Leistungs PTC gesucht

Gast #5244609
Lesenswert?

Ich kenne PTCs vom Laden von DC-Zwischenkreisen, dort wird das verwendet 
um Inrush-Ströme zu begrenzen.
Ein PTC hat halt den Vorteil, dass er mehr oder weniger eigensicher ist.

Kuck mal bei Vishay. Folgende wären z.B. denkbar:
http://www.vishay.com/docs/29165/ptcel.pdf
Die wären für solche Anwendunge gedacht.

Ein weiterer Hersteller wäre EPCOS. Bourns möglicherweise auch, aber ob 
die sowas haben?
Gast #5244653
Lesenswert?

Wenns um einzelne Exemplare geht:

Leistungs-PTCs werden z.B. in Pistolen für Schmelzkleber verwendet.

Die Entmagnetisierungseinheiten alter Farbfernsehgeräte dürften aber 
auch von der Leistung her ausreichen. Die hielten ja mehrere Ampere beim 
Einschalten aus.
 Der PTC könnte dauernd dran bleiben, nur würde er für die 
Temperaturhaltung eine Dauerleistung von einigen W verbrauchen. Die 
Entladegeschwindigkeit würde auch eher durch das Abkühlverhalten des PTC 
bestimmt. PTCs sind aber schon von vornherein auf thermischen Stress 
durch das schnelle Erwärmen ausgelegt.



Aber ginge das nicht einfacher mittels eines Leistungswiderstandes?
Die gespeicherte Energie bei 600V,7mF  ist ja ca. 1200Ws. Bei 600V und 
300 Ohm wäre der Anfangsstrom 2A, die Zeitkonstante dabei ist 0,9s, dh. 
nach wenigen Sekunden wäre die Leistung am R schon wieder vorbei.
Man müsste halt den Widerstand zur Entladung zuschalten und bei Betrieb 
wegschalten. Ein bisschen Elektronik und ein Mosfet würde ja reichen.

Glühbirnen gehen nicht? Wären z.B.gleich eine optische Anzeige des 
Entladezustands.

Beim NTC wirds dann unübersichtlich, da da das zeitliche Verhalten beim 
Erwärmen während der Entladung eine Rolle spielt. Auch sind m.W. NTCs 
kaum für den Betrieb an hohen Spannungen geeignet
#5244658
Lesenswert?

@A. H. (dernetteeddie1978)

>Das Problem ist, der PTC soll gleichzeitig ein Schutz sein falls die
>Entladeschaltung bei anliegender Speisespannung aktiviert wird. Der
>Gedanke ist dass die hohe Last den PTC erhitzt und der dann selbsttätig
>runter regelt.

So einen zu finden, der für deinen Arbeitspunkt paßt, wird eher 
schwierig.
Mach es wie von Wilhelm Schürings vorgeschlagen.

3x230V Glühlampe mit 60W in Reihe schalten, fertig ist der 600V 
Entladewiderstand, der auch dauerhaft 600V aushält. Das sind auch PTCs!
#5244670
Lesenswert?

Hallo,

in der Tat, in dem Gerät um das es geht sind schon 4*100Ohm/50W 
Leistungswiderstände parallel drin. Die werden genanu so über ne 
Schaltung mit MOSFets zugeschaltet. Die Vorgabe für das Gerät sind 
zusätzlich aber auch 5*Tau=2s.


Der Auftraggeber möchte aber nun halt das ganze mit einem PTC gegen die 
o.a. Fehlbedinung schützen. Entweder in rehe zu den Widerständen oder 
aber alleine.

Problem ist:

Möglichkeit 1:

Wenn ich sie in Reihe mit den Lastwiderständen schalte brauche ich für 
den normalen Entladefall einen der im einstelligen mOhm Bereich liegt, 
damit keine Spannung und somit keine Leistung über ihm abfällt.
Bei der Fehlbedienung müsste der Widerstand auf 50-100kOhm (je nach 
Leistungaufnahmefähigkeit) gehen, und gleichzeitig aber die 600V können.

So einen finde ich nicht.
Ansonsten müsste man div. in Reihe und auch parallel kaskadieren um da 
irgendwie hinzukommen.


Möglichkeit 2:

Ich lasse die Leistungswiderstände weg und machs nur über die PTCs. Dann 
brauche ich aber welche mit entsprechender Leistungsaufnahmefähigkeit.

Finde ich ebenfalls nicht.
Gast #5244677
Lesenswert?

Falk B. schrieb:
> @A. H. (dernetteeddie1978)
>
>>Das Problem ist, der PTC soll gleichzeitig ein Schutz sein falls die
>>Entladeschaltung bei anliegender Speisespannung aktiviert wird. Der
>>Gedanke ist dass die hohe Last den PTC erhitzt und der dann selbsttätig
>>runter regelt.
>
> So einen zu finden, der für deinen Arbeitspunkt paßt, wird eher
> schwierig.
> Mach es wie von Wilhelm Schürings vorgeschlagen.
>
> 3x230V Glühlampe mit 60W in Reihe schalten, fertig ist der 600V
> Entladewiderstand, der auch dauerhaft 600V aushält. Das sind auch PTCs!

Und was ist hiermit:
http://www.vishay.com/thermistors/ptc/

Und hiermit:
https://www.ametherm.com/inrush-current/ptc-thermistors-for-inrush-current-limiting

Wie gesagt, PTC sind eine gängige Art in der Automatisierungstechnik, um 
DC-Zwischenkreise von großen Wechselrichtern zu laden. Das hat schon 
seinen Grund. In den Datenblättern werden genau solche Anwendungen 
genannt:
http://www.vishay.com/docs/29165/ptcel.pdf

Ich zitiere:
"APPLICATIONS
Inrush current limiting and load-dump resistor in:
• Smoothing and DC-link capacitor banks
• Power inverters
• Discharge - charge circuits"

"Discharge circuit" ist das, was der TE haben will.
PTC lassen sich hervorragend parallel schalten.
Gast #5244700
Lesenswert?

NTC thermistors are the most commonly used limiter. They have a wide 
range of uses and applications. However, a few scenarios exist that 
require a positive temperature coefficient (PTC).

Für den TO ist ein NTC geeignet. Punkt!

Unglaublich, daß man hier die simpelsten Wahrheiten nicht mehr nennen 
kann, ohne hundert Gegenstimmen. Bin dann besser raus hier...
#5244710
Lesenswert?

@A. H. (dernetteeddie1978)

>in der Tat, in dem Gerät um das es geht sind schon 4*100Ohm/50W
>Leistungswiderstände parallel drin. Die werden genanu so über ne
>Schaltung mit MOSFets zugeschaltet. Die Vorgabe für das Gerät sind
>zusätzlich aber auch 5*Tau=2s.

Also tau < 0,4s, macht bei 7,2mF R<55 Ohm.

>Der Auftraggeber möchte aber nun halt das ganze mit einem PTC gegen die
>o.a. Fehlbedinung schützen. Entweder in rehe zu den Widerständen oder
>aber alleine.

Er will gegen Fehlbedienung schützen. Ob man das mit PTC oder anders 
macht, muß sich noch rausstellen.

>Wenn ich sie in Reihe mit den Lastwiderständen schalte brauche ich für
>den normalen Entladefall einen der im einstelligen mOhm Bereich liegt,

Quark. Da würden ein paar Ohm reichen.

>damit keine Spannung und somit keine Leistung über ihm abfällt.
>Bei der Fehlbedienung müsste der Widerstand auf 50-100kOhm (je nach
>Leistungaufnahmefähigkeit) gehen, und gleichzeitig aber die 600V können.

In der Tat.

>So einen finde ich nicht.

Gibt es auch nicht.

>Ansonsten müsste man div. in Reihe und auch parallel kaskadieren um da
>irgendwie hinzukommen.

Ist Unsinn.

>Ich lasse die Leistungswiderstände weg und machs nur über die PTCs. Dann
>brauche ich aber welche mit entsprechender Leistungsaufnahmefähigkeit.

Gibt es kaum bis gar nicht. 1200J sind schon ne Menge Holz. Außerdem ist 
deine benötigte Kennlinie zu extrem.

Man könnte mit einer Art Sicherung arbeiten, die etwas träge ist. Der 
Entladestrom fängt bei 600V/25 Ohm=24A. Also nimmt man eine mittelträge 
16A Sicherung! Doch die muss 600V DC trennen können, das können einfach 
Sicherungen NICHT! Also muss man suchen!
#5244713
Lesenswert?

Hmm schrieb:
> Und hiermit:
> 
https://www.ametherm.com/inrush-current/ptc-thermistors-for-inrush-current-limiting

Der einzige PTC den ich finden kann hat nicht genug Leistung:

http://www.ametherm.com/inrush-current/inrush-ptc-thermistor

Die anderen Inrush current limiter müssen NTCs sein. Ihr Widerstand 
sinkt mit steigender Stromstärke.

DIe anderen schau ich mir gleich an.
#5244719
Lesenswert?

@Hmm (Gast)

>> 3x230V Glühlampe mit 60W in Reihe schalten, fertig ist der 600V
>> Entladewiderstand, der auch dauerhaft 600V aushält. Das sind auch PTCs!

>Und was ist hiermit:
>http://www.vishay.com/thermistors/ptc/

>Und hiermit:
>https://www.ametherm.com/inrush-current/ptc-thermi...

Findest du dort Typen, welche die Vorgaben des OPs ansatzweise erfüllen?

>Wie gesagt, PTC sind eine gängige Art in der Automatisierungstechnik, um
>DC-Zwischenkreise von großen Wechselrichtern zu laden.

Sicher mit PTCs? Nicht eher NTCs? Das ist der gängige Weg für die 
Einschaltstrombegrenzung von Schaltnetzteilen. Einen NTC in Reihe zum 
Netz, der im Betrieb heiß und damit niederohmig wird.

>"Discharge circuit" ist das, was der TE haben will.
>PTC lassen sich hervorragend parallel schalten.

Mag sein, aber such mal einen raus der ansatzweise passen könnte. Ich 
seh keinen 8-0
#5244723
Lesenswert?

@Der Dreckige Dan (Gast)

>NTC thermistors are the most commonly used limiter. They have a wide
>range of uses and applications. However, a few scenarios exist that
>require a positive temperature coefficient (PTC).

>Für den TO ist ein NTC geeignet. Punkt!

Sehr überzeugend. Jawolll!!

>Unglaublich, daß man hier die simpelsten Wahrheiten nicht mehr nennen
>kann, ohne hundert Gegenstimmen. Bin dann besser raus hier...

Danke!
#5244741
Lesenswert?

@ A. H. (dernetteeddie1978)

>Das Problem ist, der PTC soll gleichzeitig ein Schutz sein falls die
>Entladeschaltung bei anliegender Speisespannung aktiviert wird.

Das kann und sollte man schaltungstechnisch verhindern. Z.B. mit einem 
600V DC-fähigen Wechslerrelais, welches den Kondensator zwischen 
Speisequelle und Entladewiderstand umschaltet. Dann kann NIEMALS die 
Quelle und der Entladewiderstand zusammengeschaltet werden.

Bei uns in der Firma gibt es in jedem HV-Erzeuger einen sog. 
Sicherheitskreis. Das ist einfach eine 24V Schaltspannung mit 
Selbsthaltung, welche von diversen Schaltern unterbrochen werden kann, 
wie Notaus, Schlüsselschalter und einer roten HV OFF Taste. Mit dieser 
könnte man das Wechslerrelais schalten, ebenso die Ansteuerung deiner 
600V Quelle.
Angehängte Dateien:
Gast #5244764
Lesenswert?

Falk B. schrieb:
> Mag sein, aber such mal einen raus der ansatzweise passen könnte. Ich
> seh keinen 8-0

Der wurde schon genannt:
http://www.vishay.com/docs/29165/ptcel.pdf

Ich verwende mal die Gleichung, die der Hersteller im Kapitel "REQUIRED 
NUMBER OF PTC THERMISTORS TO LIMIT CURRENT AND ABSORB ENERGY", welches 
sich auf S2 befindet.

Ich komme etwa auf:
N>= (3,57mF*(600V)²) / (2*2,3*(130°C-40°C)) = 3,1 Stück (also >4 Stück).

Unter folgenden Annahmen:
600V / 3,57mF (wurde oben genannt)
Typ = PTCEL17R121NBE  mit Cth = 2,3J/K und min. Schaltschwelle 130°C
Einer Umgebungstemperatur von max. 40°

Natürlich nur bei Tmax = 40°. Wenn man eine höhere Umgebungstemperatur 
benötigt, entsprechend mehr.

Sieht erst mal nicht so unsinnig aus. Kommt aber auf die konkreten 
Parameter an, wenn das Design bei 100° arbeiten muss, wird es 
problematisch.
Aber in dem Fall kommt man auf die Idee mit den PTC ohnehin nicht.
Gast #5244842
Lesenswert?

A. H. schrieb:
> Hmm schrieb:
>> 3,57mF (wurde oben genannt)
>
> !2*3,57mF=7mF

Danke für die Korrektur! Das habe ich übersehen.

>
> Das reine Entleden würde damit wohl funktionieren. Aber die
> Dauerbelastung bei noch anliegender Speisespannung können die Dinger
> glaub ich nicht.
>
> Ihold = 100-140mA, je nach Typ

Hoffentlich habe ich die Intention des TE nicht falsch verstanden:
Ich dachte, es sollen die Kapazitäten drüber entladen werden, und der 
PTC dient nur als Sicherheit gegen Fehlansteuerung.

Weil für einen Dauerbetrieb im "Trip" sind PTC nicht günstig. Die sind 
dann dauernd heiß. Das wäre unschön.
#5244857
Lesenswert?

Die sollen zusätzlich eine Art Sicherheitsverriegelung darstellen. Falls 
die Entladeschaltung versehentlich aktiviert wird obwohl die 
Speisespannung noch anliegt. Damit würden dann dauerhaft 600V über den 
25Ohm Lastwiderständen abfallen. Dies müssten die PTCs durch hochregeln 
ihres Widerstands abblocken.

LG
#5246931
Lesenswert?

@A. H. (dernetteeddie1978)

>Die sollen zusätzlich eine Art Sicherheitsverriegelung darstellen. Falls
>die Entladeschaltung versehentlich aktiviert wird obwohl die
>Speisespannung noch anliegt.

Das ist so oder so KEINE Sicherheitsverriegelung, bestenfalls eine 
Zusatzmaßnahme.

>Damit würden dann dauerhaft 600V über den
>25Ohm Lastwiderständen abfallen.

Aber nur, wenn deine Quelle 25A schafft. Schafft sie das?

> Dies müssten die PTCs durch hochregeln
> ihres Widerstands abblocken.

Können DIESE im Beitrag genannten das?

Beitrag "Re: Leistungs PTC gesucht"

Glühlampen können das, denn das ist ihr normaler Arbeitspunkt ;-) Und 
die haben auf Grund ihrer hohen Arbeitstemperatur auch die Chance, ihren 
Widerstand deutlich zu erhöhen.

Ok, ich hab mal reingeschaut, der genannte PTCEL17R121NBE hat 120 Ohm 
bei 25°C. Bei ca. 170°C geht der in Richtung 1MOHM. OK, dann fließt kaum 
noch Strom durch das Ding und er kocht nicht ab. Aber er entlädt auch 
nicht mehr, bis er abgekühlt ist ;-)

Ich würde das Gesamtkonzept nochmal gut überdenken und GENAU 
aufscheiben, was passiert, wenn welcher Fehlerfall eintritt.
#5247555
Lesenswert?

Falk B. schrieb:
> Das ist so oder so KEINE Sicherheitsverriegelung, bestenfalls eine
> Zusatzmaßnahme.

Jepp, das ist wohl war.

>Aber nur, wenn deine Quelle 25A schafft. Schafft sie das?

Ja

>Ok, ich hab mal reingeschaut, der genannte PTCEL17R121NBE hat 120 Ohm
>bei 25°C. Bei ca. 170°C geht der in Richtung 1MOHM. OK, dann fließt kaum
>noch Strom durch das Ding und er kocht nicht ab. Aber er entlädt auch
>nicht mehr, bis er abgekühlt ist ;-)

Ja, da steht ja was von Tau-Threshold=150s.
Das würde ich nun als Entladezeit (5*Tau) bei max. Belastung der PTCs 
interpretieren.

