Für eine HV-PSU hätte ich folgende Überlegung: Wenn man einen
Mikrowellen-Trafo nimmt und den Output (ca 2 kV) in die 230V-Primärseite
eines weiteren Trafos füttert, dann müssten am Ausgang doch theoretisch
knapp 20 kV anliegen, oder? Natürlich darf man die induktiven
Widerstände, um den Strom zu begrenzen, nicht vergessen... Frage, könnte
das funktionieren, bzw woran könnte es scheitern?
dn schrieb:> Wenn man einen> Mikrowellen-Trafo nimmt und den Output (ca 2 kV) in die 230V-Primärseite> eines weiteren Trafos füttert, dann müssten am Ausgang doch theoretisch> knapp 20 kV anliegen, oder?
Und wenn Du das zehnmal machst, hast Du 200kV?
Träum weiter und lerne Grundlagen.
Geht schon deswegen gar nicht, weil die Primärwicklung eben für 230V
dimensioniert ist.
Gibt man viel mehr drauf, geht der Kern in die Sättigung und der Strom
steigt stark an.
> Und wenn Du das zehnmal machst, hast Du 200kV?
Zweimal reicht.
Prinzipiell geht das, aber, wie Olaf schon schrieb, scheitert es in der
Praxis daran, dass die Isolierungen nicht für diese hohen Spannungen
ausgelegt sind.
Harald W. schrieb:> Und wenn Du das zehnmal machst, hast Du 200kV?> Träum weiter und lerne Grundlagen.
Wenn er das 10 mal macht hat er 20 Milliarden Volt, lerne erstmal
rechnen bevor der TO Grundlagen lernen soll.
Elektrofan schrieb:> Man nehme einen Kleinspannungstransformator (z.B. für 12V) und lege die> Sekundärwicklung an 230 V ...
Habe ich in Echt gemacht. Es knallt und die Funken fliegen auf dem
Teppich und der 10A Sicherungsautomat fliegt auch noch raus!
Ach Du grüne Neune schrieb:> Wenn er das 10 mal macht hat er 20 Milliarden Volt
Wenn er das 10 mal macht hat er 20 Milliarden kV!
Ach Du grüne Neune schrieb:> lerne erstmal rechnen
Das empfehlen wir dem Herrn Neunmalklug ebenfalls. ;-)
Hp M. schrieb:> Selbst CERN hat die geplanten 14 TeV noch nicht erreicht.
Die warten noch, bis die Mitarbeiter genügend defekte Mikrowellen-Geräte
angesammelt haben.
-Feldkurat-
> 20 Milliarden kV> Hat das schon jemand ausprobiert?
Aber bitte nur mit Schutzbrille und Lederhandschuhen einschalten. Und
das Smartphone vorher abdecken.
Ist mir auch schon in einem Anflug geistiger Umnachtung passiert.
Halogen Trafo falsch Rum angeschlossen. Die 1,5 Quadrat Kabel sahen
irgendwie "mehr" nach Netzspannung aus. Was ist passiert? Der LS ist
völlig unspektakulär gekommen. Da meine Arbeitstisch-Steckdosen separat
abgesichert sind ist sonst gar nix passiert. Kein Knall, keine Funken,
kein Dunkel.
Blöd: auf der anderen Seite hing das Oszi mit dran, der Tastkopf fand
die >4kV nicht so geil und hat sich (ganz still) verabschiedet.
Der Ringkerntrafo erfreut sich immer noch bester Gesundheit.
Minimalist schrieb:> Der Ringkerntrafo erfreut sich immer noch bester Gesundheit.
Natürlich, weil der nie 4KV am Ausgang erzeugt hat, sondern die
12V-Seite praktisch einen Kurzschluss darstellte. Die Netzspannung hat
schon ihre liebe Mühe, korrekt angeschlossenen RKTs zu starten...
Minimalist schrieb:> der Tastkopf fand> die >4kV nicht so geil
Wirklich nette Geschichte, so manch einer hier wird sie sogar glauben.
Erzähl doch ruhig noch mehr aus der Jugend, muss weiterhin nicht wahr
sein.
Hugo schrieb:> 20 Milliarden kV> Hat das schon jemand ausprobiert?
Nö... Aber wäre das korrekte Ergebnis denn nicht ca. 565GV?
Mir leuchten die bisherigen Ergebnisse nicht so ganz ein.
