Christian schrieb:> Das Netzteil (aktuell): 24v 21A. Vorallem möchte ich wissen, ob man> solche Anschlussart für den Extruder ca. 25-35W und das Hotbed> (vermutlich so um 240W) verwenden dürfte
Ein 9 pin XLR hält maximal 5A pro pin aus, wenn man 2 parallel nimmt
läge man gerade eben in der Spezifikation.
http://www.ebay.com/itm/1-set-PLS-16-XLR-16mm-9-Pin-Aviation-Plug-Male-Female-socket-Panel-Power-Chassis/322448638601
So lange du keine 3-poligen XLR einsetzt, bei denen man glaubt daß dort
Audio durchkommnt, besteht wenigstens keine Verwechselungsmöglichkeit.
Für leistung besser speakon. Die Stecker aus deinem Ebay link sind
falsch bezeichnet und haben mit xlr wenig am hut. ich kenne die als
aviation connector. da hat der händler versagt. mehr als 3A traue ich
denen nicht zu.
Christian schrieb:> Was halten solche Anschlusse aus?>> XLR 16mm Audio Cable Steckverbinder> Ebay-Artikel Nr. 232289532701
a) Wie schon gesagt hat das mit XLR nix zu tun, da verkauft eine
chinesiche Hausfrau etwas unter einem Namen den sie irgendwo mal
geglaubt hat zu finden. b) Technische Doku ist auch nicht dabei und dann
wird da gleich drauflos gebastelt oder überlegt.
Fazit: Es wird hirnlos verkauft und dann bei den meisten auch noch
hirnlos gekauft.
Wenn Du Stecker für diesen Spannungsbereich suchst und bereit bist
140EUR für ein Netzteil auszugeben mache nicht den Fehler wieder
irgendeinen unbekannten unspezifizierten Müll zu verwenden von dem wir
erraten sollen was der können könnte.
rgds
6a66 schrieb:> ...und bereit bist 140EUR für ein Netzteil auszugeben...
"Bereit" ist wohl das falsche Wort dafür. Ich bin bereit ca. 15€ mehr
für etwas mehr Funktianalität zu zahlen. Vor allem habe ich in diesem
Preisbereich nicht anderes gefunden. d.h. entweder China Hinterhof, das
bereits vorhanden ist oder eben 2,5-3 fache für MeanWell Netzteile
auszugeben.
@ Karl B
Der hat nur 3 Pins. Ich brauche, wie ich vorher erwähnt hatte,
mindestens 4 pins. Du musst auch in Betracht ziehen, dass wenn dass Teil
die geforderte Temperatur erreicht hat, wird die Temperatur gehalten.
d.h. es ist nicht permanent eingeschaltet.
Was würde dann dieser Anschluss aushalten? (siehe Anhang) Die Stifte
sind bei dem auf jeden Fall kleiner als bei den sogennanten "XLR"
Dingen.
PS: Unter anderem das, was ich oben verlinkt habe, ist nur ein Beispiel,
damit es klarer wird, worum es geht. Für das Hotbed brauche ich
mindestens 4 pins, 6 pins wollte ich eventuell nehmen, um dadurch die
einzelne Pins zu entlasten.
Karl B. schrieb:> Mod:: Kann man den Thread nicht umbenennen, denn ich suchte heute etwas> zu Mikrophon-Phantomspeisung und klicke auf XLR und finde dann so> etwas...hmmm
Mach +48V über jeweils 6,8kOhm auf die Pins 2 und 3, und fertig ist die
Phantomspeisung.
Oder was war deine Frage?
HGF schrieb:> Die beiden Widerstandswerte sollten hier genau übereinstimmen (< 0,4%)!> Sonst hat Karl-Gustav nämlich die Arschkarte gezogen. :-(
1% genügt.
Hi,
OT/es handelt sich um das Doppelmikrofon (Stereo)
GCMS 332 von Grundig mit 20 V Phantomspeisung. Etwas eigenartige
Spannung.
