Ja klar, LED-Licht, Handystrahlung, GPS, WLAN....alles verstrahlt uns
und unsere Umgebung.
Gegrilltes Fleisch, Pommes Kaffee und viele andere Nahrungsmittel lösen
Krebs aus.
Wie war das nochmal, die heute Geborenen können mit ca. 2 Jahren höherer
Lebenserwartung rechnen, als ihre Eltern.
Ohne den Artikel gelesen zu haben:
LED Licht empfinde ich meisstens als sehr blendend. Ich habe bisher
keine Lampe, Strassenlaterne oder sonstige Beleuchtung gesehen, die
nicht blendet.
Bei den LED-basierten Strassenlaternen, die ich bisher gesehen habe,
kommen gleich zwei negative Effekte:
- blendet Punktförmig, wenn man ri. Lampe schaut
- schlechtere Ausleuchtung
Warum blenden LED basierte Leuchtmittel? Liegt das am geringerem
(diskrterem) Spektrum?
Würdet ihr einem kleinen Kind eine Taschenlampe mit LED schenken? Ich
meine, damit es so wie früher, als wir selbst Kinder waren, mal unter
der Bettdecke "heimlich" lesen kann...
Ich nicht!
Lothar M. schrieb:> Wie war das nochmal, die heute Geborenen können mit ca. 2 Jahren höherer> Lebenserwartung rechnen, als ihre Eltern.
Na klar. Ich behaupte sogar: Es werden 8 Jahre sein. Wer beweist mir das
Gegenteil?
Herr B. schrieb:> Würdet ihr einem kleinen Kind eine Taschenlampe mit LED schenken? Ich> meine, damit es so wie früher, als wir selbst Kinder waren, mal unter> der Bettdecke "heimlich" lesen kann...>> Ich nicht!
Wäre es andersherum, also die Glühlampe nach der LED eingeführt worden
(warum auch immer) könnte man sich stattdessen über die Brandgefahr
auslassen.
Aus angemessener Entfernung ist ein Glühfaden genauso eine punktförmige
Lichtquelle wie ein LED-Emitter, obs blendet oder nicht hängt
ausschließlich vom drumherum ab
Der Glühfaden leuchtet aber fast in alle Raumrichtungen, während LED
einseitig abstrahlen. Dazu kommt der viel höhere Wirkungsgrad. Eine
Glühlampe wandelt 4%, LEDs um die 40% der Energie in sichtbares Licht
um.
Ich merke es jetzt in der dunklen Jahreszeit auf dem Radweg. Chinesische
Billigprodukte blenden gießkannenartig alles was entgegenkommt. Die
Scheinwerfer von Busch&Müller haben dagegen einen
Satellitenschüssel-ähnlichen Offsetspiegel. Bis Mai letzten Jahres gab
es genaue gesetzliche Vorschriften über die Lichtverteilung, seither ist
alles ziemlich verwässert. Nur 3,5 Grad oberhalb des Maximums durften
nur noch 2 Lux in einer bestimmten Entfernung leuchten, das Maximum
musste dagegen min. 10 Lux haben, laut Herstellerwerbung geht das aber
fast bis 100 Lux.
Random .. schrieb:> LED Licht empfinde ich meisstens als sehr blendend. Ich habe bisher> keine Lampe, Strassenlaterne oder sonstige Beleuchtung gesehen, die> nicht blendet.>> Bei den LED-basierten Strassenlaternen, die ich bisher gesehen habe,> kommen gleich zwei negative Effekte:> - blendet Punktförmig, wenn man ri. Lampe schaut> - schlechtere Ausleuchtung>> Warum blenden LED basierte Leuchtmittel? Liegt das am geringerem> (diskrterem) Spektrum?
Das stimmt, die Straßenlampen die ich gesehen habe blenden.
Das hat mit LED-Technik aber genau nichts zu tun, das liegt rein an der
Konstruktion dieser Lampen. Die LED-Module sind für praktische Belange
punktförmige Lichtquellen.
Wenn man direkt in diese blicken kann, blendet das natürlich.
Eine Gasentladungslampe hat das Problem nicht, weil der Kolben relativ
groß ist.
Ein Diffusor könnte das lösen.
Ist doch bei der Zimmerbeleuchtung auch nicht anders. nicht umsonst
haben die üblichen LED-Lampen eine matte Scheibe davor.
Ausnahme:
Filamentlampen. Aber da gehört das so, die sollen ja ein Ersatz für
klare Glühlampen sein. Die übrigens auch blenden...
ein Problem ist noch die Lichtfarbe, die bringt den Schlafrhythmus
durcheinander.
Bei den alten gelben Straßenlaternen konnte man durchaus bei schlafen.
LED Licht ist da durch den hohen blau Anteil nicht so angenehm.
Marc E. schrieb:> LED Licht ist da durch den hohen blau Anteil nicht so angenehm.
Endlich.
Keine LED-Debatte ohne Blau-Licht-Gebashe.
Jetzt noch den obligatorischen Rambo-Youtube-Link posten und alles ist
perfekt :-)
Bernd G. schrieb:> Ja, alles ganz schlimm.
