12V Powerbank mit Kondensatoren

Gast #5313178
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Zur Startunterstützung werden in der Regel Akku-Starthilfen in Form von
12 Blei oder Li Ion Akkus verwendet.
Bei den kleinen Powerbanks meist nur, um eine schwache Autobatterie 
kurzzeitig aufzuladen.
Seit kurzem gibt es jetzt Kondensatorgestützte Powerbank Geräte, bei 
denen mehrere Kondensatoren (mit hunderten Farad) auf 12 V aufgeladen 
werden..
hat bereits jemand Erfahrung damit gemacht ?
Persönliche Seite #5313711
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npn schrieb:

> Ja klar. "10 000 Startvorgänge"

Das bedeutet nur, dass nach durchschnittlich 10000 Startvorgängen die 
supercaps im Eimer sind und das Teil in die Entsorgung gehört. ;-)

Keinerlei Angaben über die Kapazität, keinerlei Angaben über die 
möglichen Startversuche.
Sollte das Teil 5sek lang den Anlasser mit 100A versorgen müssten da
100A*5s/12V=41,7F drin sein. Und dann sind die nach dem ersten 
Startversuch leer. Vorglühen nicht inbegriffen.
Großzügig gerechnet 4 Startversuche inkl. Vorglühen mind. 200F.
200F für 124€ inkl. µC und Rest.

Sind SuperCap-Kapazitäten tatsächlich schon so günstig?
#5313762
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Egon N. schrieb:

> Für 100A Strom hab ich da aber so meine Zweifel. Da erscheint mir ein
> 3-4S LiPo sinnvoller.

Nun, Autoakkus haben ihre hohe Kapazität hauptsächlich deshalb,
damit sie auch bei Kälte noch den hohen Anlasserstrom liefern
können. Richtig bemessene Doppelschichtkondensatoren können das
besser. Deshalb hat es durchaus schon Überlegungen gegeben, im
normalen KFZ einen kleinen Akku plus Kondensator einzubauen, um
Gewicht zu sparen. Dagegen spricht eigentlich nur der Preis.
#5313883
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Mike B. schrieb:
> 5*21,68$ = 108$ ~ 90€ für 500F,

Die sind im Einkauf nochmal erheblich günstiger, diese Module mit der 
Platine dran sind relativ überteuert. Müsste man wohl mal genauer 
suchen.

Die Leiterbahnen sehen relativ breit aus, mit einer beidseitigen 70µm 
Platine dürfte das sicherlich klappen, man benötigt den Strom ja nicht 
lang. Notfalls kann man die Platine über ein Wärmeleitpad an das Gehäuse 
legen.

Waren diese Supercaps früher nicht mal eher unglücklich über 
Kurzschlüsse? Wie weit ist da die "neue" Generation?
(Firma: www.ramser-elektro.at/shop) #5314190
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Habe schon sehr schlechte Erfahrungen mit GoldCaps aus Amazon und vom 
Chinamann gemacht.
Meistens sind Diese gefälscht.
Die letzten hatten nur 100F statt 500F.
Die Nennspannungen könnten von der Bauform her gepasst haben.
Würde da aber nicht an die Granze gehen.
#5314229
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Fred R. schrieb:

> Habe schon sehr schlechte Erfahrungen mit GoldCaps aus Amazon und vom
> Chinamann gemacht.

Man verwendet besser den Ausdruck herstellerunabhängigen Begriff
"Doppelschichtkondensator" für solche Bauelemente. Die gibt es
von unterschiedlichen Herstellern mit unterschiedlichen Namen
und ganz unterschiedlichen Daten, speziell, was den Innenwider-
stand angeht.

> "GoldCaps aus Amazon"

Liegt das nicht irgendwo in Südamerika?

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