Hi Leute,
ich habe im Garten einen alten Brunnen der ca. 8 Meter ist (Gegrabben
und Gemauert ca. 1m Durchmesser).
Ich würde gerne die Wassertiefe mit meinem Arduinoboard oder RasberyPI
messen. Habt Ihr da einen Tipp oder kennt Ihr ein Projekt. (Alternative
auch ein fertiges Netzwerkfähiges Gerät)
5-10cm Genauigkeit wäre nett. Ich kenne mich leider mit der
Elektrotechnik nicht so gut aus. Wenn Ihr einen konketten Sensor kennt
der gut mit dem Arduino läuft wäre das für mich sehr hilfreich.
Danke!
Ich würde nicht die Wassertiefe messen, sondern die -höhe.
Eine wetterfeste Abdeckung, oben, innen - nach unten offen - befestigt
und dann mit Ultraschall nach unten gucken.
Kann aber nicht schaden die tatsächlichen Verhältnisse Höhe/Tiefe
einmalig zu messen.
Oder so
Du bindest dein Arduinoboard an eine Anglerschnur und versenkst das im
Brunnen, bis du kein Gewicht mehr an der Schnur spürst. Die Länge der
Schnur unter wasser entspricht der Brunnentiefe. Geht auch mit
RaspberryPI, iPhone und anderen Geräten.
Die Idee finde ich auch nicht schlecht.
Schlauch mit Gewicht am Ende versenken und Luft rein pumpen.
http://playground.arduino.cc/Main/Waterlevel
Druck messen bis es blubbert und damit wieder Druck verliert.
Muss aber auch abgeglichen werden.
Hi
Alles unter 9,81m Wassersäule sollte man doch per Unterdruck erfassen
können.
Ist halt die Frage, ob 0...1bar sinnvoller zu erfassen sind, als 1 ... x
(nahezu beliebig) bar.
Damit der Arduino auch was zu tun hat - eine Garnrolle und ca. 8m Faden.
An einem Ende ein kleines Gewicht mit einer Dichte >1 (geht unter).
Auf der anderen Seite ein Schwimmkörper mit höherem Gewicht.
Eine Schlaufe/Schlupp(wie's bei Euch wohl heißen mag um die Garnrolle
legen.
Die Garnrolle wird sich jetzt bei änderndem Wasserstand verdrehen.
Zur Erfassung zwei Reflex-Lichtschranken, können auch direkt
nebeneinander montiert werden.
Die Garnrolle zur Hälfte dunkel, andere Hälfte hell färben (damit die
Lichtschranken was zum Gucken haben).
So kannst Du bei jedem Wechsel die Richtung erkennen und mitzählen, wie
viele halbe Garnrolleumdrehungen das Wasserstand gestiegen/gesunken ist.
Die 'Reihenfolge' sähe dann so aus:
00
01
11
10
oder umgekehrt.
MfG
Lothar M. schrieb:> Das sollte heißen "und der Druck nicht weiter ansteigt"...
Das wäre gut, aber ist das wirklich so?
Habe jetzt keinen Drucksensor da, wenn ich aus der Erinnerung meinen
vorn am Kopf eingebauten nehme bin ich da nicht sicher.
Wenn ich einen Schlauch ins Wasser hänge und rein puste, ist es dann
nicht so das man es merkt wenn die Blasen raus kommen?
Bin jetzt wirklich am überlegen ...
pegel schrieb:> Das wäre gut, aber ist das wirklich so?> Habe jetzt keinen Drucksensor da, wenn ich aus der Erinnerung meinen> vorn am Kopf eingebauten nehme bin ich da nicht sicher.> Wenn ich einen Schlauch ins Wasser hänge und rein puste, ist es dann> nicht so das man es merkt wenn die Blasen raus kommen?> Bin jetzt wirklich am überlegen ...
Wenn du es schaffst eine 8 Meter Wassersäule "runterzublasen" - Holla!
:-D Das geht ma im Waschbecken ja, aber nicht in einem Brunnen.
Eine ähnliche Idee hatte ich auch schon mal, nur anders rum.
Eine selbst ansaugende Pumpe, die die Höhe auch schafft,
starten und die Zeit messen bis das Wasser oben ankommt.
