Chip Sound USB und Atiny85 als Encoder

Gast #5351571
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Hallo zusammen,

ich habe am USB Port ein kleines Audiomodul , wunderbare Angelegenheit,
aber was ist wenn ich beide Stereoausgänge zu einem Mono zusammendrösle, 
zerstöre ich das Modul auf Dauer oder sollte ich sie über 8Ohm 
verdröseln ?
Vielen Dank
 Karsten aus Berlin
Angehängte Dateien:
Gast #5351604
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Hallo Harlekin,

Vielen Dank für deine schnelle Antwort.

Das ist ein vergossener Chip aus China , aber an seinen Ausgängen 
befinden sich
jeweils cmd -chip -Keramiken(smd capacitor), sie sollten einen Schutz 
bieten ? (Leider ein Kanal nach wochenlangem benutzen ausgefallen.)

Das Modul ist sehr schön :
https://www.pollin.de/p/usb-2-0-audio-controller-7-1-721632

Danke für weitere Hinweise

Grüße aus Berlin
  Karsten
Gast #5351631
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Verbinden ist keine gute Idee. Schon gar nicht direkt.

Allenfalls könnte man den funktionierenden Kanal als Monoquelle für L 
und R benutzen. Allerdings könnte dies die Ausgangsstufe überlasten.

Gibt es vielleicht einen Wackelkontakt auf dem defekten Kanal?
Kopfhörer an einer anderen Quelle getestet?

Das Datenblatt gibt nicht gerade viel her:
http://www.delock.ch/produkt/61645/pdf.html?sprache=de

Datenblatt zum Chipsatz: CMedia CM119
http://www.repeater-builder.com/voip/pdf/cm119-datasheet.pdf

Werden Kopfhörer benutzt? Wie ist deren Spezifikation?
Gast #5351665
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Karsten S. schrieb:

> Danke für weitere Hinweise

Die beste Methode, einen Stereoverstärker als Monoverstärker zu 
benutzen, ist: einen Brückenverstärker daraus zu machen. Sprich: Der 
Lautsprecher kommt zwischen die beiden Ausgänge.

Das hat den Vorteil, dass man ca. die doppelte Leistung erwarten kann.

Das einzige, was man sonst noch tun muss, ist: einen der beiden 
Verstärkerzweige mit einem invertierten Signal anzusteuern. Wenn das 
Signal letztlich aus einem PWM-Ausgang eines Timers stammt, ist es 
ziemlich trivial, das invertierte Signal desselben Timers über einen 
zweiten Ausgang bereitzustellen. Einziges Problem: man braucht das 
AntiAliasing-Filter doppelt und zwar mit möglichst identischen 
Eigenschaften. Das ist garnicht so einfach, wie es sich vielleicht 
zunächst anhören mag.

Deswegen ist es wahrscheinlich deutlich einfacher, es bei einem Ausgang 
und einem AntiAliasing-Filter zu belassen und eine einfache analoge 
Inverterstufe mit einem Transistor zu benutzen, um zu dem invertierten 
Signal für den zweiten Verstärkerzweig zu kommen.

Allerdings: Wenn wahlweise Stereo oder Mono-Brücke möglichst leicht 
umkonfigurierbar gewünscht wird, dann ist wieder die Sache mit den zwei 
Ausgängen und zwei Filtern im Vorteil.
#5351685
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c-hater schrieb:
> einen Brückenverstärker daraus zu machen.

Das Modul wird sowas in der Art schon machen, ist ein Kopfhörer-Ausgang, 
keine zwei unabhängigen Line-Ausgänge.
Bei einem ähnlichen Modul nachgemessen: Der Kopfhörer-Common-Pin liegt 
nicht auf GND, sondern schwingt mit 48kHz wild in der Gegend herum, 
genau wie die L und R Pins.
Ist m.M.n. ein ungefilterter Class-D-Ausgang.
Gast #5351693
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'Danke c-hater ,

da ist viel Information die ich assimiliere, die Differenz ist natürlich 
immer das Ultra, sehr schöne Erklärung . Ich mache aus einem Teamspeak 
upstream (stereo mitte/mitte ein verarbeitbares Signbal für eine 
Monoanalyse am PWM Eingang, aber sonderliche Instrumentenanpassung 
passiert erst später mit einem 100K Wiederstand und einem elko 4.7µF.

Meine Sorge war nur das sich die kleinen Endstufen gegenseitig 
aufrauchen.
Inzwischen habe ich gesehen sie spielen noch beide gleich gut.

Dann also eher einen Kondensator Teiler.. also das ist eine Wissenschaft 
für sich, ich lass mal die Kurzschluss -Verzwirbelung stehen.

scheint ja nicht defekt zu gehen davon da Kapazitäten im Modul 
vorkommen.

Danke für deine Ausführung !
 Lg.  Karsten

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