TV-Bild auf nem Scope!?

Gast #332567
Lesenswert?
• ▲
▼
Dazu muß der Schreibstrahl helligkeitsmoduliert werden. Das geht nur mit
manchen Oszilloskopen ("Z-Eingang").
Zu den Philips-Elektronik-Experimentierkästen gab es eine Ergänzung mit
Scope/Tv
#332570
Lesenswert?
• ▲
▼
Na das wäre es doch zu meinen NVA-Zeiten gewesen :-)
Auf nem EO-174 heimlich in der Nachrichtenwerkstatt fernsehen (das
EO-174 hatte, wenn ich mich recht entsinne, sogar einen Z-Eingang).

Immerhin haben wir damals mit einem selektiven Millivoltmeter prima am
"Arbeitsplatz" RIAS2 auf Mittelwelle 885 kHz hören können.

Gruß
Ingo
Gast #332572
Lesenswert?
• ▲
▼
es gibt ein Buch von  Lothar König "Radio und Fernsehen selbst erlebt"
da wird meines Wissens ein Oszi gebaut mit einem Y-Verstärker als
Einschub, der dann durch eine Vertikalablenkung ausgetauscht werden
konnte.
Gast #332573
Lesenswert?
• ▲
▼
@Rufus
x-Achse muss nicht unbedingt analog (x-y-Betrieb) angesteuert werden,
kann auch die oszi-interne getriggerte Zeitbasis verwendet werden.

Funktioniert einwandfrei. Wenn das Oszi keinen Z-Eingang hat, in der
Nähe des Helligkeits-Potis über einen Koppel-C einspeisen. Vorher aber
Schaltplan konsultieren. Wenn Kontrast schlecht, dann stimmt der Pegel
nicht, oder es sind Abblock-Cs drin.
Gast #717819
Lesenswert?
• ▲
▼
Da das Fernsehbild von der Helligkeitsinformation lebt, ist ein 
Z-Modulationseingang unbedingt erforderlich. Er muss in Echtzeit mit dem 
Bildinhalt angesteuert werden. Also klappt es nicht mit einem 
Digitaloszilloskop.

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren