Hallo Drehnix.
Drehnix Gast schrieb:
> Ein Drehko dreht voll durch, das Achsgewinde wird nicht mehr gehalten,
> ist lose und der Klapparat hat eine seltsame Bauform (Foto1)
Das ist eine recht alte Bauform eines Quetschtrimmers. Wenn das Gewinde
defekt ist, vieleicht kannst Du Dir dort mit Zollgewinde Schrauben
behelfen.
Solche alten CB-Funk Matchboxen findet man häufiger bei Ebay für kleines
Geld. Da einen passenden Quetscher ausbauen?
Alternativ der Vorschlag von Ralph, und dann an der Schraube umbasteln.
Diese Bauform von Trimmkondensator ist unter HF Gesichtspunkten recht
gut, und kann auch durchaus (kleinere) Leistungen ab, ist aber für
häufigeres Einstellen ungeeignet, weil das Gewinde stark abnutzt.
> #1
> Bitte um eine Einschätzung. Bedient werden ohne "dazwischen"
>
> 10-11m (27-30)
> 6m (50)
> 2m (144) (MHz)
> In der BA steht, daß es auch ein Antennen-TUNER sei, also lohnt doch
> eine Reparatur, oder?
Es handelt sich die Frage, wo eine Reparatur aufhört und ein "Neubau"
aus teilweisen Altteilen anfängt.
Denn letzteres ist bestimmt sinnvoll.
Du nimmst die funktionierenden Teile, suchst Dir irgendwo bessere
Drehkondensatoren, und baust das ganze in einem neuen Holzgehäuse neu
auf.
Dann kannst Du z.B. zusehen, dass Du alle Anschlüsse und
Bedien/anzeigeelemente auf einer Seite hast, was z.B. für
portabelbetrieb sehr nützlich sein kann.
>
> #2
> Funktion: Achse versenkt sich beim rotieren und drückt eine Federplatte
> hinab. Die defekte Achse dreht durch, das Teil ist total verbaut,
> Projekt aufs Eis. Ist die Bauform des Drehkos bekannt und wer hat das?
siehe oben.
>
>
> #3
> Für den Sender würde ich ein Kfz-Akku besorgen oder ein SNT umbauen. Der
> kann bis 10m als letztes KW-Band.
>
> Würde das so wie angedacht funktionieren oder ist das Quatsch für ein
> einziges Sommerband?
Du könntest, wenn Du Dich an einen Umbau in neuem Gehäuse machst, auch
zusätzliche Umschalter einbauen, und noch Kondensatoren und Spulen und
das ganze für mehr Bereiche nutzbar machen. Das Schaltungskonzept der
Anpassung ist auch zu überdenken.
Was Du hast ist eine merkwürdige Mischung aus Pi- und T-Glied. Die ist
zur Oberwellenunterdrückung hervorragend, aber leider ist der
Anpassbereich von der Impedanz her recht eng.
Eine L-Anpassung oder ein Fuchskreis ist in dem Punkte flexibler, und
ich würde ihn für Portabelanwendungen bevorzugen.
Übrigens sind 10m und 6m keine reinen "Sommerbänder". Lokale
Verbindungen wie auf UKW gehen immer, und kleinere Überreichweiten
können aus sonst auftreten. ;O)
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de