Sehr geehrtes Team,
ich habe folgendes Problem:
ich habe eine Spannungsquelle von 7 bis 9 Volt(Akku).
Ich benötige nun eine Schaltung, die mir eine Konstante Spannung von 5
Volt ausgibt und eine konstante Spannung von 18 Volt (bei 18 Volt wird
etwas mehr Leistung benötigt).
In der Schaltung dürfen keine Taktgeber,ICs(digitale) verwendet werden.
Also am besten nur aus Kondensatoren, Spulen, Widerständen,
Transistoren(am besten mit Mosfet), Dioden(Zenerdioden)
Wie stelle ich so etwas an?:/
Was ist denn "etwas mehr Leistung"?
Ich habe theoretisch kein großes Problem damit, einen 150W
Sperrschwinger aufzubauen, der die 5V und 18V mit Bumms erzeugt, aber
wozu wenn es sowas wie Gegentaktwandler und (analoge) PWM-Regler-ICs
gibt?
Kevin357 schrieb:> In der Schaltung dürfen keine Taktgeber,ICs(digitale) verwendet werden.> Also am besten nur aus Kondensatoren, Spulen, Widerständen,> Transistoren(am besten mit Mosfet), Dioden(Zenerdioden)
Solche Schaltungen werden heutzutage überwiegend mit ICs aufgebaut.
Sie funktionieren meistens auch bei Laien, wenn diese sich an die
Anweisungen im Datenblatt halten. Solche Schaltungen kann man zwar
auch aus Einzelbauteilen aufbauen, die Daten sind aber oft schlech-
ter als die von entsprechenden IC-Schaltungen. Ausserdem sollte man
für die Entwicklung solcher Schaltungen schon einige Jahre Erfahrung
in Transistorschaltungsentwicklung haben, da sie doch wesentlich
komplizierter als IC-Schaltungen sind.
Peter II schrieb:> gar nicht. Ohne einen Takt bekommt man keine 18V aus 9V.
Zuerst wollte ich dir zustimmen.
Dann aber fiel mir ein:
Da er Dioden erlaubt, vielleicht Leuchtdioden und Photodioden.
Dann kommen an die Batterie einige High Power LEDs parallel mit
Vorwiderständen.
und für 18V so viele Photodioden in Reihe daß bei Belichtung diese 18V
enstehen.
Ganz ohne Takt. Eine Alternative wären Heizwiderstände und
Seeback-Effekt
http://www.produktinfo.conrad.com/datenblaetter/175000-199999/189184-in-01-de-PELTIER_ELEMENT_QC_127_2_0_15_0M.pdf
aber Peltiers oder Thermoelemente standen nicht auf seiner
Erlaubnisliste.
Natürlich mit unterirdischem Wirkungsgrad voni vielleicht 1% so daß sein
"Akku" schnell leer ist, aber 2S LiIon hätte 5V bis 8.4V, 4S Pb hätte 8V
bis 9.8V, 7S NiCd/NiMH hätte 6.3 bis 8.75V, es gibt also seinen frei
erfundenen Akku sowieso nicht.
Route 6. schrieb im Beitrag #5213185:
> Ein passender Leonardsatz kann das ganz ohne elektronische Bauelemente.> Auch ein mechanischer Zerhacker mit passendem Trafo wäre eine Lösung.
YMMD
Guter Vermuter schrieb:> Willst Du Dich zur Verfügung stellen?
Im Gegensatz du dir kann ich nicht nur Unfug schreiben sondern habe ihm
sogar einen Hinweis gegeben. Da du wahrscheinlich nicht in der Lage bist
nochmal nachzulesen zitiere ich dir das gerne nochmal:
Der Andere schrieb:> Sperrschwinger
Kevin357 schrieb:> ich habe eine Spannungsquelle von 7 bis 9 Volt(Akku).> Ich benötige nun eine Schaltung, die mir eine Konstante Spannung von 5> Volt ausgibt
Also ein Spannungsregler. Von 7..9V auf 5V kann man das linear aufbauen.
Dann wird die Spannungsdifferenz von 2..4V verheizt. Oder - weil
Akkubetrieb - man will es etwas effizienter. Dann baut man einen
Stepdown (Buck) Schaltregler.
> und eine konstante Spannung von 18 Volt (bei 18 Volt wird> etwas mehr Leistung benötigt).
Von niedriger auf hohe Spannung geht sinnvoll nur mit Schaltregler.
Heißt dann Stepup (oder Boost) Regler.
> In der Schaltung dürfen keine Taktgeber,ICs(digitale) verwendet werden.
Warum?
> Also am besten nur aus Kondensatoren, Spulen, Widerständen,> Transistoren(am besten mit Mosfet), Dioden(Zenerdioden)
IC enthalten auch nur Transistoren, Dioden, Widerstände und
(eingeschränkt auf kleine Werte) Kondensatoren.
> Wie stelle ich so etwas an?:/
Du suchst dir Literatur (am ehesten noch antiquarisch zu bekommen) wie
man Schaltregler ohne IC aufbaut. Denn man kann das machen. Man hat
das sogar schon vorher gekonnt, sogar ganz ohne Transistoren. Einen
elektromechanischen Zerhacker, der die Gleichspannung zerhackt und
dahinter einen passenden Trafo. Danach dann wieder gleichrichten und bei
Bedarf stabilisieren.
Nur: warum sollte man sich sowas antun?
" Also am besten nur aus Kondensatoren, Spulen, Widerständen,
Transistoren(am besten mit Mosfet"
Hallo,
Schaltwandler möchtest Du ausschließen. Dann baust Du einfach einen
Leistungsoszillator nach dem Vorbild des Royer-Converters auf und
transformierst die Spannung hoch, so auf 20V und richtest sie wieder
gleich. Die Spannung ließe sich auch regeln. Das ginge
elektromechanisch, mit Transistoren oder mit Röhren.
http://www.joretronik.de/Web_NT_Buch/Kap11_2/Kapitel11_2.html
Mit freundlichem Gruß
Der Andere schrieb:> Im Gegensatz du dir kann ich nicht nur Unfug schreiben sondern habe ihm> sogar einen Hinweis gegeben.
Vielleicht ist die Grundlage seiner Kritik, daß der Hinweis mit
Sperrschwinger schon vor Dir von jemand anderem kam - man weiß es nicht.
Aber wie ich Dich kenne, mangelt es Dir doch nicht an "Verständnis für
Abwegiges", oder so ähnlich...
Kevin357 schrieb:> In der Schaltung dürfen keine Taktgeber,ICs(digitale) verwendet werden.
Hier verwendest Du "dürfen" - aber das Komma verwischt die Akkuratesse.
Verstehst Du, was ich meine?
Kevin357 schrieb:> Also am besten nur aus Kondensatoren, Spulen, Widerständen,> Transistoren(am besten mit Mosfet), Dioden(Zenerdioden)
Hier nun "am besten".
Leg Dich fest, welche Bedingungen, und ebenfalls, wie streng.
Mir ist egal, ob es um eine Hausaufgabe geht, aber es ist alles unklar.
So geht das nicht. Nichts geht so.
P.S.: Auch ein Sperrschwinger hat einen Takt - nur ist dieser nicht
von einer (IC-) Clock ... und nicht gleichmäßig. :) Das aber nicht
als "Klug-Gesch...", sondern als weitere Hilfe für Dich, Kevin357, die
Bedingungen sauber definieren zu können (z.B. das obige Komma, etc.).