Arbeiten bei BOSCH Leonberg

Gast #4989412
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Kenne nur die Kantine als Besucher. Ist ok, würde Ich sagen. Nix 
Besonderes, wie überall eben. Zu der Arbeitsatmosphäre:

Solche Aussagen kannst du vergessen. Ich war schon in einigen Firmen und 
kann Dir sagen, daß die Atmo in jeder einzelnen Abteilung eine andere 
ist. Je nach Chef und Mitarbeiter. Es reicht ja ein Heini, mit dem Du 
dich nicht verträgst.
Gast #4989786
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Ich arbeite an diesem Standort.
Kantine schwankt je nach Essen und Caterer.
Stimmung hängt vom Produktbereich und der Abteilung ab.
Wochenarbeitsstunden hängen von Deinem Arbeitsvertrag und Deiner 
Abteilung (Produktbereich) ab.
Gast #4991049
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Cyblord -. schrieb:
> Frga mich schrieb:
> Prekariatsingenieur schrieb:
> IGM-Wohlfühldisneyprogramm
>
> Das will ich gerne Erfahren ;)
>
> Viel Geld für wenig Arbeit kann einen auch kaputt machen. Unterschätz
> das nicht. Dann kommt noch ordentlich Urlaub und bezahlte Überstunden
> mit Gleitzeit dazu. Ist nicht für jeden was, so was muss man aushalten
> können.

Das klingt echt hart. Gut dass du manche vor einer schweren 
Fehlentscheidung bewahrt hast.
Gast #4991220
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Cyblord -. schrieb:
> Viel Geld für wenig Arbeit kann einen auch kaputt machen. Unterschätz
> das nicht. Dann kommt noch ordentlich Urlaub und bezahlte Überstunden
> mit Gleitzeit dazu. Ist nicht für jeden was, so was muss man aushalten
> können.

So ist es. Dem Bore-Out muss man aktiv entgegenwirken!
Gast #4995302
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Der Bore-Out ist zwar selten, kommt aber vor. In der Tat gibt es Leute, 
die zusammenklappen, wenn sie unterbeschäftigt sind. Das passiert aber 
eigentlich nur, wenn Leute in die Rente gehen. Oft sind die fit und 
gesund, werden dann aber nach einigen Monaten in der Rente krank, labil 
und depressiv. Das schlägt sich auf die Psyche und später auf den 
Körper. Die Leute werden schlapp, träge und komisch. Die Ehen und die 
Beziehungen zu den eigenen Kinden gehen kaputt, oft auch das Verhältnis 
zu den Nachbarn. Einige begehen Suizid, viele sterben an dem, was man in 
anderem Zusammenhang auch "broken heart" Syndrom nennt.

Ein Mensch ohne Aufgabe ist kein Mensch. Das heisst nicht, dass er eine 
Arbeit haben muss, aber er braucht eine Aufagbe.

Warum erzähle Ich das?

Weil bei den Schwaben die Selbstmordrate am höchsten ist. Sie ist es, 
weil sie entweder überlastet sind, oder infolge von Untätigkeit von 
anderen misachtet werden oder sich misachtet fühlen, bzw ihren eigenen 
Ansprüchen nicht genügen.

Die Dichte an Psychiatern ist im BW fast doppelt so hoch wie in anderen 
Regionen Deutschlands. Selbst im Osten gibt es nicht so viele 
Depressive!
Gast #4997070
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LTI schrieb:
> Diese liegt tatsächlich unter dem Bundesdurchschnitt.
Der Schwabe spart sich zu Tode, das ist dort eine natürliche 
Todesursache und zählt nicht zu Selbstmord, geht halt schleichend.

Weitere typische Schwabentode:
Fall von Obstbaumleitern
Stolpern über Kehrschaufeln und Putzeimern
Überrollen vom eigenen Benz beim samstäglichen Waschen und Polieren

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