große Dämpfung der
"hochfrequenten" Anteile), oder dass er schnell "reagiert", dann ist
aber auch viel Ripple drauf.
>
> Gibt es da eventuell eine andere Möglichkeit? Bzw. wie sind die Werte
> für R und C am geeigesten zu wählen?
Du kannst es mit einem Filter höherer Ordnung versuchen. Passiv kann man
da evtl. nochmal 6dB/oct rausholen, wenn man mehr braucht, muss ein
aktiver Tiefpass dahinter.
Nachteil ist wiederum, dass er zwar schneller reagiert, aber auch
überschwingen kann.
Ansonsten wäre noch ein Weg, eine Schaltung zu entwickeln, die den
"Nulldurchgang" detektiert, und dann genau über eine Periode den
Durchschnitt ermittelt, und diesen Wert bis zum nächsten Nulldurchgang
am Ausgang hält. Dann hat man zwar kleine Sprünge im Ausgangssignal,
aber es reagiert schnell.