Punktschweißen mit 100 x 18650 LiIon = 2000 A ?

(Firma: Verliererland) #5347053
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Warum kann ich die 100 gekauften Zellen nicht einfach selber nehmen um 
sie zu verschweißen ? Die würden gar 100 x 20A = 2000 A DAUERSTROM 
schaffen !!!

Also einfach ein paar n-channel mosfet parallel schalten und mit 
Mikrocontroller ein paar Takte öffenen lassen.

Die Zellen werden ja sogar schon zu 40% geladen geliefert.

Mag nicht Zeit und Geld für ein Gerät ausgeben, dass ich dann nur alle 
zwei Jahre einmal nirze. Und dann auch wieder nur um 18650 Zellen zu 
verschweißen.

Ideen immer zu mir :-)
Ausreden woanders hin :-(

P.S. 4 Kanal Oszilloskop für unter 40€:
Oscilloscope, generator, debugger, multimeter and much more, via 
@Kickstarter 
https://www.kickstarter.com/projects/1673888854/oscilloscope-generator-debugger-multimeter-and-muc
#5347082
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Michael B. schrieb:
> Den Strom würden sie liefern, aber wie schaltest du ihn ab ?

Das R. schrieb:
> Also einfach ein paar n-channel mosfet parallel schalten und mit
> Mikrocontroller ein paar Takte öffenen lassen.



Das R. schrieb:
> Ideen immer zu mir :-)

Das Problem ist, wie bestimmst du den Punkt an dem der Strom in Wärme 
umgesetzt wird? Ein Strom wird fließen und an jedem Akku, Kabel, Mosfet 
Wärme erzeugen. Davon wird dein Blech aber nicht verschweißt.

Davon ab ist es für den Li-Ion Akku nicht gesund ihn kurz zu schließen. 
(Berichtigt mich, bin kein Akku Experte)
Gast #5347108
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Kevin S. schrieb:
> Davon ab ist es für den Li-Ion Akku nicht gesund ihn kurz zu schließen.
> (Berichtigt mich, bin kein Akku Experte)

Naja Kurzschluss ist nicht gleich Kurzschluss, wenn man sich anschaut 
wie stark manche Zellen belastet werden können...

Es gibt elektronische Zigaretten welche mit Heizwendeln mit unter 0,2Ω 
die Zellen belasten und wenn man nachrechnet liegt das bei einigen 
Zellen sogar im normalen Betriebsbereich. (Habe hier Sony Zellen liegen, 
die können 30A dauerhaft und bis zu 80A für ein paar Sekunden)
#5347118
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Kevin S. schrieb:
> Michael B. schrieb:
>> Den Strom würden sie liefern, aber wie schaltest du ihn ab ?
>
> Das R. schrieb:
>> Also einfach ein paar n-channel mosfet parallel schalten und mit
>> Mikrocontroller ein paar Takte öffenen lassen.

Hab ich echt überlesen, aber:

Schön, daß er glaubt, daß bei 100 gekauften Zellen dann beim 
Kurzschliessen über Elektroden 2000A fliessen, schön wenn er nicht bloss 
20 MOSFETs die 100A abkönnen sondern vielleicht sogar 50 MOSFETs 
spendiert, bloss wer sorgt eigentlich für die Einhaltung der 2000A (und 
damit die Einhaltung eines Stroms unter dem Limit der MOSFETs ?) So was 
wie der Innenwiderstand ist ja immer der garantierte Wert, also das 
schlechteste, in Wahrheit liegt er meistens deutlich drunter.

Eine Stromregelung hat er ja nicht, einen Vorwiderstand auch nicht an 
dem würde ja ein hundertausendfaches der Leistung abfallen die an der 
Punktschweisstelle entsteht, aber wenn seine 100 Akkus mal nicht 2000A 
sondern dank gutem Kontakt 20000A schicken, lösen sich seine MOSFETs in 
Rauch auf.

Er kann bei einem über einen (viele) MOSFETs eingeschalteten Kurzschluss 
über die Bleche des Akkus gar nicht ahnen, wie viel Strom wirklich 
fliesst.
Gast #5347172
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Das R. schrieb:
> Ich bin immer wieder erschüttert wie verblödet die Welt schon ist. Das
> Thema hier dreht sich weder um Trafos noch um Kondensatoren.
> Das es altbekannte Wege mit Trafo oder Kondensatoren gibt, ist mir
> natürlich klar.
>
> Ich bin ja nicht blöd

Das R. schrieb:
> Mag nicht Zeit und Geld für ein Gerät ausgeben, dass ich dann nur alle
> zwei Jahre einmal nirze. Und dann auch wieder nur um 18650 Zellen zu
> verschweißen.

Billiger geht aber nun auch nicht, und alle teile lassen sich im notfall 
auch anderweitig nutzen.

Du kannst eben das rad nicht neu erfinden in dem fall.
(Firma: Verliererland) #5347202
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Noch immer keine einzige Idee zum Thema.
Kein einziger konstruktive Gedanke.

Erbärmlich.

Übrigens sollte man solch ein Gerät durchaus auch als normales 
Elektrodenschweißgerät einsetzen können. Dann brauchen die mosfets halt 
einen Kühlkörper.
Das hätte für mein Leben im Solarauto mit bald 1400 Wh Akku und 400 Watt 
Solarmodul schon ein Nutzen.
#5347206
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Das R. schrieb:
> P.S. 4 Kanal Oszilloskop für unter 40€:
> Oscilloscope, generator, debugger, multimeter and much more, via
> @Kickstarter
> 
https://www.kickstarter.com/projects/1673888854/oscilloscope-generator-debugger-multimeter-and-muc

Sieht nach Schrott aus, ist Schrott und damit unter dubioses 
einzuordnen.

Und was sollen 2000$ für ein Finanzierungsziel sein?! Nicht mal 6 
stellig, sprich kann nur Müll sein. Die Usability ist auch für den Popo, 
komplett wirr gesetzte Steckverbinder.

Bitte mach irgendwo auf Instagram oder Facebook Werbung für den Müll, 
dann kannst da genug Leute abzocken, aber bitte nicht hier.
Gast #5347208
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(ironie an)
Leute, redet ihm doch nicht seine Erfindung schlecht. Ihr seid ja nur 
neidisch und gönnt ihm nicht, mit seiner großartig einzigartigen 
Erfindung die Welt zu verbessern. Ihr werdet schon sehen, am Ende lacht 
der Roland, wenn Roland Schweißgeräte demnächst alle anderen Marken 
verdrängt haben.
(ironie aus)
#5347217
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jz23 schrieb:
> Das R. schrieb:
>> P.S. 4 Kanal Oszilloskop für unter 40€:
>> Oscilloscope, generator, debugger, multimeter and much more, via
>> @Kickstarter
>>
> https://www.kickstarter.com/projects/1673888854/os...
>
> 10MSPS Abtastrate mit 8MHz analoger Bandbreite? Wie soll das denn gehen?
> Nyquist ist euch ein Begriff?

Schau dir mal das Ringing in der Messung auf dem Bild an.

Der Eingangsteil des "Oszis" ist derart ranzig dass man da mehr Ringing 
als Signal sieht.

Das ganze Layout ist Müll, genauso der Aufbau und die Usability. Von dem 
Finanzierungsziel möchte ich gar nicht anfangen, wenn eine Entwicklung 
so günstig wäre, dann würde man diese einfach aus der Portokasse 
finanzieren.
Gast #5347220
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Das R. schrieb:
> Noch immer keine einzige Idee zum Thema.
> Kein einziger konstruktive Gedanke.
>
> Erbärmlich.
>

Heute morgen vergessen deine pille einzuwerfen?
Komm mal von deinem hohen ross runter!

Das R. schrieb:
> Übrigens sollte man solch ein Gerät durchaus auch als normales
> Elektrodenschweißgerät einsetzen können. Dann brauchen die mosfets halt
> einen Kühlkörper.

Kannst ja...

Das R. schrieb:
> Das hätte für mein Leben im Solarauto mit bald 1400 Wh Akku und 400 Watt
> Solarmodul schon ein Nutzen.

Deine Karosserie als kühlkörper nutzen, und nicht vergessen das 
Gadgetmobil danach für 10.000000€ auf ebay zu verhökern....
Gast #5347227
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Das ist wohl wieder ein Beispiel für ein Ding, das alles können soll, 
und am Ende nix wirklich kann.

Es gibt, gegensätzlich dazu, wohl schon einzelne Projekte, welche sich 
auf eine Sache konzentrieren, und das dann auch zu können scheinen. Ich 
will also nicht pauschal z.B. alles im Open Source Segment als schlecht 
darstellen. Wer gründlich sucht, findet wohl auch mal so etwas.

Dieses Ding aber ist mir recht suspekt.
#5347349
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Der Verlierer hat das Henne-Ei-Problem noch nicht verstanden.
Er will 100 einzelne Akkus dazu nehmen sich selber zu verschweißen und 
hat noch nicht mal welche die miteinander verbunden sind um den 
Schweißstrom bereitstellen zu können...
Vielleicht mal alle in den Betonmischer schmeißen und eine halbe Stunde 
laufen lassen. Könnte vielleicht was werden...
Gast #5347385
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Armin X. schrieb:
> Vielleicht mal alle in den Betonmischer schmeißen und eine halbe Stunde
> laufen lassen. Könnte vielleicht was werden...

Wenn eine der zellen (oder mehr) aufplatzen und mit dem sauerstoff 
reagieren hat er danach ne dicke ladung schrott und wir was zu lachen! 
Die idee ist einfach genial.

Aber bitte mit Video! Das feuerwerk will ich sehen.
#5347410
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Direkt aus Akkus wird das wohl eher nichts werden... Aber mit Supercaps 
könnte man sich das vorstellen. Da braucht man keine 100 davon, sondern 
nur ein Dutzend und die kommen mit dicken, verlötbaren Fahnen/Drähten.
Zum Aufladen wiederum könnte man die Lithium Zellen mit einem 
Strombegrenzer nehmen, damit man die auch in Akkuhalterungen verwenden 
kann.


Zum Oszilloskop Teil dort oben: Das Ding ist ja offensichtlich schon 
praktisch fertig entwickelt. Entsprechend ist die Kampagnge schon der 
Verkauf.
#5347421
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Leute fallt doch nicht darauf hinein. Er will kein Schweißgerät bauen. 
Er hat sich lediglich ein provokantes Thema mit vielen Clicks ausgedacht 
um seine Kampagne zu bewerben...

Über die Kampagne selbst braucht man wohl nicht viel zu sagen. Jedes 
gebrauchte 08-15 Rigol Billigteil hält mehr, als hier versprochen wird.
Gast #5347533
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Alex G. schrieb:
> Uhm, selbst das billigste Rigol kostet ein vielfaches vom Board da oben,
> oder irre ich mich?
>
> Das sind nicht die selben Zielgruppen.
>
> Edit: Achso, gebraucht, vieleicht.

Die zielgruppe (den Kommentaren hier zu urteilen) sind leute die gerne 
Geld verbrennen.

Lieber ein gebrauchtes (teureres) oszi als so einen schrott!
Gast #5348092
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Als digitales Anfänger-Oszi & billiges Gerätchen für Analogschaltungen 
der NF-Technik, Schaltungen min NE555, kleine Schaltwandler, 
Modelbautechnik (BLDC), Drehstromgrundlagen (daher vier Kanäle) usw. 
akann es seinen Zweck schon erfüllen. Im Keller habe ich noch vom Conrad 
ein Einkanal Oszi bis 10Mhz mit Röhre (ca. 3-4'' Display).

Für Anfänger zum Selbstlernen, die nicht die Chance haben irgendwo an 
ein Oszi zu kommen, zum Einstieg zu verwenden. Später weiß dieser, 
worauf es ankommt beim Oszi kauf.

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