Habe zwischenzeitlich 'mal zwei 9V-Batterien in Reihe mit 2,7 kOhm
Widerstand angeschlossen. Es soll nicht mehr als ca. 1 mA ziehen.
Die Kanäle verkoppeln sich. Elko am Ende zum Mikrophon bringt schon
Besserung. Hatte gedacht, für jede Kapsel je einen Widerstand.
Unter 15V verzerrt es ganz dolle.
Da die Soundkarte bei Stellung Mikro nur mono hat, brauche ich so wie so
einen Line-Vorverstärker, dessen Versorgungsspannung soll mir dann auch
die Phantomspannung liefern.
Das war so die Thematik./OT
Danke für die Antworten, trotzdem....
ciao
gustav
Bei dem GRUNDIG GCMS 332 scheint es sich erstaunlicherweise um ein
"echtes" Kondensator-Mikrofon zu handeln (kein Elektret). Wenn hier
eine Polarisationsspannung von nur 20V verwendet wird, dann ist dies
für ein Produkt aus dem Consumer-Bereich völlig in Ordnung.
https://farm4.staticflickr.com/3875/15132129990_e431dc423a_o.jpg
Hier liegt ein recht einfaches Schaltungsdesign vor. Man hat ganz
offensichtlich auf eine professionelle Phantom-Speisung (oder auch
eine Tonader-Speisung) verzichtet. Es macht keinen Sinn, das Mikrofon
in diese Richtung modifizieren zu wollen. Die Polarisationsspannung
muss halt über eine separate Leitung an die Kapsel herangeführt werden.
Karl B. schrieb:> Das war so die Thematik./OT
Genau. aka "Thread kapern" ;-)
Hi @HGF,
trotz OT wollte mich unbedingt nochmal melden:
Ein großes Dankeschön für das Schaltbild. Jetzt wird einiges klarer.
Wunderte mich schon, wieso am Anfang der Strom relativ hoch ist, dann
absinkt auf ca. 0,5 mA pro Kapsel.
Das sind die eingebauten Elkos.
Bleibe also bei einem Vorwiderstand für beide Kapseln, blocke nur noch
einmal mit 47 uF ab. Dann nehme ich ein Netzteil mit 7824 und schalte 6
Dioden in Reihe, um ungefähr auf die 20V zu kommen. Der VV bekommt die
"vollen" 24 V.
Passt schon.
Nun zum Thema zurück:
Christian schrieb:> Das Netzteil (aktuell): 24v 21A.
Ich verwende z.B. für die + - Netzteile gerne Tuchel-Kontakte.
Schon allein deswegen, weil durch Schraubverbindung der Stecker nicht so
leicht herausgezogen werden kann. (Bei den Stas und Stakei gehört der
Klemmbügel n i c h t ständig zum Lieferumfang, wird aber wegen der
Federwirkung der Gummiabdichtung dringend empfohlen. Hatte da schon böse
Probs. ohne Klemmbügel.)
http://www.amphenol-industrial.de/amphCategories/19#show-configurator
cordialmente
ciao
gustav
Der Kleintuchel ist effektiv der "DIN"-Stecker mit Schraubverriegelung,
da würde ich nicht mehr als vielleicht 3 A pro Kontakt durchleiten.
Für große Ströme ohne Berührsicherheit bieten sich Stecker wie Anderson
Powerpole (bei Conrad als "Batteriesteckverbinder" erhältlich) und Dinge
wie Mate-n-Lok an (alle sehr kostengünstig). Natürlich kann man auch
Hartings nehmen, aber bei 'nem 3D-Drucker ist der Nutzen fraglich.
Ventilstecker vertragen btw. so ~10 A pro Kontakt und sind ebenfalls
sehr billig (~3 € pro Steckverbindung).
Der verlinkte eBay-Stecker ("Mikrofonstecker") wird gern bei
Chinaspindeln benutzt - 650 V Spitze-Spitze, nicht vom Netz getrennt,
paar kW. Da kommt Freude auf!