Hallo möchte gerne eine kleine Plasmaschmelzanlage mit einem induktiv
gekoppelten Plasma bauen. Erste Versuche mit einem WIG Brenner,
Wolframnadel als Kathode, Graphit Scheibe als Anode waren erfolgreich,
nach Zündung des Hochspannungs Pilotlichtbogen kommt es nach 5 Sekunden
zur Bogenentladung mit 80 Ampere, bei 5 Litern Argon pro Minute, es
kommt aber nicht immer zur Bogenentladung, manchmal dümpelt der
Pilotlichtbogen mit 10 Ampere so vor sich hin. Möchte gerne den Brenner
in einem geschlossen Behälter Rezipienten betreiben. Zum abpumpen nutze
ich eine Leybold Trivac Pumpe, zum Argon umwälzen einen Ulvav
Membranpumpe, mit einem Druckunterschied von 0,8 zu 1,5 bar alsolut. Ich
nehme an das kritische Hautteil ist die HV einkopplung in den
Hauptstrom, wahrscheinlich ist die Spannung und der Strom zu klein, und
der Primärteil 18 windungen Koaxialkabel ohne Außenisolierung mit 3
Lagen Kaptonband hat einen zu großen Abstand zum Hauptstromkabel auch 18
windungen , sind sicher fast 4 Millimeter, so habe ich hier schon eine
schlechte Kopplung, noch kurz den Aufbau der HV Versorgung in
Stichpunkten, Netz 230 V Netzfilter Trenntrafo 130 V, OBIT aus alter
Heizung 1970, Schaltfunkenstecke mit doppelter Funkenstrecke aus
Wolframspitzen, 1,5 mm Abstand, Vorwiderstand 39 ohm 20 Watt Keramik,
2,2 nf 10 KV Keramik, so kommt mann wohl auf 3 bis 4 KV, HV Filter mit
10 uf und 10 kOhm, Diodenmodul 200 A 1600 V mit Varistoren und einer
Sicherheitsfunkenstrecke gegen Erde, vielleicht liegt auch hier der
Fehler, auch in denn Hochvakuumdurchführung kann mir HV Leistung
verloren gehen, wenn ich wieder Zuhause bin werde ich erst einmal ein
Test mit einem WIG Schweißerinverter machen, viele Grüße tesa1