Der Dreckige Dan schrieb:> Wirklich nette Geschichte
Im Land der Minimalisten beträgt die Netzfrequenz sicher 1kHz, um die
Trafos klein zu halten. 50Hz und zugehöriges Equipment gelten dort als
DC (-Geräte), echte Gleichspannung ward seit Jesu Geburt nimmer gesehen.
Und in dessen Grabkammer lag in ein öliges Tuch eingewickelt... unser
50Hz-Halogentrafo.
"I believe... (so)."
Bonusaufgabe:
Wir überlegen uns, welchen Magnetisierungsstrom wir durch die hohe
Spannung in der Primärwicklung des "zweiten" Trafos verursachen.
Dann überlegen wir, was das für den Strom in der Primärwicklung des
ersten Trafos bedeutet.
Lösung:
Der Strom im zweiten Trafo dürfte bei Faktor 10 liegen. Dieser schlägt
sich mit ca. Faktor 10 in der Primärwicklung des ersten Trafos nieder.
Das bedeutet wiederrum Faktor 100. Nehmen wir mal an, der Strom betägt
50mA, dann verbrutzeln wir locker 5A oder grob 1,2kW.
Jetzt mal ganz außen vorgelassen, dass das möglicherweise zu Sättigung
führen könnte, also im zweiten Trafo.
Ich traue mich zu wetten, dass das mit magischem Rauch quittiert wird.
Mindestens.
das dürfte so klingen:
mmmmmmmmmmMMMMMMMMMMMBRZZZZTTTPafff dunkel
dn schrieb:> Für eine HV-PSU hätte ich folgende Überlegung: Wenn man einen> Mikrowellen-Trafo nimmt und den Output (ca 2 kV) in die 230V-Primärseite> eines weiteren Trafos füttert, dann müssten am Ausgang doch theoretisch> knapp 20 kV anliegen, oder? Natürlich darf man die induktiven> Widerstände, um den Strom zu begrenzen, nicht vergessen...
Weiter lese ich mal nicht, sondern frage mich wirklich, ob Du das
ERNST meinst?
Das Zauberwort "HV-PSU" herüber schmeißen, beeindruckt keineswegs...
Weiter möchte ich nichts dazu sagen...
Der Dreckige Dan schrieb:> Wirklich nette Geschichte, so manch einer hier wird sie sogar glauben.> Erzähl doch ruhig noch mehr aus der Jugend, muss weiterhin nicht wahr> sein.
Der verreckte Tastkopf liegt glaub ich noch in er Kramkiste. Soll ich
ihn dir schicken?
Außerdem darf sich ein B16 Automat immer noch 0,4s bis zum Abschalten
nehmen. Selbst bei der Hälfte wären da noch 10 Perioden durchgegangen.
Die Netzspannung hat übrigens überhaupt keine Probleme damit einen RKT
zu "Starten". Die zuckt nicht mal mit der Wimper. Lediglich der LS
findet den Stromstoß nicht so sexy. Und schaltet ab. Genau das tut er
auch, wenn der Trafo falsch Rum dranhängt. Vorgeschrieben innerhalb
0,4s. Wenn du mir nicht glaubst, probiers halt aus.
Dann aber bitte keine Beschwerden über zerschossenes Messgerät!
Minimalist schrieb:> Außerdem darf sich ein B16 Automat immer noch 0,4s bis zum Abschalten> nehmen. Selbst bei der Hälfte wären da noch 10 Perioden durchgegangen.
Also solche Automaten von Fa. Amper aus Lümmerland sind doch mal ne gute
Nachricht zum Start großer RKTs! Ich weiß überhaupt nicht, was die Leute
da immer für Probleme haben, weil ihre Automaten in 0,01s abschalten.
Wahrscheinlich müssen die ihre Trafos nur auch verpolen, damit die
Automaten länger zum Abschalten brauchen?
Wozu noch teure TSR oder Einschaltstrombegrenzer, wenn man nur das neu
erschienene Kapitel II des Märchens lesen muss?
Minimalist schrieb:> Vorgeschrieben innerhalb> 0,4s. Wenn du mir nicht glaubst, probiers halt aus.
Das gilt aber nur für den doppelten Nennstrom (s. hier
https://de.wikipedia.org/wiki/Leitungsschutzschalter). Wenn Du einen
Halogentrafo falsch herum anschließt dürfte das deutlich mehr sein, was
eine deutlich kürzere Auslösezeit bedeutet.