>Glühlampen können das, denn das ist ihr normaler Arbeitspunkt ;-) Und
>die haben auf Grund ihrer hohen Arbeitstemperatur auch die Chance, ihren
>Widerstand deutlich zu erhöhen.

ICh muss das mal mit dem Auftraggeber besprechen. Das das funktionieren 
würde sehe ich schon. Und die Entladezeit ist mit ca. 30 Sekunden bei 4 
100W Birnen auch besser als die 150s der PTCs.

Ich bin nur unsicher ob er die vier Birnen in seinem Gerät haben möchte. 
100W Birnen bekommt man glaub ich auch gar nicht mehr.

LG
Angehängte Dateien:
Gast #5247572
Lesenswert?

Falk B. schrieb:
> Ok, ich hab mal reingeschaut, der genannte PTCEL17R121NBE hat 120 Ohm
> bei 25°C. Bei ca. 170°C geht der in Richtung 1MOHM. OK, dann fließt kaum
> noch Strom durch das Ding und er kocht nicht ab. Aber er entlädt auch
> nicht mehr, bis er abgekühlt ist ;-)

Nein!

Würde der PTC "hochohmig" werden, würde er abkühlen. Dann wird er aber 
wider niederohmig.
Es muss sich also ein stationärer Zustand einstellen. Weil die Kennlinie 
bei 130-150°C einen enorm scharfen Knick hat, wird sich näherungsweise 
fast unabhängig von der Spannung ein Zustand bei dieser Temperatur 
einstellen.

--> Der PTC hat im gekippten Zustand eine konstante Temperatur 
(näherungsweise) unabhängig von der Spannung
--> Der PTC im "gekippten" Zustand ist eine Last mit konstanter Leistung
--> Die Leistung hängt vom thermischen Widerstand und der 
Umgebungstemperatur ab

Das sind 11,5 - 15,5mW / K laut Datenblatt "Dissipation Factor".

Beispiel:
Im Gerät hats 40W, der PTC muss 130W haben, um "im trip" zu bleibeb:
P = 0,0115W * (130-40)°C = 1,035W

Der Vorteil dabei ist:
Umso niedriger die Zwischenkreisspannung, umso höher fällt der Strom 
aus. D.h. der "Rest" Im Kondensator ist schnell weg, unabhängig davon ob 
der PTC im stationäem Zustand ist oder nicht.

Das sollte man übrigens auch wissen, wenn man PTCs als Überstromschutz 
verwendet. Das ist nämlich einer der ganz großen Nachteile solcher 
Bauteile - der hohe Strom, trotz getriggertem Überstromschutz.
Ein weiterer Nachteil wäre die Lebensdauer - den Trip mögen PTCs nicht 
besonders gerne. Der von mir angegebene Typ hat aber 50000 Zyklen, was 
viel ist.
#5247621
Lesenswert?

@ A. H. (dernetteeddie1978)

>Ja, da steht ja was von Tau-Threshold=150s.
>Das würde ich nun als Entladezeit (5*Tau) bei max. Belastung der PTCs
>interpretieren.

Nein. Das ist die Abkühlzeit, wenn die PTCs mit maximaler Energie 
belastet wurden und dann stromlos geschaltet werden.

>>Glühlampen können das, denn das ist ihr normaler Arbeitspunkt ;-) Und
>>die haben auf Grund ihrer hohen Arbeitstemperatur auch die Chance, ihren
>>Widerstand deutlich zu erhöhen.

>ICh muss das mal mit dem Auftraggeber besprechen. Das das funktionieren
>würde sehe ich schon. Und die Entladezeit ist mit ca. 30 Sekunden bei 4
>100W Birnen auch besser als die 150s der PTCs.

>Ich bin nur unsicher ob er die vier Birnen in seinem Gerät haben möchte.
>100W Birnen bekommt man glaub ich auch gar nicht mehr.

Darum auch eine gescheite Verschaltung, wie bereits empfohlen.

Beitrag "Re: Leistungs PTC gesucht"

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren