Server hinter NAT oder Firewall erreichen

OP #5029420
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Wenn man einen Server hinter NAT oder einer Firewall erreichen will, 
verwendet man üblicherweise einen reverse ssh-tunnel (ssh -R) oder 
gleich VPN. (eine Lösung durch Portforwarding soll ausgeschlossen sein)

Was ist, wenn mich die sicherheit (SSL) gar nicht interessiert, und ich 
mir Rechenzeit und den ganzen SSL-Stack sparen will?

für ssh gibt es ja die nicht-sichere Variante rsh bzw. rcp.
Ich habe geschaut, ob man da einen "reverse tunnel" ohne ssl einrichten 
könnte, aber nichts gefunden.

Vorschläge?
#5029441
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Du willst von außen rein, aber kein Portforwarding.

Du willst also wahrscheinlich nicht jeden außen rein lassen sondern nur 
Leute die sich authentifizieren können.
Aber du willst Nicht verschlüsseln, also alles, samt der 
Authentifizierung im klartext übertragen, sehe ich das Richtig?
Gast #5029853
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J. W. schrieb:

> Wenn man einen Server hinter NAT oder einer Firewall erreichen will,
> verwendet man üblicherweise einen reverse ssh-tunnel (ssh -R) oder
> gleich VPN. (eine Lösung durch Portforwarding soll ausgeschlossen sein)

Was bedeutet: Man erreicht nicht wirklich den Server. Der Server 
erreicht vielmehr den Client (der dadurch in gewissem Sinne natürlich 
auch zum Server wird).

Das setzt natürlich voraus, dass der "Client", der bezüglich der 
Verbindungsaufnahme zum "Server" wird (besser wäre wohl der Begriff 
"Responder", wie er für VPNs in diesem Zshg. verwendet wird) seinerseits 
nicht hinter NAT/Firewall sitzt UND obendrein auffindbar ist, also im 
Minimum über DynDNS.

> Was ist, wenn mich die sicherheit (SSL) gar nicht interessiert, und ich
> mir Rechenzeit und den ganzen SSL-Stack sparen will?

Dann bist du in erster Näherung ein Vollidiot. Damit exponierst du 
nämlich deinen Client vollkommen ungeschützt. Das geht (bestenfalls) 
dann gut, wenn er ausser dem für die Responder-Funktionalität nötigen 
Kram keinerlei Serverdienste anbietet.

> Vorschläge?

Laß es sein.
#5031696
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J. W. schrieb:
> (eine Lösung durch Portforwarding soll ausgeschlossen sein)
> Was ist, wenn mich die sicherheit (SSL) gar nicht interessiert, und ich
> mir Rechenzeit und den ganzen SSL-Stack sparen will?

Dann ergibt das überhaupt keinen Sinn. "Port Forwarding" aka "exposed 
host" ist genau die Variante die man verwendet, um ein Gerät hinter 
einem NAT resp. einer Firewall nach außen sichtbar zu machen wenn man 
keinen Tunnel von innen nach außen aufbauen will.
OP #5032199
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> J. W. schrieb:
>> (eine Lösung durch Portforwarding soll ausgeschlossen sein)

Ich meinte: Ich kann nicht den Router konfigurieren und selber ports zum 
entsprechenden Gerät im lokalen Netz weiterleiten.

Z.b. kann man in der Fritzbox Ports eingehender Verbindungen, z.B. 22, 
zu einem Gerät mit fester lokaler IP-Adresse (z.B. 192.168.178.50) 
weiterleiten. Dieser Gerät könnte sofort als SSH-Server arbeiten.
Das geht in diesem Fall nicht. Ich kann den (nicht-privaten) Router 
nicht modifizieren.
Gast #5032755
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Und ganz retarded: HTTP REST API nutzen, die automatisch in einem 
gewissen Intevall vom Client aufgerufen wird vom Server, damit kommt man 
durch fast jede Firewall, noch besser funktioniert ein DNS Tunnel.

Aber wie gesagt, auf Verschlüsselung zu verzichten ist einfach nur gaga.
#5032827
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J. W. schrieb:
> Harry schrieb:
>> Verschlüsselung kann NIE schaden.
>>
>
> Es geht um IoT mit möglichst sparsamen Prozessoren,
> Sicherheit spielt keine wesentliche Rolle.

Die Prozessoren sind tendenziell schon leistungsfähig genug. Also 
entweder spart man in der Entwicklung oder der Entwickler ist 
faul/inkompetent.

Es gibt wenige, nahezu keine Grüne keine richtige Verschlüsselung ein zu 
bauen. Die Firmen sind eh schon unfähig Software Updates über die 
Lebensdauer der IoT Produkte an zu bieten (Samsung Kühlschränke?).

Dann gleich mal alles unverschlüsselt zu machen ist nur eine 
verschlechterung.

Hat man ein, ein einziges infiziertes Gerät im Netzwerk macht man es 
diesem unnötig leicht andere Geräte zu übernehmen. Dazu kommt das meiste 
IoT Zeug auf die Idee gleich mal ein loch via Upnp (falls es nicht 
abgeschaltet ist) in die firewall zu stanzen und übers Internet zu 
kommunizieren.
#5034751
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J. W. schrieb:
> Ich meinte: Ich kann nicht den Router konfigurieren und selber ports zum
> entsprechenden Gerät im lokalen Netz weiterleiten.
>
> Z.b. kann man in der Fritzbox Ports eingehender Verbindungen, z.B. 22,
> zu einem Gerät mit fester lokaler IP-Adresse (z.B. 192.168.178.50)
> weiterleiten. Dieser Gerät könnte sofort als SSH-Server arbeiten.
> Das geht in diesem Fall nicht. Ich kann den (nicht-privaten) Router
> nicht modifizieren.

Du willst an Euren Systemadministratoren vorbei und unter Umgehung Eurer 
Securitypolicy eine Verbindung von außen nach innen schaffen, richtig?

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