Plasmaschmelzanlage in Labor Größe

OP #5373899
Lesenswert?

Hallo möchte gerne eine kleine Plasmaschmelzanlage mit einem induktiv 
gekoppelten Plasma bauen. Erste Versuche mit einem WIG  Brenner, 
Wolframnadel als Kathode, Graphit Scheibe als Anode waren erfolgreich, 
nach Zündung des Hochspannungs Pilotlichtbogen kommt es nach 5 Sekunden 
zur Bogenentladung mit 80 Ampere, bei 5 Litern Argon pro Minute, es 
kommt aber nicht immer zur Bogenentladung, manchmal dümpelt der 
Pilotlichtbogen mit 10 Ampere so vor sich hin. Möchte gerne den Brenner 
in einem geschlossen Behälter Rezipienten betreiben. Zum abpumpen nutze 
ich eine Leybold Trivac Pumpe, zum Argon umwälzen einen Ulvav 
Membranpumpe, mit einem Druckunterschied von 0,8 zu 1,5 bar alsolut. Ich 
nehme an das kritische Hautteil ist die HV einkopplung in den 
Hauptstrom, wahrscheinlich ist die Spannung und der Strom zu klein, und 
der Primärteil 18 windungen Koaxialkabel ohne Außenisolierung mit 3 
Lagen Kaptonband hat einen zu großen Abstand zum Hauptstromkabel auch 18 
windungen , sind sicher fast 4 Millimeter, so habe ich hier schon eine 
schlechte Kopplung, noch kurz den Aufbau der HV Versorgung in 
Stichpunkten, Netz 230 V Netzfilter Trenntrafo 130 V, OBIT aus alter 
Heizung 1970,  Schaltfunkenstecke mit doppelter Funkenstrecke aus
 Wolframspitzen, 1,5 mm Abstand, Vorwiderstand 39 ohm 20 Watt Keramik, 
2,2 nf 10 KV Keramik, so kommt mann wohl auf 3 bis 4 KV, HV Filter mit 
10 uf und 10 kOhm, Diodenmodul 200 A 1600 V mit Varistoren und einer 
Sicherheitsfunkenstrecke gegen Erde, vielleicht liegt auch hier der 
Fehler,  auch in denn Hochvakuumdurchführung kann mir HV Leistung 
verloren gehen, wenn ich wieder Zuhause bin werde ich erst einmal ein 
Test mit einem WIG Schweißerinverter machen, viele Grüße tesa1

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren