Analoges Amperemeter am PC

Gast #4961944
Lesenswert?

Hallo ihr elektronikgelehrten!

ich habe mich ein wenig versucht in Transitortechnik und OPVs einzulesen 
und kam zur erkenntnis dass ich keine nennenswerte gewonnen habe.

Mein "Problem": ich möchte mittels analogem Drehspulmessgerät den Strom 
von CPU-geregelten Pc-Lüftern messen, einfach als genialen Effekt eine 
Anzeige am PC-Gehäuse zu haben, die im Prinzip die Lüfterströme anzeigt.

Der Knackpunkt ist, das Messgerät geht bis 120A, sprich für die paar mA 
die der Lüfter zieht wird sich der Zeiger keinen Mikrometer bemühen, 
weshalb ich mir überlegte, dass man diesen kleinen Strom mit ner 
elektronik oder so verstärken könnte, um den Zeiger ein wenig zur 
Bewegung zu motivieren.

Da ich kein Elektroniker bin würde ich mich sehr über eine Antwort 
freuen, die mich nicht zu noch mehr erkenntnislosen Recherchen zwingt :D


Vielen Dank für Eure Geduld!

YforNE81
#4961962
Lesenswert?

>Der Knackpunkt ist, das Messgerät geht bis 120A, sprich für die paar mA
>die der Lüfter zieht wird sich der Zeiger keinen Mikrometer bemühen,
>weshalb ich mir überlegte, dass man diesen kleinen Strom mit ner
>elektronik oder so verstärken könnte, um den Zeiger ein wenig zur
>Bewegung zu motivieren.

120A? Wo willst Du die Ampere sinnvoll herbekommen, um den Zeiger zu 
bemühen? Schonmal durchgerechnet, was Du da an Leistung brauchst? So ein 
Amperemeter stellt schließlich praktisch einen Kurzschluß dar.
Sinnvollerweise macht man so was mit einem Voltmeter, dem man eine 
entsprechende Spannung von einem I/U-Wandler presentiert.
(Firma: matzetronics) #4961971
Lesenswert?

Also entweder hast du da ein Dreheiseninstrument mit fettem Kupferdraht 
auf dem E-Magneten oder ein Drehspulinstrument, dem ein dicker Shunt 
parallelgeschaltet ist.
Im ersteren Fall kannst du die Sache mit diesem Instrument vergessen, du 
wirst wirklich 120A Ampere benötigen, um Vollausschlag zu erzielen. Im 
zweiten Fall entfernst du den Shunt und misst mit Multimeter in Reihe 
und ein paar Widerständen und Stromquelle, wie empfindlich das 
Instrument dann ist.
Die Ansteuerelektronik ist dann recht einfach. Es reicht ein Monoflop, 
der von Tachoausgang des Lüfter mit angetrieben wird und am Ausgang über 
ein Trimmpoti zur Justage auf das Instrument geht.
#4961978
Lesenswert?

>Der Knackpunkt ist, das Messgerät geht bis 120A, sprich für die paar mA
>die der Lüfter zieht wird sich der Zeiger keinen Mikrometer bemühen,
>weshalb ich mir überlegte, dass man diesen kleinen Strom mit ner
>elektronik oder so verstärken könnte, um den Zeiger ein wenig zur
>Bewegung zu motivieren.
Ich schätze mal, da gibt es auch ein Knackkomma.
Ein für 120A geeignetes, analoges Amperemeter wird wohl für Wechselstrom 
vorgesehen sein. Ein PC-Lüfter steht aber nun mal auf Gleichstrom. Aber 
ein Wechselstromamperemeter macht sich nichts aus Gleichstrom.
Unabhängig davon lassen sich Messgeräte nur selten austricksen. Das 
heißt für ein 120A-Ampere vorgesehenes Messinstrument braucht richtig 
viel Strom, um auch nur ein bisschen anzuzeigen. Vorzugsweise 120A.
Uups, den haben aber die wenigsten in der Tasche.
Gast #4961991
Lesenswert?