Der Dreckige Dan schrieb:> Minimalist schrieb:>> der Tastkopf fand>> die >4kV nicht so geil>> Wirklich nette Geschichte, so manch einer hier wird sie sogar glauben.> Erzähl doch ruhig noch mehr aus der Jugend, muss weiterhin nicht wahr> sein.
Si tacuisses...
Natürlich können da kurzzeitig 4kV oder sogar mehr auftreten, sofern
nicht die Isolation vorher durchschlägt!
Wann der Kern in die Sättigung geht, ist eine Frage der
Spannungszeitfläche, und wenn die Einschaltung in der Nähe eines
Spannungsmaximums geschieht, verhält sich das Teil für 1 ms oder so wie
ein ganz normaler Übertrager, der den Wert getreulich entsprechend des
Windungsverhältnisses hochtransformiert.
Ich bin ja echt gewillt das zu wiederholen. Nur diesmal unter
kontrollierten Bedingungen, ohne Gefahr für Mensch und Material, dafür
mit HV Tastkopf.
Ich würde das sogar unter Eid Aussagen: Es ist möglich, weil es mir
passiert ist!
dn schrieb:> Wenn man einen> Mikrowellen-Trafo nimmt und den Output (ca 2 kV) in die 230V-Primärseite> eines weiteren Trafos füttert,
Anscheinend haben sich in diesem Thread jede Menge Menschen versammelt,
die keine Ahnung von Elektrotechnik haben.
Ich wäre dafür, ihn komplett zu löschen.
Zeno schrieb:> Minimalist schrieb:>> Vorgeschrieben innerhalb>> 0,4s. Wenn du mir nicht glaubst, probiers halt aus.>> Das gilt aber nur für den doppelten Nennstrom (s. hier> https://de.wikipedia.org/wiki/Leitungsschutzschalter). Wenn Du einen> Halogentrafo falsch herum anschließt dürfte das deutlich mehr sein, was> eine deutlich kürzere Auslösezeit bedeutet.
Ja, und? Das macht die Sache nicht besser!
Falls der mag. Auslöser greift:
http://www.swibox.ch/fileadmin/user_upload/elektrokomponenten/Diverse_Grundlagen/Grundlagen_Leistungsschalter.pdf
Man kann mit 5ms rechnen.
Was passiert?
Damit der mag. Auslöser greift, werden es im Trafo wohl >100A Strom
sein. Ein vielfaches des Nennstroms halt, welcher >10A ist.
LS-Schalter will den Strom brutal abwürgen, aber
Sekundärwicklung=Induktivität : Der Strom muss weiterfließen, bis das
Dingen leer ist.
Das passiert irgenwo in den Geräten, die parallel zum Trafo hängen.
Weil, Tastkopf ist ja hochohmig. Zumindest momentan noch ;-)
Hätten die Geräte 1 Ohm, dann müssen da 100A durch, was 100V an der
Sekundärwicklung und 1900V primärseitig ergibt. Da ist der Tastkopp
dran.
Naja, was passiert wenn nur der thermische Auslöser greift, ist
offensichtlich, in dem Fall muss der arme Tastkopf mal eine lange Zeit
(hunderte ms) mit einer recht hohen Spannung leben. Kann er aber nicht.
Für mich ist es sehr plausibel, dass der Tastkopf dabei beschädigt wird,
egal wie man es dreht und wendet.
Minimalist schrieb:> Ich würde das sogar unter Eid Aussagen: Es ist möglich, weil es mir> passiert ist!
Brauchst du nicht.
Ich habe ja oben geschrieben, weshalb das passieren kann.
Im Übrigen kannst du den Tastkopf wahrscheinlich schon zerschiessen,
wenn du mit den Drähten der 12V-Seite des Trafos mal eine einzige
kräftige 1,5V-Zelle streichelst.
Das dabei auftretende Abschalten des Stromes kann sehr hohe
Induktionsspannungen erzeugen.
Die Spannungen verhalten sich wie die Windungszahlen und 2 kV könnte die
Primärwicklung des 2. Trafos mit etwas Glück aushalten.
Die 20 KV auf der Sekundärseite des 2. Trafos entsprechen keiner
ökonomischen Auslegung der Isolation in der Massenproduktion.
Urks schrieb:> Damit der mag. Auslöser greift, werden es im Trafo wohl >100A Strom> sein. Ein vielfaches des Nennstroms halt, welcher >10A ist.
