Datenübertragung per GSM von Mobiltelephon zu Mobiltelephon setzt
spezielle Mobilverträge voraus; abgehende Datenverbindungen (vom
Mobiltelephon irgendwoanders hin) sind i.d.R. unproblematisch, aber
eingehende Datenverbindungen nicht. Damit können GSM-Geräte zwar
Gegenstellen anrufen, die irgendwo im Festnetz untergebracht sind, aber
die Gegenrichtung ist außer mit speziellen Verträgen für Datenverbindung
nicht verwendbar.
Datenverbindungen werden im GSM mit einer anderen Dienstkennung versehen
und nicht als Audiodaten übertragen, denn dazu würde die Bandbreite des
massiv komprimierten Audiokanals nicht ansatzweise genügen.
Ob moderne Smartphones überhaupt in der Lage sind, Datenverbindungen
dieser Art aufzubauen, entzieht sich meiner Kenntnis.
Sinnvoll ist das ganze eh' nicht, denn Datenverbindungen a) sind
wirklich sehr, sehr langsam und b) werden zeitbasiert abgerechnet.
Insofern löst die Idee kein bestehendes Problem. Das Übertragen von
Daten mit den üblichen mobilen Internetverbindungen ist mehrere
Größenordnungen schneller und kostengünstiger als die Nutzung von
GSM-"Modem"-Verbindungen.