Matthias S. schrieb:
> Im ersteren Fall kannst du die Sache mit diesem Instrument vergessen, du
> wirst wirklich 120A Ampere benötigen, um Vollausschlag zu erzielen.

So schnell muss man, auch in diesem Falle, nicht die Flinte ins Korn 
werfen.
Wenn die Wicklung aus "fettem Kupferdraht", oder besser Vierkantmaterial 
z.B. 3 Windungen hatte, und man ersetzt sie durch 300 Windungen, etwas 
biegsameren Drahtes, dann beträgt der Endausschlag nur noch 1,2A. Das 
könnte für die Summe der Lüfterströme schon ungefähr passen. Eventuell 
noch einen Elko von ein paar 100µF, oder eine Freilaufdiode parallel, 
für den Fall das die Lüfter mit PWM geregelt werden, denn so 
vernachlässigbar dürfte die Induktivität des Amperemeters dann auch 
nicht mehr sein.
mfG
Gast #4961998
Lesenswert?

Sebastian S. schrieb:
> Ein für 120A geeignetes, analoges Amperemeter wird wohl für Wechselstrom
> vorgesehen sein. Ein PC-Lüfter steht aber nun mal auf Gleichstrom. Aber
> ein Wechselstromamperemeter macht sich nichts aus Gleichstrom.

Die für Wechselstrom gern genutzten Dreheisenistrumente funktionieren 
auch problemlos mit Gleichstrom.
Was nicht funktionieren würde, wäre ein Stromwandler (Trafo). Aber der 
wäre in jedem Falle extern, in dem Falle hätte das Messgerät dann 
üblicherweise einen Messbereich von 5A.
mfG
Gast #4962070
Lesenswert?

Hallo, der mit dem unaussprechlichen Namen.
Stell mal ein Bild ein.
Vielleicht komme ich ja auf die Idee zu tauschen.
Für deinen Rechner brauchst du ja ohnehin mehrere Meßgeräte.
Sind ja mehrere Lüfter verbaut.
#4962081
Lesenswert?

Hi

Wenn man sich einliest, wie ein A-Meter im Groben so läuft, dürdte an 
Deinem Exemplar entweder ein externer Shunt angedacht gewesen sein (sehr 
wahrscheinlich), oder wirklich dicke Drähte müssen dort angeschlossen 
werden!!

Bitte mach ein Foto von dem guten Stück - wäre doch gelacht, wenn wir da 
kein Zeigerzucken zusammen bekommen ...

MfG
(Firma: matzetronics) #4962090
Lesenswert?

R. M. schrieb:
> Wenn die Wicklung aus "fettem Kupferdraht", oder besser Vierkantmaterial
> z.B. 3 Windungen hatte, und man ersetzt sie durch 300 Windungen, etwas
> biegsameren Drahtes, dann beträgt der Endausschlag nur noch 1,2A.

Du hast natürlich recht, aber meine Antwort war eher auf die Fähigkeiten 
des TE eingestellt. Ich zitiere mal:

YforNE81 schrieb:
> ich habe mich ein wenig versucht in Transitortechnik und OPVs einzulesen
> und kam zur erkenntnis dass ich keine nennenswerte gewonnen habe.

Du verstehst? :-P
Und selbst 1,2 A sind für eine Drehzahlanzeige eine ganz schöne 
Hausnummer.
Gast #4963739
Lesenswert?

Hallo zusammen,

ich will mich jetzt schonmal bedanken für die vielen Antworten!
Find ich klasse, dass man optimistisch auf die zweifelsohne 
außergewöhnliche Idee schaut und nicht als Humbug abwinkt :D

Leider bin ich grad auf Arbeit, bzw. das Amperemeter ist noch nicht bei 
mir angekommen.

Dennoch habe ich eine gute Nachricht: Der Messbereich ist "nur" bis 30A.
Die 120A hatte ich mit einem anderen beobachteten Angebot verwechselt...
Vielleicht hilfts, Fotos von Vorne kann ich heute Abend gerne mal 
hochladen, wenns au nur die aus dem Angebot wären.

Vielen Dank für weitere Ideen und die Geduld!
#4963799
Lesenswert?

Oder den Shunt ganz weglassen und das Drehspulmesswerk mit einem OPV 
ansteuern.
Das ist jetzt völlig ernst gemeint:
Schau mal nach den alten Kosmos Elektronik Baukästen. Ich hab zu Hause 
noch aus meiner Kindheit einen KN3000, damals brandneu. In dem Handbuch 
ist ein ganzes Kapitel zur Ansteuerung von Drehspulmesswerken mit dem 
324er OPV! Auch exakt dein Problem wird ausführlich behandelt. Vor allem 
verständlich.
Persönliche Seite #4963806
Lesenswert?

YforNE81 schrieb:
> Der Knackpunkt ist, das Messgerät geht bis 120A, sprich für die paar mA
> die der Lüfter zieht wird sich der Zeiger keinen Mikrometer bemühen,

Du musst die Ampere hochskillen! Einfach einen Konstantstromverstärker, 
der die paar mA bis 120A Konstantstrom verstärkt und am Ausgang einen 
fetten Widerstand!!1!!elf

Oder ein anderes Messgerät verwenden, das für ein paar mA ausgelegt ist 
?
#4963918
Lesenswert?

Sebastian D. schrieb:

> Oder den Shunt ganz weglassen und das Drehspulmesswerk mit einem OPV
> ansteuern.

Wozu so umständlich? Es reichen passende Vor/Parallelwiderstände.
Falls es ein Dreheiseninstrument sein sollte, eine neue Wicklung.

> In dem Handbuch
> ist ein ganzes Kapitel zur Ansteuerung von Drehspulmesswerken mit dem
> 324er OPV!

Aha, Schaltungen von Laien für Laien.
Gast #4964046
Lesenswert?

Mahlzeit!

also ich hatte jetz schon ein zwei mal gelesen einfach die Wicklungen 
vermehren im Falle eines Drehspulmessinstruments,
die Idee hatte ich auch schon, sogar ausprobiert an einem, was ich schon 
da habe,
Nen wirklichen Effekt hab ich aber nicht wirklich erzielt, kann dran 
liegen, dass es nichts bringt oder aber, weil vlt. zu wenige Wicklungen 
drumgemacht habe (ich wage aber zu behaupten es waren genug um 
wenigstens mehr Effekt zu sehen).

Das nur zu der Lösungsmöglichkeit Wicklungen vermehren.

Noch ne Frage: Was ist n Shunt ? Hört sich so elektronisch an...

Hochskillen, mit welchem Baustein im Falle? / Wie verkabeln...

Warten wir bis ich heut Abend mal n paar Bildchen da hab ^^
#4964233
Lesenswert?

YforNE81 schrieb:
> also ich hatte jetz schon ein zwei mal gelesen einfach die Wicklungen
> vermehren im Falle eines Drehspulmessinstruments,
> die Idee hatte ich auch schon, sogar ausprobiert an einem, was ich schon
> da habe,

Das nehme ich Dir nicht ab.
Hier mal einer, der wirklich ein Drehspulinstrument bewickelt hat:
http://www.jogis-roehrenbude.de/Roehren-Geschichtliches/Roe-Pruefer/TV-7-Restauration/TV-7-Restauration.htm
Gast #4964633
Lesenswert?

YforNE81 schrieb:
> Dennoch habe ich eine gute Nachricht: Der Messbereich ist "nur" bis 30A.
> Die 120A hatte ich mit einem anderen beobachteten Angebot verwechselt...

Du hast Messinstrumente für 30 oder 120 A extra für diesen Zweck 
bestellt? Wie verrückt ist das denn. Hast du überhaupt einen Begriff 
davon was 120 A sind?

Georg
Gast #4964716
Lesenswert?

Soodele

wir haben Glück heute kam das Paket,
also entsprechend detailiertere Bilder.

Das Ampermeter kann anscheinend entweder bis 30A ODER bis 3A messen,

wenn ich mir überlege dass so en Lüfter max (!) gerade mal 0,12A zieht 
ist mein Problem nach wie vor gegenwärtig...