In dem von mir angegebenen Link ist es doch eindeutig abzulesen, wann
der magnetische Auslöser greift, nämlich bei der 3 fachen Stromstärke
(da hatte ich mich im ersten Post vertan) in etwa 5ms, wobei die
Auslösezeit mit zunehmender Stromstärke abnimmt.
Für Auslösecharakteristik B bedeutet dies:
- B10 zw. 30A
- B16 zw. 48A
Da fließen keine 100A. Bei so hohen Stromstärken wird es schon zu
Schäden an der Installation kommen.
Urks schrieb:> Naja, was passiert wenn nur der thermische Auslöser greift, ist> offensichtlich, in dem Fall muss der arme Tastkopf mal eine lange Zeit> (hunderte ms) mit einer recht hohen Spannung leben. Kann er aber nicht.
Auch das kann man aus dem Diagramm ablesen. Der thermische Auslöser
kommt bei der doppelten Nennstromstärke nach ca. 10s, also im oben
genannten Beispiel bei 20A bzw. 32A.
Bei dem vom Minimalisten benutzten Halogentrafo ist die Sekundärwicklung
so niederohmig, daß der LS sehr schnell auslösen dürfte <5ms, je nachdem
zu welchem Zeitpunkt der Trafo angestöpselt wird.
Das es hierbei an der Primärwicklung kurzzeitig zu einer sehr hohen
Spannung kommen kann bestreite ich ja gar nicht. Ich denke auch das so
ein kurzzeitiger Impuls durchaus in der Lage ist eine angeschlossene
elektronische Schaltung zu zerstören.
Urks schrieb:> LS-Schalter will den Strom brutal abwürgen, aber> Sekundärwicklung=Induktivität : Der Strom muss weiterfließen, bis das> Dingen leer ist.
Der LS würgt den Strom ab, da er den (Primär)Stromkreis unterbricht. Was
in dem Sekundärkreis passiert ist eine andere Sache. Wie schnell der
Strom abklingt hängt halt von der Last ab.
Zeno schrieb:> Das es hierbei an der Primärwicklung kurzzeitig zu einer sehr hohen> Spannung kommen kann bestreite ich ja gar nicht. Ich denke auch das so> ein kurzzeitiger Impuls durchaus in der Lage ist eine angeschlossene> elektronische Schaltung zu zerstören.
Genau. Und auch einen Tastkopf.
Ob der Strom in der Sekundärwicklung jetzt 30A oder 100A ist, ist dabei
relativ egal - so oder so ist der Trafokern in Sättigung, und eine recht
nette Menge Energie ist gespeichert. Die muss irgendwo hin.
Die Widerstände im Tastkopf dürften winzig sein, und bei so großer
Überlastung schnell defekt.
Aber danke für die Präzisierung!
Hi
Urks schrieb:> mmmmmmmmmmMMMMMMMMMMMBRZZZZTTTPafff dunkel
Geil - Kopfkino in ASCII
Zeno schrieb:> Da fließen keine 100A. Bei so hohen Stromstärken wird es schon zu> Schäden an der Installation kommen.
Warum sollte sich der Strom nicht nach URI entwickeln?
Wenn die Sekundärseite des Trafo ein Ohm hat, werden sich 230Aeff
ergeben.
Da Halbleiter bei Überspannung gerne kurzschließen, sehe ich die 1 Ohm,
zumindest direkt in der Trafo-Elektronik, nicht als sonderlich schwierig
zu bekommen an.
Wesentlich mehr wird die Schraubklemme bremsend wirken.
Und dann noch:
Die Sicherung ist nicht dafür da, Eure Geräte zu schützen oder gar
unbeschädigt zu lassen, das Teil nennt sich LEITUNGSSCHUTZSCHALTER,
warum wohl?
Man kann es, mit sehr vielen Jahren der Lehre auch am Namen ableiten,
das Ding soll die LEITUNG SCHÜTZEN - mehr nicht.
Auch sind 100A kein Problem für die normale Hausinstallation - Diese
dürfen halt nicht lange unterwegs sein - URI lässt hier erneut grüßen.
Aber ganz knapp, bevor die Leitungen in den Wänden rotglühend eine
romantische Nebenbeleuchtung verbreiten, hat der Automat (oder jede
anders geartete Sicherung, Die zu der Installation passend gewählt
wurde) ausgelöst.
Nun wieder:
Back to Teppich
MfG
Patrick J. schrieb:> Warum sollte sich der Strom nicht nach URI entwickeln?
