Aufgeblähter Akku

Gast #5330507
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Ich habe hier einen Akku aus einem Smartphone. vor ca 4 Monaten war er 
schon etwas dicker geworden, hatte aber kaum noch Kapatizät, darum wurde 
er ausser Betrieb genommen.
 Jetzt ist er ca 12mm dick und rund wie ein Kissen. Ich denke also eine 
potenzielle Gefahr.
 Eigentlich wollte ich ihn mal öffnen um die Kontakte zu übernehmen um 
dann einen anderen,grossen  Akku an Handy zu bauen. Ein neuen Akku zu 
kaufen lohnt sicht nicht.

 Die Frage kann ich den irgendwie sanft entschärfen?
Kontakt in Sand und oben anstechen oder abwickeln? Oder was auch immer?
Gast #5330519
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fatakku schrieb:
> Eigentlich wollte ich ihn mal öffnen um die Kontakte zu übernehmen

Das wird nicht so einfach  sein, weil diese Kontakte sich meist auf 
einer Platine befinden, auf der auch die Schutzschaltung untergebracht 
ist.



fatakku schrieb:
> Die Frage kann ich den irgendwie sanft entschärfen?

Mit einem Widerstand (z.B. 270 Ohm) langsam entladen, bis die eingebaute 
Schutzschaltung den Akku abschaltet.
Das Gas ist dann zwar immer noch drin, aber in der Zelle sollte keine 
Energie mehr gespeichert sein, die für einen Brand ausreicht.
#5330524
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nachtmix schrieb:
> Das Gas ist dann zwar immer noch drin, aber in der Zelle sollte keine
> Energie mehr gespeichert sein, die für einen Brand ausreicht.

Trotzdem nicht lustig, was da so drin ist und das ist mittlerweile teils 
Gasförmig!

"Umweltsituation: Lithiumhaltige Batterien haben aufgrund des 
Gefährdungspotentials, den stark steigenden Verkaufszahlen und der 
dadurch notwendigen Absicherung der Sammlung eine große Bedeutung für 
die Umwelt. Lithium neigt zu heftigen Reaktionen mit Wasser, weshalb in 
den Zellen nur wasserfreie Materialien verwendet werden. Die Stoffe, 
z.B. fluorhaltige oder phosphorhaltige Leitsätze, können im Brandfall 
gasförmige Stoffe freisetzen und somit ein erhebliches Risiko für Mensch 
und Umwelt darstellen."
(https://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/elektrogeraete/lithium-batterien-akkus#textpart-3)
Gast #5330549
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Dominik schrieb:
> Ich würde da gar nichts mehr machen mit entladen und entschärfen!!
>
> Das Ding schnellstens entsorgen!!
>
> "Kontakt in Sand und dann anstechen"
> Himmel hilf...

Naja,man muss halt wissen was man macht...bevor ich einen 8000mAh Akku 
im Auto transportieren würd ich ihn auch lieber zerstechen.Akku in einen 
Brandfesten Keramikeimer(Schmalztopf) Deckel bis auf 3mm Schlitz 
schließen und dann durch den Schlitz stechen(langer Nagel,Stange) Deckel 
schließen und weggehen....natürlich mit Schutzbrille.Ich würds keinem 
raten,BITTE macht sowas nicht schon gar nicht bei so nem kleinem 
Akku.Ich würd den Akku in nen alten Topf mit Deckel legen und damit zum 
Wertstoffhof fahren,falls er anfängt zu brennen oder auszulaufen wirst 
du froh sein dass du das Teil nicht eingesteckt hast.......
LG
Beitrag #5330569 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #5331591
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Stimmt, ist ne Möglichkeit.

Ich bin jetzt spontan davon ausgegangen das man den Lipo aus dem 
Akkupack Gehäuse nimmt (und das PCB abmacht) bevor man damit rummacht. 
Insbesondere wenn man Gehäuse und PCB gerne behalten möchte.
(Firma: Funkenflug Industries) #5332463
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>> Was soll der Kontakt im Sand helfen wenn er oben angestochen wird?
> Das die Kontakte benutzbar bleiben.
Wohl eher, daß sich das Feuer nicht ausbreitet...

Wenn Du das Ding anstichst und dabei eine der trennenden Membranen 
zerstörst (worauf ich Dir 'ne Garantie gebe, das Gas ist nicht nur in 
der obersten Schicht, sondern über alle verteilt), geht das Teil ab 
wie'n Zäpfchen. Manche Stoffe in solchen Akkus können sich auch bei 
Kontakt mit Luftsauerstoff spontan entzünden.

Schmeiß das Ding einfach auf dem Wertstoffhof in die Recyclingtonne,
der Rest ist nicht Dein Problem!

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