Ich bin gespannt auf weitere hilfreiche Lösungsvorschläge:D
#4964836
Lesenswert?

Georg schrieb:
> YforNE81 schrieb:
>> Dennoch habe ich eine gute Nachricht: Der Messbereich ist "nur" bis 30A.
>> Die 120A hatte ich mit einem anderen beobachteten Angebot verwechselt...
>
> Du hast Messinstrumente für 30 oder 120 A extra für diesen Zweck
> bestellt? Wie verrückt ist das denn.

Ich nehme an, er hat die Instrumente wegen der Optik bestellt. Und erst 
später ist ihm eingefallen, daß es ja eventuell auch interessant sein 
könnte, welchen Meßbereich die haben und ob der zur Anwendung paßt.

Wahrscheinlich schwebt ihm etwas vor wie https://heise.de/-3648435
#4964855
Lesenswert?

YforNE81 schrieb:

> Das Ampermeter kann anscheinend entweder bis 30A ODER bis 3A messen,

Wohl nicht. Es hat zwar je eine Skalenteilung bis 3 bzw. 30, aber das 
allein bedeutet gar nichts.

> wenn ich mir überlege dass so en Lüfter max (!) gerade mal 0,12A zieht
> ist mein Problem nach wie vor gegenwärtig...
>
> Ich bin gespannt auf weitere hilfreiche Lösungsvorschläge:D

Das Meßwerk ist ganz offensichtlich ein Drehspulmeßwerk. Das ist gut. 
Denn das bedeutet, daß es für Vollausschlag schlimmstenfalls ein paar mA 
braucht. Schau dir die Verdrahtung genau an. Auf Bild #2 ist so ein 
dünnes Drähtchen zu sehen, das vom Meßwerk zur Durchführung im Gehäuse 
geht. Genau so ein zweites Drähtchen sollte da für den zweiten Anschluß 
sein. Schon an der Dicke dieses Drähtchens ist klar erkennbar, daß da 
niemals 30A drüber gehen.

Der Hauptteil des Stroms geht über einen Leistungswiderstand, der dem 
Meßwerk parallel liegt. Der Fachbegriff für diesen Widerstand ist 
Shunt. Für 30A sieht so ein Widerstand aus wie ein dickes Stück Draht 
(mehr als 1mm Durchmesser). Wenn ein solcher im Inneren des Meßwerks 
zwischen den Klemmen angebracht ist, dann muß der raus und durch den 
passenden Widerstand für den Strom deines Lüfters getauscht werden.

Vermutlich ist aber vorgesehen, daß ein Shunt außerhalb des Meßwerks 
angebracht werden muß. In dem Fall mußt du am Meßwerk gar nichts 
umbauen, sondern schließt einfach einen Shunt extern an.

Jetzt schaust du dir dein Meßwerk erstmal genau an und erzählst uns was 
du da siehst. Danach reden wir weiter.
#4964866
Lesenswert?

>Vermutlich ist aber vorgesehen, daß ein Shunt außerhalb des Meßwerks
>angebracht werden muß. In dem Fall mußt du am Meßwerk gar nichts
>umbauen, sondern schließt einfach einen Shunt extern an.

So wird es auch sein, denn sonst wäre es nicht für 2 Meßbereiche 
designed worden (3A und 30A). Es muß also wohl sicherlich mit externen 
Shunts betrieben worden sein.

Ich würde hier einfach den Innenwiderstand des Teils ausmessen, und 
mittels Spannungsquelle und Vorwiderstand ermitteln, bei welchem Strom 
(sicherlich wenige mA) es Vollausschlag hat.
#4964868
Lesenswert?

Dieter W. schrieb:
> die Teile sind ja echt ... vintage.  ;-))
+1

Axel S. schrieb:
> Wahrscheinlich schwebt ihm etwas vor wie https://heise.de/-3648435
Ach Du lieber Heiland ... wobei, cool sieht's schon aus.

Sind die Ampere-Meter 'gebraucht' oder auch 'funktionstüchtig'?

Für 3A brauchen wir gar nicht diskutieren, 3A gingen über die Anschlüsse 
am Gehäuse ohne Probleme.
Bei 30A hätte ich Da schon etwas mehr Bauchschmerzen, ein 4mm² will Da 
dann mindestens dran - da werden die Drähte dann langsam dick und 
müssten so auch im Ampere-Meter ähnlich stark ausgeführt sein.
Alternative: An die Anschlußklemmen kommt besagter Shunt (um das Groh 
der 30A am Messgerät vorbei zu leite, die dabei an Ihm abfallende 
Spannung dient dem Ampere-Meter als Anzeige-Grundlage)

MfG
Gast #4964887
Lesenswert?

Wie Axel und Jens schon schrieben, ist im Messgerät anscheinend der 
erforderliche Shunt nicht eingebaut, sondern war früher extern.
Damit sind 3 oder 30A erstmal kein Thema. Jetzt liegt es jetzt nahe, zu 
messen, bei welchem wirklichen Strom der Vollausschlag erreicht wird. 
Der kann bei solch einem Drehspulmesswerk nicht über 10mA liegen.
Damit und dem Innenwiderstand, kann dann der erforderliche 
Parallelwiderstand (Shunt) berechnet werden.
mfG
Gast #4964889
Lesenswert?

Jens G. schrieb:
> Ich würde hier einfach den Innenwiderstand des Teils ausmessen, und
> mittels Spannungsquelle und Vorwiderstand ermitteln, bei welchem Strom
> (sicherlich wenige mA) es Vollausschlag hat.

Aber sehr vorsichtig.
Nicht dass kurz vor dem Ziel die Spule qualmt oder der Zeiger sich wie 
eine Spirale aufwickelt.
Gast #4965050
Lesenswert?

Harald W. schrieb:
> ...oder vermutlich noch weniger, wenn Du beide Shunts ausbaust.

Die Vermutung hatte ich auch schon:

Ein eventuell sogar innen verbauter Shunt für 3A, und ergänzend für die 
27 restlichen ein zweiter (freilich dickerer/niederohmigerer) 
dazugeschraubt, wenn gewünscht.

Oder hast Du diesen Umstand sogar schon bildlich entdeckt? (Bei mir 
hapert´s noch damit.)

Patrick J. schrieb:
> das Groh

...ist so nicht existent.

https://www.korrekturen.de/forum.pl/md/read/id/37064/sbj/das-groh-ist-das-gros/
Gast #4965077
Lesenswert?

Harald W. schrieb:
> ...oder vermutlich noch weniger, wenn Du beide Shunts ausbaust.

Ich sehe auf den Photos weder einen Shunt, noch irgendwelche Dräht, 
durch die man sich trauen könnte, Ströme in der Größenordnung von 30A 
durchzuschicken.

Ein Ohmmeter oder eine Spannungsquelle nebst Vorwiderstand im 
kOhm-Bereich dürfte bei der weiteren Diagnose weiter helfen.
#4965917
Lesenswert?

Hi

Homo Habilis schrieb:
>> das Groh
>
> ...ist so nicht existent.
>
> https://www.korrekturen.de/forum.pl/md/read/id/37064/sbj/das-groh-ist-das-gros/

Wieder was gelernt ... schon erschreckend, was man so alles 'schwätzt' 
ohne wirklich zu wissen, wo's herkommt.

Hiermit gelobe ich Besserung :)
(neben das Einzige, seit seid und nun noch das Gros ... langsam deutscht 
es mich ein ;) )

MfG
Gast #4966046
Lesenswert?

Axel Schwenke schrieb:

>Ich nehme an, er hat die Instrumente wegen der Optik bestellt. Und erst
>später ist ihm eingefallen, daß es ja eventuell auch interessant sein
>könnte, welchen Meßbereich die haben und ob der zur Anwendung paßt.

um mal meine Ehre als Bastler und Tüftler zu verteidigen, ganz so 
blauäugig bin ich dann doch nicht rangegangen. Im Bild der gesamte Plan: 
ich wollte die beiden Großen um jeden Preis und wenn ich ne Idee hab 
wird dran rumgetüftelt bis sie umgesetzt ist, notfalls um Rat gefragt, 
ganz nach dem Motto dem Ingenöör ist nix zu schwöör :))

so weit zu meiner verrücktheit motivation und vorgehensweise, eine 
detailbeschreibung folgt sogleich, mal sehn was wir draus machen können 
:D
Angehängte Dateien:
Gast #4966079
Lesenswert?

