Bauprojekt: Somfy-KNX-Interface

#5168412
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Hallo!

Als Dipl.-Ing. Elektrotechnik mit erschreckend wenig Ahnung von Hardware 
;-) bitte ich um Eure Mithilfe:

Ich habe ein KNX-Hausautomationssystem und drei derzeit nicht 
eingebundene Somfy-Rolladenmotoren. Diese Motoren werden proprietär über 
Funk gesteuert und sind deshalb nicht so ohne Weiteres einzubinden. Ich 
habe mir daher günstig drei Somfy-Fernsteuerungen gekauft und möchte mir 
mit diesen ein "Somfy-KNX-Interface" bauen. Die drei kleinen 
Steuerplatinen in ein Gehäuse, zwei AAA-Zellen statt der Knopfzellen und 
9 KNX-Schaltaktoren, um die je drei Tasten pro Fernbedienung über den 
Bus zu bedienen, fertig...

Als Schaltaktor hätte ich eine Unterputz Universalschnittstelle ABB US/U 
12.2 (http://new.abb.com/products/ABB2CDG110065R0011) zur Verfügung. 
Allerdings kann diese Schnittstelle an den Ausgängen nicht potentialfrei 
schalten sondern nur mit integriertem Vorwiderstand LEDs treiben. Und 
hier die Frage/Herausforderung: Wie kann ich diese Ausgänge nutzen, um 
an den Fernbedienungen Tastendrücke zu imitieren? Kann ich eventuell 
über Transistoren die LED-Treiberspannung zum Schalten/Tasten nutzen? 
Jemand eine andere Idee?

Vielen Dank in die Runde
Keith
Gast #5168657
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Vermutlich isses am Ende einfacher die 3 Adern der Rollladenmotoren über 
Wechslerrelais anzusteuern als sich das Protokoll zu Herzen zu nehmen.

Das sind 2 Kondensatormotoren die nen gemeinsamen Nullleiter haben.
#5169071
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bingo schrieb:
> Das Zauberweort heisst Optokoppler
> https://de.wikipedia.org/wiki/Optokoppler

Hallo "Bingo",

vielen Dank für die Antwort, klingt sehr naheliegend!

Leider gibts da unzählige Ausführungen, hast Du vielleicht noch einen 
Tipp für mich für diesen Anwendungsfall? Ich brauche 9 Kanäle und habe 
mal an der Funkfernbedienung gemessen: Am Taster liegen die 3V der 
Batterie an, bei Betätigung fließen 0,3mA.

Danke!
Keith
Gast #5169138
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Da Dein ABB-Aktor die Vorwiderstände schon eingebaut hat und den Strom 
auf 2 mA begrenzt, ist das ein Kriterium, der Standard-0815-Optokoppler 
will 10-20 mA. Es gibt aber Optokoppler, die mit einen If von bis unter 
1 mA zurechtkommen.

Schau Dir mal 
http://de.rs-online.com/web/c/displays-und-optoelektronik/optokoppler-fotodetektor-und-lichtschranken/optokoppler/ 
oder 
http://www.mouser.de/Semiconductors/Integrated-Circuits-ICs/Optocouplers-Photocouplers/_/N-abedt/ 
an, da kannst Du die Parameter einstellen (If oder Eingangsstrom), 
Ausgang des OK sollte Transistor sein (nicht IC oder MOSFET).
#5169176
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Hallo,

wenn ich Dich nochmal belästigen dürfte...:

Mit Ausgangsschaltung "Transistor" finde ich "Eingangsstrom max." nicht 
<5mA. Ist aber ja dicht dran. Der hier z.B.: 
http://de.rs-online.com/web/p/optokoppler/8188375/ sieht für mich ganz 
gut aus. Was ich nicht verstehe: Im Datenblatt 
(http://docs-europe.electrocomponents.com/webdocs/130f/0900766b8130f7b2.pdf) 
finde ich auf Seite 4 eine "Average forward current" I(F) von 50mA. I(F) 
ist doch gerade der Strom durch die Eingangsdiode, oder...?
Gast #5169194
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"I(F) von 50mA" ... das sind die absolute MAXIMUM ratings ...

Schau Dir mal bei Mouser den FODM8801C an, der hat im Datenblatt auf S. 
3 "Recommended Operating Conditions" 
http://www.mouser.com/ds/2/308/FODM8801C-1120120.pdf der würde mir rein 
von den Daten her gefallen. Der Buchstabe A B C sagt etwas über die 
Verstärkung aus, siehe Datenblatt.

P.S: Ich sehe gerade, den gibt es auch bei RS-Online wesentlich 
preiswerter und bei niedrigeren Versandkosten.

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