Hallo Ich verstehe nicht ganz, wofür der Offset sein soll? Dient das jetzt nur der Angabe, ob ich signed oder unsigned values konvertieren möchte? Und wie funktioniert das genau mit der Angabe bei 12 bit und right alignment? Welches Register muss wie gesetzt werden? Es ist das RM0394 Seite 395. Wäre froh, wenn jemand helfen könnte. Danke
Gast
#4968277
Um was geht es eigentlich? Gebe ich RM0394 bei Google ein, kommt die Gato-Class U-Boote der Japanischen Marine - ich glaube nicht das die rechtsbündig aligned werden.
Gast
#4968278
Ein Offset wird von dem Wandlungsergebniss subtrahiert. Der Wert des Offsets selbst wird in die Bits 11 bis 0 (genannt OFFSETy) geschrieben. Englisch: "... the converted value is decreased by the user-defined offset written in the bits OFFSETy[11:0]." Der Kanal, auf den das angewendet wird, wird in die Bits 0 bis 4 des Registers ADCx_OFRy geschrieben. Englisch: "The channel to which the offset will be applied is programmed into the bits OFFSETy_CH[4:0] of ADCx_OFRy register. > Dient das jetzt nur der Angabe, ob ich signed oder unsigned values > konvertieren möchte? Nein. > Und wie funktioniert das genau mit der Angabe bei 12 bit und right > alignment? Was ist da genau Deine Frage? Auf welchen Teil im Datenblatt beziehst Du Dich? Hat das noch mit dem Offset zu tun? An sich gibt es eben die Möglichkeit, den Wandlungswert rechts auszurichten. Datenblatt: http://www.st.com/resource/en/reference_manual/dm00151940.pdf
Was ist der Offset denn genau, ein gewisser Fehler? Muss ich diesen überhaupt angeben? Warum ist dieser user-defined?
Gast
#4968306
D. I. schrieb: > Was ist der Offset denn genau, ein gewisser Fehler? Nein. Er ist nur ein Wert der eben abgezogen wird. Dein Gedanke betrifft aber eine Anwendung , eine Verwendung dieser Möglichkeit. Falls der ADC einen konstanten Fehler hätte , dann könnte man ihn damit ausgleichen. Oder falls die Schaltung vor dem ADC, also dessen Eingangsschaltung einen konstanten Fehler hätte , könnte man ihn damit ausgleichen. Beachte den Konjunktiv. > Muss ich diesen überhaupt angeben? Nein. Das hinge davon ab, wie Du die Notwendigkeit definierst. Was könnte Dich dazu zwingen, dass Du den angeben musst ? > Warum ist dieser user-defined? Nun, es könnte ja sein, dass es keine Gründe gibt, die Dich, den User, zur Anwendung eines Offsets veranlassen. Das hängt von der konkreten Anwendung ab.
Theor schrieb: > D. I. schrieb: >> Was ist der Offset denn genau, ein gewisser Fehler? > > Nein. Er ist nur ein Wert der eben abgezogen wird. > > Dein Gedanke betrifft aber eine Anwendung , eine Verwendung dieser > Möglichkeit. Falls der ADC einen konstanten Fehler hätte , dann könnte > man ihn damit ausgleichen. Oder falls die Schaltung vor dem ADC, also > dessen Eingangsschaltung einen konstanten Fehler hätte , könnte man > ihn damit ausgleichen. > > Beachte den Konjunktiv. > Vielen Dank, das habe ich gebraucht. Es steht nämlich einfach nur drin, wenn man einen Offset definieren möchte, muss man das ... machen, anstatt erklärt wird was es überhaupt ist. Ich dachte das ist einfach ein Fehler, der korrigiert werden muss. Der ADC sollte ja keinen Fehler aufweisen, wenn der zuvor kalibriert wurde. Edit: Eine andere Frage noch: Es gibt ja den DMA one shot mode und den continuous. Wenn ich jetzt zB 20 Werte habe, die ich konvertieren möchte und nach einer gewissen Zeit wieder 20Werte konvertieren möchte usw. Also immer nach einer gewissen Zeit die gleiche Anzahl an Daten. Dann eignet sich der one shot mode dafür, richtig? Ich habe nämlich keine Daten, die ich kontinuierlich umwandeln muss.
Gast
#4968332
D. I. schrieb: > Vielen Dank, das habe ich gebraucht. Bitte. Gerne geschehen. > Es steht nämlich einfach nur drin, > wenn man einen Offset definieren möchte, muss man das ... machen, > anstatt erklärt wird was es überhaupt ist. Na ja. Streng genommen steht das da. Ein Wert der abgezogen wird. Punkt. Nicht mehr und nicht weniger. Das ist eher eine Frage, was so ein Manual überhaupt erklärt oder abdeckt. Es erklärt in diesem Fall nicht, wozu man so etwas brauchen könnte. Es setzt vielmehr voraus, dass der Anwender die grundlegenden Eigenschaften von ICs, von AD-Wandlern und der Eingangsschaltung kennt und weiß, dass in gewissen Fällen ein Fehler auftritt, welcher Art er ist und dann messerscharf schliesst, dass er diesen mit dem Offset, wie beschrieben durch Subtraktion einer Konstanten, kompensieren kann. > Ich dachte das ist einfach > ein Fehler, der korrigiert werden muss. Das wäre unplausibel. Es gibt eigentlich abstrakt betrachtet ansonsten nur zwei Möglichkeiten. Die Abweichung kann 1. der Höhe nach ab Werk angegeben werden oder 2. zur Laufzeit ermittelt werden (oder 3. eine Kombination von beidem). Das erste steht ausdrücklich unter den Characteristics des AD-Wandlers. Das zweite aber würde in dem Manual ausdrücklich erwähnt werden; nämlich dass in den Bits ein Wert steht, der den Fehler des individuellen Chips angibt. Das aber steht da nicht. Vielmehr eben genau das, was wir jetzt erschlossen haben. Es bleibt also nur die dritte (bzw. vierte) Möglichkeit, dass der Hersteller den Fehler einerseits in den Characteristics angibt und wovon er abhängt und der Hersteller eine Möglichkeit beschreibt, wie konstante Offsets berücksichtigt werden können. > Der ADC sollte ja keinen Fehler > aufweisen, wenn der zuvor kalibriert wurde. Das trifft so nicht zu. Der ADC hat einen Fehler. Sogar mehrere, unterschiedlichen Typs. Darunter ist ein konstanter Offset der am einfachsten in der Fabrik zu korrigierende. Aber darüber, ob und mit welcher Genauigkeit das geschieht, haben wir noch nicht gesprochen. Im übrigen sind diese Fehler meist noch temperaturabhängig, so dass sich die Notwendigkeit ergeben kann, einen Offset, abhängig von einer Temperaturmessung selbst zu berücksichtigen.
Gast
#4968335
D. I. schrieb: > Edit: > Eine andere Frage noch: > Es gibt ja den DMA one shot mode und den continuous. > Wenn ich jetzt zB 20 Werte habe, die ich konvertieren möchte und nach > einer gewissen Zeit wieder 20Werte konvertieren möchte usw. Also immer > nach einer gewissen Zeit die gleiche Anzahl an Daten. > Dann eignet sich der one shot mode dafür, richtig? > > Ich habe nämlich keine Daten, die ich kontinuierlich umwandeln muss. Das hast Du hinzugefügt, während ich meine letzte Antwort schrieb. Leider kann ich selbst darauf aus zeitlichen Gründen nicht eingehen und muss das einem anderen zur Antwort überlassen.
Theor schrieb: > D. I. schrieb: > >> >> Ich habe nämlich keine Daten, die ich kontinuierlich umwandeln muss. > > Das hast Du hinzugefügt, während ich meine letzte Antwort schrieb. > Leider kann ich selbst darauf aus zeitlichen Gründen nicht eingehen und > muss das einem anderen zur Antwort überlassen. Kein Problem, danke trotzdem ;) PS: Ja, ich hatte auch nicht die Fehler gemeint, die der ADC hat (Linearitätsfehler, Offsetfehler etc.) und durch die Kalibrierung vermieden werden. Ich meinte den vom Vref abhängigen Fehler. Dieser wird mit der Kalibrierung ausgeglichen.
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