Also,

ich hab jetz mal den modellbahntrafo mit vorwiderstand dran 
angeschlossen,
es gibt einen halben ausschlag bei 12V und 700 ohm widerstand, was rein 
rechnerisch rund 17mA macht was das gute stück für (fast hälfte) 
braucht, sprich es schlägt dann mit rund 35mA ganz aus.

Widerspricht mir wer?
Gast #4966086
Lesenswert?

zur beschreibung: der eine pol ist mit der spule verkabelt, die sich am 
zeiger befindet, der andere mit dem riesigen eisenkern, der im prinzip 
rund um die skala geht, verbunden.
Mehr gibts jetz da nicht zu beschreiben, falls ja lasst es mich wissen.
Gast #4966120
Lesenswert?

R vom messwerk 0ohm,
kann jetz an meinem analogen multimeter liegen, da es zwangsläufig kein 
milliohm oder dergleichen zu messen vermag, falls was in die richtung 
hätte rauskommen müssen.

die spannung liegt bei 14,5 V trafo, bei vorwiderstand von 1,7kohm krieg 
ich den halben ausschlag. an den beiden polen des messgeräts lässt sich 
keine spannung messen, hab ich die anweisung falsch umgesetzt?
und der strom dabei wäre dann gemessen 20mA, für den ganzen ausschlag 
dann 40mA?
Gast #4966182
Lesenswert?

Bei den Werten wird vielleicht doch ein Shunt eingebaut sein.

YforNE81 schrieb:
> Mein "Problem": ich möchte mittels analogem Drehspulmessgerät den Strom
> von CPU-geregelten Pc-Lüftern messen, einfach als genialen Effekt eine
> Anzeige am PC-Gehäuse zu haben, die im Prinzip die Lüfterströme anzeigt.

Da die Lüfter PWM geregelt sind, wirst du wohl Schwierigkeiten kriegen.
Evtl. drehen die sich dann gar nicht mehr.
Gast #4966192
Lesenswert?

Patrick J. schrieb:
>> https://www.korrekturen.de/forum.pl/md/read/id/37064/sbj/das-groh-ist-das-gros/
> Wieder was gelernt ... schon erschreckend, was man so alles 'schwätzt'
> ohne wirklich zu wissen, wo's herkommt.
Ich hätte "das Groh" nicht geschrieben, dennoch ist es mir nicht als 
fehlerhaft aufgefallen. Passt aber, in der Aussprache sind weder das h 
noch das s direkt hörbar.

> Hiermit gelobe ich Besserung :)
Schadet nicht, aber diverse Leute im Internet hätten es weitaus nötiger 
als Du. Kein Grund zur Sorge :-)

==========

YforNE81 schrieb:
> es gibt einen halben ausschlag bei 12V und 700 ohm widerstand, was rein
> rechnerisch rund 17mA macht
Also für Deine Anwendung brauchbar. Jetzt musst Du die Spannung über dem 
Meßwerk ermitteln, die wird bei maximal einigen Dutzend Millivolt 
liegen.

Ich nehme mal an, sie sei 100mV für Vollausschlag.
Wir nehmen an, Deine Lüfter brauchen 300mA.
Das ohmsche Gesetz sagt Spannung durch Strom gleich Widerstand.
0,1 durch 0,3 = 0,33 Ohm.
Also 0,33 Ohm parallel auf das Meßwerk, würde es bei 0,3A Vollausschlag 
zeigen.

YforNE81 schrieb:
> Widerspricht mir wer?
Deutsch:
Wer widerspricht?
Widerspricht mir jemand ?

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren