Geier schrieb:
> Wie kann man den Eingangsstrom des Schaltreglers bestimmen?
> Wird das über die Leistung gemacht
Ja. Allerdings fließt der Eingangsstrom nicht kontinuierlich, sondern in
Pulsen. Der Wert, den du hier ausgerechnet hast, ist der mittlere
Eingangsstrom des Wandlers.
Guckstu hier:
http://schmidt-walter-schaltnetzteile.de/smps/abw_smps.html
Da gibst du Eingangsspannung (12V), Ausgangsspannung (5V), Ausgangsstrom
(3A) und irgend eine Schaltfrequenz (sagen wir mal: 50kHz) ein und
klickst auf berechnen. Jetzt schaust du dir die Diagramme an:
U1 ist die Spannung nach dem Schaltelement (hier: MOSFET). Immer wenn
die auf 12V steht, ist der MOSFET an und es fließt Strom vom Eingang in
die Drossel. Schaltet der MOSFET ab, fällt U1 auf 0 und der Drosselstrom
fließt weiter über die Freilaufdiode.
Im unteren Diagramm siehst du den Stromverlauf. Von 0 bis knapp 9µs
steigt der Eingangsstrom von 2.4A auf 3.6A. Dann fällt er auf 0 und
bleibt da für die nächsten 11µs. Dann wieder von vorn.
Der mittlere Eingangsstrom ist hier 3A * 9µs/20µs = 1.35A. Das ist
weniger als du oben ausgerechnet hast, weil hier der Wirkungsgrad mit
100% angenommen wird.
Geier schrieb:
> müsste ich mein Netzteil und die Sicherung dann für 3A auslegen oder für
> 1,56A?
Wenn man das korrekt aufbaut, dann ist am Eingang des Schaltreglers ein
größerer Kondensator. Der liefert den Spitzenstrom. Vor dem Kondensator
fließt dann nur noch der geglättete Mittelwert des Stroms. Vorausgesetzt
die Schaltfrequenz ist hoch genug, brauchst du Netzteil und Sicherung
also nur für den Mittelwert auszulegen.