Sascha W. schrieb:
> Also der FTDI empfängt, nachdem die Schnittstelle einmal geöffnet war,
> auch bei geschlossener Schnittstelle mit den eingestellten Parametern
> weiter Daten und puffert sie intern. Öffnet man die Schnittstelle wieder
> kommen die Daten auch noch in der Software an.
Dies mag im konkreten Fall vielleicht ein bei den meisten Kernel- und
Treiberversionen zu beobachtendes Implementierungsmerkmal handeln, aber
man sollte sich nicht darauf verlassen, dass dieses Verhalten auf alle
Plattformen usw. gleich ist. Wie von anderen schon geschrieben, kann
beim Öffnen des Geräts auch eine Neuinitialisierung mit Löschen der
Puffer erfolgen. Und insbesondere beim Setzen der Baudratenregister ist
nicht sichergestellt, dass Zeichen, die währrenddessen empfangen werden,
dabei erhalten bleiben. Ein kleiner Blick in den Quelltext des
FTDI-Treibers zeigt zwar, dass nach Möglichkeit nur bei tatsächlichen
Konfigurationsänderungen auf den Baustein zugegriffen werden soll, aber
welche Ausführungspfade insgesamt existieren, ist auf die Schnelle nicht
zu erkennen.
Wahrscheinlich ist das Problem aber schon bekannt, dass manche Leute
bzw. deren Programme Gerätedateien immer wieder öffnen, kurz
reinschreiben, wieder schließen, wieder öffnen, usw. und sich dann
wundern, warum so etwas manchmal in die Hose geht.