Wie wär's damit: zwei textilisolierte (= nicht wasserdichte),
miteinander verdrillte Leiter mit einem Gewicht im Brunnen versenken und
dazwischen den Widerstand messen?
pegel schrieb:> Eine selbst ansaugende Pumpe, die die Höhe auch schafft,> starten und die Zeit messen bis das Wasser oben ankommt.
Mit einer versenkten Tauchpumpe (billiger) dürfte das Prinzip der
Zeitmessung auch funktionieren.
Hi
Da die Genauigkeit mit '5-10cm' angegeben wurde, ginge auch US, da hier
weder Temperatur noch Luftfeuchtigkeit so groß reinspielen.
Bisher nur mit dem HC-SR04 gespielt (vom netten Chinesen), da ist aber
bei 3m das Ende erreicht.
Ggf. müsste man sich um Senden und Empfangen selber kümmern, sollte mit
einem Arduino aber doch hinzubekommen sein!
Zu einer gegebenen Zeit (irgend ein Timer läuft auf Null über) jagt man
die 40kHz-Burst raus und wartet auf das ankommende Echo.
Da davon auszugehen ist, daß in dem Brunnen Keiner sonst mit US spielt,
sollte ein Time-Out zur Erkennung einer Fehlmessung reichen (damit der
µC sich hier nicht fest beißt, weil Er das Echo nicht gehört hat).
Da Du im Außenbereich bist, sollten die US-Kapseln dafür ausgelegt sein
- denke, Park-Sensoren am heimischen PKW sollten in die Richtung gehen -
Jemand mit so was Erfahrung?
MfG
@Wolfgang
Mag ja sein, dass das Teil seine angegebenen Daten auch einhält, aber
wenn ich mir den Stecker so anschaue und das mit den zu erwartenden
Umweltbedingungen verknüpfe, würde ich sagen: Kauf gleich mehrere!
Komisch, ich dachte immer wenn der Brunnen verschmutzt ist hätte man ein
anderes Problem als den Wasserstand zu messen.
Meine Lösung sieht dann auch etwas anders aus. Messingrohr, R2R und eine
grosse Menge möglichst kleiner Reedkontakte. Den Schwimmer gibt's fertig
in kleinen Wasserstand Schaltern oder einfach selber machen. Zur
Auswertung reicht ein Drehspulmesswerk oder wer's gern Edel hätte halt
ein Controller mit Anzeige. Wer mehr aufwand mag darf auch mehr Drähte
nehmen.
mfg
Michael
Tipgeber schrieb:> Nachtrag: Der Vorteil von den Drucksensoren: Verschmutzungsresistent.> Optische Lösungen und Ultraschall taugen nichts in schmutzigen> Umgebungen.
Schmutzig oder nicht, liegt Wasser an der Membrane an dann lagert sich
da was ab, heisst: der Nullpunkt des (Differenzdruck)Sensors verändert
sich.
Nimm einen dünnen Schlauch und baue ein "Einperlsystem".
Drucksensor oben oder irgendwo dazwischen, immer ein ganz klein wenig
Luft in den Schlauch lassen, so dass alle paar Sekunden unten eine Perle
austritt.
Diese Messart ist stabil, hat sich bewährt und kostet nicht viel.
Kurt
Alternativ ein Tauchsensor mit Ausgleichsleitung, kostet aber.
.
Was hast du an diesem und allen anderen Beiträgen nicht verstanden?
ths schrieb:> Du bindest dein Arduinoboard an eine Anglerschnur und versenkst das im> Brunnen, bis du kein Gewicht mehr an der Schnur spürst. Die Länge der> Schnur unter wasser entspricht der Brunnentiefe. Geht auch mit> RaspberryPI, iPhone und anderen Geräten.
'ne lange schnur (nat. Fasern also z.B. Paketschnur), gewicht unten
dran, ablassen bis das Gewicht unten auf dem Boden ankommt, wieder
hochziehen und die Länge des nassen Abschnittes messen.
Wenns unbedingt was "mit meinem Arduinoboard oder RasberyPI" sein muss
kann man die Teile ja unten als Gewicht ranhängen. :-P
Das Problem haben Menschen schon vor ein paar Jahrtausenden ohne
"Arduinoboard oder RasberyPI" lösen können...
Udo S. schrieb:> Was hast du an diesem und allen anderen Beiträgen nicht verstanden?>> ths schrieb:>> Du bindest dein Arduinoboard an eine Anglerschnur und versenkst das im>> Brunnen, bis du kein Gewicht mehr an der Schnur spürst. Die Länge der>> Schnur unter wasser entspricht der Brunnentiefe. Geht auch mit>> RaspberryPI, iPhone und anderen Geräten.
Schwachsinn. Kein Gewicht würde bedeuten, dass das herabgelassene Gerät
die Dichte von Wasser hat. Hinsetzen und den Abschnitt neu formulieren.
Lehren schrieb:> Udo S. schrieb:>> Was hast du an diesem und allen anderen Beiträgen nicht verstanden?>>>> ths schrieb:>>> Du bindest dein Arduinoboard an eine Anglerschnur und versenkst das im>>> Brunnen, bis du kein Gewicht mehr an der Schnur spürst. Die Länge der>>> Schnur unter wasser entspricht der Brunnentiefe. Geht auch mit>>> RaspberryPI, iPhone und anderen Geräten.>> Schwachsinn. Kein Gewicht würde bedeuten, dass das herabgelassene Gerät> die Dichte von Wasser hat. Hinsetzen und den Abschnitt neu formulieren.
naja, pack 'n Stein oder 'n Stück Stahl mit dran,
k.A. in welcher Tiefe Wasser die Dichte von 7g/cm³ überschreitet
aber wenn die Titanic locker bis auf 4000m sinkt dürfte das für nen
Brunnen reichen :D
Lehren schrieb:> Kein Gewicht würde bedeuten, dass das herabgelassene Gerät die Dichte> von Wasser hat.
Oder unten angekommen ist. Und dann zieht man die Schur wieder heraus
und misst (wie schon erwähnt) nach, wie lang sie nass ist. Funktioniert
tadellos.
Reiner Grossmann schrieb:> Kann die Wassertiefe nicht feststellen.
Warum nicht?
Lehren schrieb:> Schwachsinn.
Brain 1.0
Lehren schrieb:> Schwachsinn.
Hast du Witzbold nicht mal kapiert daß und warum ich das ZITIERT habe?
Und den dicken roten Text hast du auch nicht gelesen, genausowenig wie
der Typ den den alten Thread mit der identischen Frage wiederbelebt hat:
"Hinweis: der ursprüngliche Beitrag ist mehr als 6 Monate alt.
Bitte hier nur auf die ursprüngliche Frage antworten,
für neue Fragen einen neuen Beitrag erstellen."
Die Frage war zu 100% beantwortet.
Udo S. schrieb:> Was hast du an diesem und allen anderen Beiträgen nicht verstanden?
Warum gibst Du solche Antworten, wenn Du die Frage schon nicht
verstanden hast?
Reiner Grossmann schrieb:
> Mein Brunnen ist 26 m tief.Kann die Wassertiefe nicht feststellen.> Welches Gerät könnte den Wasserstand messen
Aber es gibt Hilfe -ich erklär's Dir: Der Brunnen ist bis zur Sohle 26
Meter tief. Die Wassertiefe bedeutet dann: Wie hoch steht die
Wassersäule?
So etwas will man zum Beispiel dann wissen, wenn man eine Pumpe mit
einer bekannten Förderleistung hat, die nicht trocken laufen darf, weil
das Fördermedium gleich der Kühlung des Pumpenmotors dient.
So, Udo -wenn Du irgendetwas an meinen Ausführungen nicht verstanden
hast, kannst Du ja lustig die Frage des TO versuchen zu beantworten.
Lehren schrieb:> Schwachsinn. Kein Gewicht würde bedeuten, dass das herabgelassene Gerät> die Dichte von Wasser hat. Hinsetzen und den Abschnitt neu formulieren.
Korrekte Formulierung wäre gewesen:
"..bis du keine Zugkraft mehr an der Schnur verspürst". Jeder versteht,
was gemeint ist, aber manche müssen einfach immer Korinthen kacken.
Udo S. schrieb:> Die Frage war zu 100% beantwortet.
So sieht´s aus..