Induktivität bei gleichgerichteter Wechselspannung bestimmen, siehe Schaltung

Gast #5088602
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Ich begrüße euch alle!

Ohne Brückengleichrichter(BR) hätte ich bei der Schaltung keine Fragen 
...

Gegeben ist eine Serienschaltung mit einem BR dazwischen:

   R1 = 100 Ohm
   C  = 0,1µF  =>  Xc = -j * 1/(2*pi*f*C) = -j*32 kOhm
   R2 = 160 Ohm
   L  = unbekannt, XL= j*2*pi*f*L

Spannung über R2 und L beträgt 4,2 V

Berechnet wird, als ob es keinen BR gäbe, gilt diese Rechnung für die 
Schaltung mit einem BR? wenn nicht, wie sollte man vorgehen?

|I| = |U| / |Z|

 I = (230V-4,2V)/wurzel(R1^2+Xc^2) = 7 mA

 Z2^2 = XL^2 + R2^2

 |Z2| = 4,2 V / 7mA = 600 Ohm
  XL = wurzel(600^2-160^2) = 578 Ohm

L = XL / 2*pi*f = 1,8 H
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Gast #5088963
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schüler schrieb:

> Berechnet wird, als ob es keinen BR gäbe, gilt diese
> Rechnung für die Schaltung mit einem BR?

Nein.

Die komplexe Wechselstromrechnung geht von sinusförmigen
Strömen und Spannungen und linearen Bauteilen aus.

Der Brückengleichrichter ist aber kein lineares Bauteil
im Sinne der Theorie; als Folge dessen sind Ströme
und Spannungen nicht mehr sinusförmig.

> wenn nicht, wie sollte man vorgehen?

Hmm...

Erstmal gründlich überlegen, ob man die Rechnung nicht
irgendwie vermeiden kann :)

Im Notfall irgendwie über die Fourier-Entwicklung
rechnen; die Fourier-Reihe der Halbwellenspannung, die
aus der Graetz-Brücke herauskommt, kann man nachschlagen.

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