Eindeutig mittig des Bauteils.
Aus [2] "Leiterplatten- und Baugruppentechnik, Kapitel 9":
1 | Für die Baugruppenproduktion muß im Footprint ebenfalls die
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2 | Information über den Referenzpunkt (i.e. der sogenannte
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3 | Bauteilmittelpunkt) für die Koordinatenübergabe von CAD an den
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4 | Bestückungsautomaten enthalten sein. Dieser ist meist identisch
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5 | mit dem Footprint-Nullpunkt, auch "Footprint-Origin" genannt.
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7 | Der Footprint-Nullpunkt darf daher nur dann auf den Pin 1 des
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8 | Footprints gesetzt werden (….um eine Plazierung im Routing-Raster
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9 | zu erleichtern), wenn für die Koordinatenausgabe ein gesonderter
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10 | Referenzpunkt angesprochen werden kann. Ist dies nicht der Fall,
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11 | dann muß für eine korrekte Koordinatenübergabe der Footprint-
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12 | Nullpunkt auf den Bauteilschwerpunkt gesetzt werden, und das ist
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13 | in der Regel der Bauteilmittelpunkt.
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Das Lochraster-Argument zieht nicht, weil die Pins natürlich immer im
Raster liegen. Man muss manche Bauteile eben im 1.27mm Raster plazieren,
z.B. DIL-14, während z.B. DIL-40 schon von selbst ins 2.54mm Raster
passt.
In [1] steht zu deiner Frage noch "Klärungsbedarf", aber alle Beispiele
haben den Nullpunkt in der Mitte. Besonders interessant ist das Beispiel
vom 9-poligen Sub-D-Stecker.
Außerdem:
+ bei 2-poligen SMD-Teilen wäre "Ursprung im Pin 1" völlig unnatürlich
+ bei bedrahteten Widerständen eigentlich auch
+ Drehen des Bauteils ist weniger überraschend
+ Du bist es so gewohnt
+ man kann die Bauteil-Texte zentrieren -> schöne Bestückungspläne
+ man kann alle Bauteile einheitlich in der Mitte "anfassen",
der Bauteil-Nullpunkt muss nicht sichtbar sein
= weniger unnütze Pixel auf dem Bildschirm
1)
http://wiki.fed.de/index.php/Lageorientierung_von_Bauteilen_in_Bibliotheken
2)
http://www.leiterplattenakademie.de/publikationen/cad-bg/vom_layout_zur_bg.html