1N 4. schrieb:
> Man wird sehen...
... oder halt nicht mehr! ;-)
Aber im ernst:
Die Frage ist ganz klar zu beantworten!
Und zwar mit: Manche JA, viele NEIN!
Das Problem mit dieser Billigware, egal woher die kommt, ist die Frage
der Kontrolle. Sowohl im Sinne der Qualitätskontrolle des Herstellers um
gleichbleibende Qualität zu gewährleisten als auch überhaupt die
Kontrolle ob nicht gar in betrügerischer Absicht gehandelt wird.
Es ist letztlich so:
Auch in China kann man Qualitativ hochwertig fertigen.
Teilweise auch zu preisen die einen hier staunen lassen und man auch
fragt wie das geht. Aber doch deutlich teurer als "Billigramsch".
Es gibt aber hinsichtlich Qualität und Funktionalität praktisch
KEINERLEI Grenze nach unten. Egal wie schlecht ein Produkt schon ist, es
findet sich immer noch ein fertiger der das 5% günstiger herstellen
wird. Natürlich fast immer mit einer weiteren Qualitätsverringerung.
Das Problem ist nun, da es in China (praktisch) keinerlei Vorgaben,
geschweige denn Kontrollen, für solche Schutzausstattung gibt kannst du
nur entweder selber testen oder musst darauf Vertrauen das 1. der
Händler seriös ist und nicht einfach irgendwelche Eigenschaften
"erfindet" um ein billigst eingekauftes Produkt "hochpreisig" zu
verkaufen und sofern dies der Fall ist dann auch noch 2. der HErsteller
ebenfalls seriös ist und sein Produkt auch das einhält was die
Produktbeschreibung verspricht.
(Von unabsichtlichen Übersetzungsfehlern oder Missverständnissen bei der
Beschreibung ganz zu schweigen)
Ich selbst würde ohne Messung nicht einmal eine über DX oder Ali
eingekaufte Sonnenbrille für mehr als nur äusserst seltene und dann
kurze Benutzung einsetzen. (Wobei die Filterwirkung von Sonnenbrillen
testen zu lassen ja nicht wirklich ein Problem ist.)
Eine LAserschutzbrille ist noch einmal eine ganz andere Kiste.
Mal ganz davon abgesehen das 1,5 Watt schon eine ganze Menge sind! Da
reicht ein "bisschen Dämpfen" vorne und hinten nicht mehr aus.
Evtl. gibt es ja die Möglichkeit die Transmission der Billigbrillen bei
der beabsichtigten Wellenlänge testen zu lassen.
(Als Student an einer UNI/FH mit freundlicher Anfrage im Laserlabor
beispielsweise. Je nach "Ton" geht das öfter sogar als externer )
Dann wäre es ein Versuch wert vielleicht ein oder zwei Varianten auf
Verdacht zu bestellen.
Wenn aber keine Testmöglichkeit besteht und man sich auf die Angaben
verlassen muss ist es das Risiko nicht Wert.
Dann ist alles andere als der Kauf von zertifizierter Ausrüstung ein
sparen am falschen Ende das bei diesen Leistungen eine sehr reale
(irreversible) Verletzungswahrscheinlichkeit bedeutet.
Gruß
Carsten