Moin,
Hier truebt sichs wettermaessig so ein, dann kann ich auch gleich wieder
am Rechner hocken und wirres Zeug schreiben.
Anbei mal ein grober Plan, wie ich das ausrechnen wuerde. Ich hoff' mal,
dass nicht zuviele Fehler drinnen sind.
1.) Die nackerte Oszillatorschaltung
2.) Ersatzquelle mit neuer Spannung und neuem Innenwiderstand. Es ist
wurst, was am (-) Eingang des OpAmps grad los ist. Ausgangsspannung des
Apparats kann nur 2 Faelle annehmen: z.b. 0V und 9V. Wird in echt
wahrscheinlich ein bisschen anders sein, auch egal.
3a.) 0V am OpAusgang machen also 2.65V am (+) Eingang
3b.) 9V am OpAusgang machen also 5.823V am (+) Eingang
4.) Die Spannung am C schwankt also zwischen den beiden Werten. Mal
ausrechnen, wie lange es dauert, bis so ein auf 5.832V geladener C ueber
einen R sich auf 2.65V entladen hat - aha, also ca. 0.4msec.
Aus Symmetriegruenden glaub' ich mal, dass das andersrum genausolange
dauert.
Also ist eine Periode des Ausgangssignals 2x0.4msec=0.8msec
Damit die Frequenz so irgendwas um die 1200..1250Hz.
Bei dem Tiefpassapparat wuerd' ich erstmal den R19 und C14 weglassen,
die passen da nicht zur reinen Lehre. Kann sein, dass die vielleicht
noch irgendeine Nullstelle im Filterfrequenzgang machen, kanns mir aber
eher nicht vorstellen. Kann auch sein, dass die eher schwachsinnig sind.
Der Rest ist halt dann ein Filter 3. Ordnung. Sowas rechnet kein Mensch
wieder rueckwaerts; wenn sein muss, dann simulier's. Hat doch eh schon
einer gemacht oder?
'ne ganz grobe Naehrung koennte sein:
f=1/(2*pi*sqrt(C11*C12*R21*R22)
Kommt dann so was um die 1.14 kHz raus; koennt' also zu der
Oszillatorfrequenz groessenmaessig passen.
Gruss
WK