IC Aufdrucke immer schlechter

Moderator Persönliche Seite #5170581
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Sind heutzutage üblicherweise keine Aufdrucke, sondern Lasergravuren.
Die sollten sich schwieriger fälschen lassen, aber sie brauchen ein
seitlich einfallendes Licht, damit man sie lesen kann.

In der Praxis liest sich das natürlich ohnehin keiner durch, der Gurt
wird einfach in die Maschine gelegt, die Beschriftung der Rolle ist
da viel entscheidender als das, was auf dem Käfer draufsteht.
Gast #5170582
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Und was ist jetzt die Frage?
ICs werden schon seit mindestens 10 Jahren gelasert.
Es stellt sich keiner mehr hin und liest den Typen von IC-Gehäuse ab, 
sondern es wird die Rolle eingescannt inkl. Chargennummer.
Außerdem sind die ICs so klein und die Typenbezeichnung so umfassend, 
dass oft nur ein krtischer Code drauf steht. Der Hersteller, Lieferant, 
Bestücker und allenfalls der Entwickler kann damit noch was anfangen, 
allen anderen kann es auch egal sein.
Gast #5170588
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M.N. schrieb:
> Es stellt sich keiner mehr hin und liest den Typen von IC-Gehäuse ab,
> sondern es wird die Rolle eingescannt inkl. Chargennummer.

Bei kommerziellen Produktionen ist das wohl so. Bei Prototypen oder im 
Privatbereich wird immer noch der Aufdruck gelesen.
Gast #5170606
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Ich habe grade eine Baugruppe in der Hand, wovon ich weiß, dass dort ein 
opamp drauf verbaut ist.

Eigentlich habe ich gut genügende Augen um die Schriftgröße scharf lesen 
zu können. Es ist aber so blass, dass ich doch eine Lupe bräuchte.

Natürlich ist das nur privat  prototyp  gelegenheits-gemecker - es ist 
aber lästig.
Moderator Persönliche Seite #5170617
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A. schrieb:
> Es ist aber so blass, dass ich doch eine Lupe bräuchte.

Ja, und?

Die meisten Bauteile, die ich heutzutage (auch privat und in Prototypen)
verbaue sind ohnehin so klein, dass ich sie nur noch unterm Mikroskop
verarbeiten kann. Da spielt es doch überhaupt keine Rolle, ob ich die
Beschriftung ohne optische Hilfsmittel lesen könnte.
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #5170646
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A. schrieb:
> Wie kommt man eigentlich an solche Fälschungen?
Man braucht z.B. für Ersatz und Service Bauteile, die abgekündigt sind. 
Und dann gibt es solche Obsoleszenz-Broker, die einem sowas 
"vermitteln". Gern auch gegen Vorauskasse. Das nennt man dann 
Lehrgeld...

Und es gibt dann Profis, die das Gehäuse wegätzen, um zu schauen was da 
tatsächlich im Gehäuse verbaut ist. Gut, wenn man dann mit einem 
Original vergleichen kann. ;-)

> Wenn ich bei Mouser, Farnell bestelle, dann erwarte ich originale Ware.
Ich auch.
#5170656
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A. schrieb:
> Wenn ich bei
> Mouser, Farnell, etc. bestelle, dann erwarte ich originale Ware.

Unsereins auch. Aber auch Farnell und Co sind nicht gefeit. Hatten, 
bisher aber nur ein Mal, eine Lieferung Fakes. Das wurde aber erst nach 
dem 5. IC-Tausch und zig Test des Layouts klar, dass das "Problem" doch 
die ICs sein könnten.

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