Der Strom entwickelt sich schon nach URI, aber eben nicht auf der Seite
des Trafos die mit dem Netz verbunden wurde. Bevor der rechnerisch
mögliche Wert erreicht wird dürfte der LS ausgelöst haben (5ms ist eine
viertel Periodendauer bei 50Hz). Bei der hohen Stromstärke wir es aber
keine 5ms brauchen.
Patrick J. schrieb:> Die Sicherung ist nicht dafür da, Eure Geräte zu schützen oder gar> unbeschädigt zu lassen, das Teil nennt sich LEITUNGSSCHUTZSCHALTER,> warum wohl?> Man kann es, mit sehr vielen Jahren der Lehre auch am Namen ableiten,> das Ding soll die LEITUNG SCHÜTZEN - mehr nicht.
Jawohl Herr Oberlehrer! Hälst Du die Leute hier für total bekloppt?
Patrick J. schrieb:> Wenn die Sekundärseite des Trafo ein Ohm hat, werden sich 230Aeff> ergeben.
Prinzipiell ja, aber zu diesen 1Ohm liegen noch die Leitungswiderstände
(bei Cu 1,5mm^2 jeweils 0,011Ohm pro m = 0,022Ohm für L+N) sowie die
Übergangswiderstände aller Klemmstellen und Steckverbindungen in Reihe.
Da 100A bei 2,3 Ohm erreicht werden, bleiben für diese zusätzlichen
Reihenwiderstände 1,3Ohm übrig. Da wirst Du zu tun haben 100A zu
erreichen.
Darfst das aber gern mal ausprobieren und das Ergebnis hier posten.
Wenn du wirklich soviel Spannung brauchst:
- Kauf ein gebrauchtes HV Supply
- Wickel den Trafo selber
- Kauf der Bahn einen Messwandler ab!
Und noch so neben bei:
jede Maschine ist eine Rauchmaschine, mann muss Sie nur genug falsch
bedienen.
Hi
Zeno schrieb:> Jawohl Herr Oberlehrer! Hälst Du die Leute hier für total bekloppt?
Nicht Alle :)
Deine Ausführungen schließen Dich aber davon aus, hoffe, das bleibt auch
so.
MfG
Patrick J. schrieb:> Nicht Alle :)> Deine Ausführungen schließen Dich aber davon aus, hoffe, das bleibt auch> so.
Ganz schön große Klappe für einen der nur heiße Luft absondert. Bis auf
die Erklärung von ein paar Begrifflichkeiten, die allen in diesem Thread
bekannt sein dürften, konvergiert doch der Gehalt Deines Posts gegen 0.
Also blas Dich mal nicht so auf.
Hp M. schrieb:> Natürlich können da kurzzeitig 4kV oder sogar mehr auftretenHp M. schrieb:> Im Übrigen kannst du den Tastkopf wahrscheinlich schon zerschiessen,> wenn du mit den Drähten der 12V-Seite des Trafos mal eine einzige> kräftige 1,5V-Zelle streichelst.
Sorry, aber das ist ebenfalls Trafowissen aus Lümmerland oder Bikini
Bottom.
Wenn du den Trafo schon für z.B. 1ms ohne Kern betrachtest, musst du
auch zwei nur lose gekoppelte Luftspulen akzeptieren. Wie bitte willst
du da die nötige, ca. 400fache Energie zum Aufladen sämtlicher
Kapazitäten übertragen? Und ein Netz-RKT hat davon schon bei
Nennspannung reichlich, denn der ist halt nur für 50Hz.
Also da bring bitte keine bifilar gewickelten Ferrittrafos an Rechteck
und korrekter Nennspannung mit 20fach gepimpten Netztrafos am
zusammenbrechenden Lichtnetz durcheinander...
Und natürlich kann man einen RKT mit einer kleinen DC-Spannung
magnetisieren, aber nach dem Trennen gibt es keinen enormen
Spannungsspike, sondern eine gedämpfte Sinusschwingung sehr nahe der
Nennspannung und -Frequenz. Mehr nicht.
Also das haut leider auch alles nicht hin. Und MIT Kern gerechnet wird
es erst so richtig lustig, da braucht man bei nur 5ms so übern Daumen
irgendwas zwischen 50.000 und 1 Mio A.
Rechnet doch ruhig erstmal den nötigen Anlaufstrom aus, wenn man den
Trafo nicht verpolt, aber die 12V-Seite an eine 12V-Quelle hängt. Da
kommt ihr schon auf Werte, bei denen das Lichtnetz schon nicht mal mehr
12V hergibt, auch keine 5ms lang!
Der Kern des verpolten Trafos wird am Lichtnetz incl. Schutzschalter
nicht mal auch nur auf 5% aufgeladen. Aber das erklärt euch bitte
erstmal selbst, ist wirklich nicht schwer.
Minimalist hatte ja eigentlich geschrieben:
> Blöd: auf der anderen Seite hing das Oszi mit dran (...)
Das hatte ich übersehen. Ich war bei meiner Antwort davon ausgegangen,
daß der Tastkopf erst nach Anlegen der Spannung händisch kontaktiert
worden sein sollte. Und weil bis da hin schon "alles vorbei gewesen
wäre", kam mein Spruch mit den 1kHz Netzfrequenz etc.
Ich muß meine Aussage also korrig... nein, revid-ieren:
"Die Story von der Zerstörung des HV-Tastkopfes ist plausibel."
Der Dreckige Dan schrieb:> Und MIT Kern gerechnet wird es erst so richtig lustig> Wenn du den Trafo schon für z.B. 1ms ohne Kern betrachtest
Du kannst den Gesamtvorgang nicht "entweder mit oder ohne den Kern"
betrachten - und m.A.n. SO auch überhaupt nicht wirklich begreifen.
(Ich ja auch nicht - aber I believe I´m näher dran.) Ich denke:
Anfänglich ist die primäre Induktivität noch voll wirksam. Erst bei
Einsetzen der Sättigung (welche übrigens auch weicher einsetzt, als die
idealisierte Betrachtung vermuten läßt - sogar hier) beginnt der Strom,
erst noch leicht verhalten, dann immer schneller, "übers Ziel hinaus zu
schießen".
Auch wird bis zur (nahezu, idealisiert) völligen Sättigung eine Spannung
in der Sekundärwicklung induziert - und ja, man kann bis dahin (wiederum
näherungsweise) davon ausgehen, daß deren Höhe (nahezu/ca.) dem ÜV
entspricht.
Die Betrachtung wird in diesem Fall m.M.n. weiter erschwert von der
Tatsache, daß der Trafo bis zum sekundären
Durchschlag/Lichtbogen/Kurzschluß/etc., was halt genau von der
Isolation, und der (dann so zu nennen) "Last" und Luft-/Kriechstrecken
"gestattet" wird, unbelastet ist - so daß ja anfänglich nur der <90°
phasenverschobene I_mag fließt.
Jedenfalls wird in der Sekundärwicklung definitiv eine Spannung
induziert, bevor der Kern sättigt - und diese könnte wohl tödlich wirken
für einen HV-Tasti.
Man könnte ja einen Versuch machen: MOT mit geerdeter SW, in diese einen
(äußerst) hochohmigen Spannungsteiler. Oder noch besser: Den
Kurzschlußstrom in der (bis zu diesem Zeitpunkt: offenen, bis sehr
hochohmig, bis etwas niederohmiger ... abgeschlossenen, ...) SW messen,
Kurzschlußzeitpunkt zw. diversen Punkten des primären
Spannungsanstieges, der einsetzenden Sättigung, und auch noch dem Moment
des vollst. Magnetfeld-Zusammenbruches, variabel. Hm?
@Dreckiger Dan: Bitte ehre den verstorbenen Tastkopf. Und vertrau der
trauernden Verwandschaft, äh..., dessen ehem. Arbeitgeber halt.
Bibi Blocksberg schrieb:> so daß ja anfänglich nur der <90°> phasenverschobene I_mag fließt.
Unsinn/unpräzise.
"so daß der fließende Strom - welcher ja I_mag ist (auch, wenn er durch
die verschwindend klein werdende Induktivität dann plötzlich ein bißchen
ansteigt...) - mit <90% Phasenverschiebung anliegenden Netzspannung
fließen sollte."
Woraus ja wiederum so einiges zu folgern wäre. Puh...
Kaskadieren kann man Netztrafos nur so, daß man alle Primärwicklungen
parallel und die Sekundärwicklungen in Reihe schaltet.
Ich hab das als Schüler mal mit Trafos aus alten Röhrenradios gemacht
und so 6 * 2*350V = 4200V erreicht. Als ich dann den 7. Trafo dazu
geschaltet habe, hat es geknistert, da die Isolation dann nicht mehr
mitgemacht hat.
Zur Strombegrenzung hatte ich noch einen 2kW Heizlüfter in Reihe
geschaltet.