Toxische Arbeitsbedingungen:
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1) Im Kaffee´ finden sich noch Spuren der Reinigungstablette für die
Maschine.
2) An der Computermaus ist soviel Hautabrieb wie sich nie auf den
Schalthebeln der Dreh-Kulisse für das Raumschiff Enterprise hätte
ansammeln können.
3) Kollegen sprechen das Wort Spaß so aus: "Spaßß".
4) Es gibt Cola mit Süßstoff zum Mittagessen.
5) Die PC-Kabel duften nach Weichmacher. Der Dienstwagen auch...
6) Im Waschraum hängt ein "Spender" mit chemischer Trockenseife
(=Katzenwäsche).
7) Die S-Bahn-Unterführung riecht wie ein großes Urinal.
8) Auf dem Bahnhof zerschießt manchmal jemand die große LED-Anzeige mit
dem Luftgewehr.
9) Zucker als Zutat in der Fischdose mit dem Heringsfilet.
10) Beim Vorstellungsgespräch: Ein Stück Schokolade zusätzlich zur
Kaffeetasse lenkt vom zielgerichteten Denken ab (Eingriff in das
Dopaminsystem, siehe Manfred Spitzer's TV-Vortrag, "Cafeteria-Diät").
11) Vertriebsprämien für das Unterbringen von Kollegen beim Entleiher.
12) Weiche, gepolsterte Bürostühle bremsen die Entwicklung der
Wirbelsäule.
13) Lähptop-Bildschirm ist schlecht für die Schultern.
14) "Beim Vorstellungsgespräch wird man Sie unter Druck setzen."
15) Das Vokabular: Kritikfähig, Entwickler, beim Kunden,
Vorzugslieferant, Platzhirsch, Provision, Sabbkontroller, Sperrzeit,
Stechuhr, einzelne Dreckstools, Probezeit, Anwalt, Indianer, Netzwerk,
Profil, Bürohengst, Rolex-Minute, Abmahnung, Praktikum, Flexibilität...
16) Teilung der Mitarbeiter in: Deutscher Familienname oder ethnischer
Familienname im 180° Gegensatz zum Anliegen der Kommentare in der
Fernseh-Nachrichten.
17) Technisches Versagen der Stechuhr bei Korrekturen von Krank-Tagen.