Naja, Alles bestimmt nicht. Aber eben Einiges. Zum Beispiel die
LED-Scheinwerfer in Fahrzeugen. Sie blenden, sie leuchten ungleichmäßig,
sie gehen schneller kaputt als die herkömmlichen Lampen (weil sie trotz
Lüftern ihre Wärme nicht loswerden), sie kosten als Ersatz ein
Schweinegeld.
Le X. schrieb:> Endlich.> Keine LED-Debatte ohne Blau-Licht-Gebashe.
Es gibt eben Leute, die die Blaulichtbestrahlung (auch gern als
Betriebsanzeige von Geräten) nicht mehr abkönnen.
Da kannst Du Dich dran aufgeilen, das ist mir schnurz.
Marc E. schrieb:> ein Problem ist noch die Lichtfarbe, die bringt den Schlafrhythmus> durcheinander.> Bei den alten gelben Straßenlaternen konnte man durchaus bei schlafen.
Wieso ist das ein Problem? Im Straßenverkehr ist es doch nur von
Vorteil, wenn die Leute nicht einschlafen.
Yalu X. schrieb:> Wieso ist das ein Problem? Im Straßenverkehr ist es doch nur von> Vorteil, wenn die Leute nicht einschlafen.
In einem Sommer kommen geschätzt 60 Milliarden Insekten an
Straßenlaternen um. Dazu noch die zu tausenden Tonnen versprühten
Insektizide...
Für Vögel und Fledermäuse wird langsam das Futter knapp.
https://www.spektrum.de/news/die-dunkle-seite-des-lichts/1555840
Hoffentlich wacht die Menscheit auf, bevor es zu spät ist.
Hallo
Das Experiment nahe Berlin ist das ambitionierteste....
....die derzeit in dunklen Gegenden überall in Europa stattfinden.
Hää...hab ich was verpasst?
Fahr mal von Berlin nach München auf der A9.
Spätestens bei Leuna weiß man was "Lichtverschmutzung" bedeutet.
(und die haben mit Sicherheit keine LEDs verbaut)
Gruss Asko
> In einem Sommer kommen geschätzt 60 Milliarden Insekten an> Straßenlaternen um.
Seitdem ich die Halogenlampen gegen LED-Birnen (ohne UV-Anteil)
getauscht habe, bekommt mein Kater keine Extrahäppchen in Form von
Motten mehr, die früher in Scharen gegen die Balkontür geflogen kamen.
Die Insekten fliegen angeblich nur auf das UV-Licht.
Ohne Zweifel ist die nächtliche Beleuchtung allerorten der größte
Quatsch, egal ob Glühlampe oder LED.
> Hoffentlich wacht die Menscheit auf, bevor es zu spät ist.
Da wacht niemand auf.
Asko B. schrieb:> Spätestens bei Leuna weiß man was "Lichtverschmutzung" bedeutet.> (und die haben mit Sicherheit keine LEDs verbaut)
Sagt jemand, dass viele weniger effiziente Lichtquellen weniger
Lichtverschmutzung produzieren, als weniger sehr effiziente?
Ich komme öfters Nachts nahe an der hiesigen Raffinerie vorbei.
LED-Lichtquellen sind auch dort noch eine kleine Minderheit, aber die
Gegend ist dermaßen stark beleuchtet, dass im Frühjahr die Vögel die
ganze Nacht durch singen. Und weil der Lärmpegel auch nicht gerade
gering ist, tun sie das auch noch besonders laut.
Der Unterschied zwischen Hochdruck-Quecksilberdampflampen und
Kaltlicht-LEDs ist, was den Blauanteil angeht, nicht groß.
Bernd G. schrieb:> Die Insekten fliegen angeblich nur auf das UV-Licht.
Das ist nicht richtig. Selbst Glühbirnenlicht wirkt als Insektenfalle,
wenn auch nicht so stark, wie Lichtquellen mit hohem Blau-/UV-Anteil.
> Das ist nicht richtig. Selbst Glühbirnenlicht wirkt als Insektenfalle,
Das hatte ich jetzt mal vorausgesetzt, dass eine Glühbirne mit Faden
erhebliche UV-Lichtanteile abgibt und auch so beobachtet.
Bei LED-Beleuchtung kommen jetzt keine Motten und andere Insekten mehr
gegen Türen und Fenster geknallt.
Bernd G. schrieb:> kommen jetzt keine Motten und andere Insekten mehr> gegen Türen und Fenster geknallt.
Das hätte ich heute gerne gehabt....
Ich habe heute zum ersten mal im Jahr mit Laptop im Garten gesessen.
Aber das wurde mir vermiest.
Mücken ohne Ende. Ich frag mich bloß wo die herkommen.
Gefühlt war hier noch alles Wasser vor 14 Tagen gefroren.
Gruss Asko
Bernd G. schrieb:> Bei LED-Beleuchtung kommen jetzt keine Motten und andere Insekten mehr> gegen Türen und Fenster geknallt.
Jetzt? Im Moment fliegen noch nicht so viele große Insekten.
> Jetzt? Im Moment fliegen noch nicht so viele große Insekten.
Im Sommer, Herbst, Winteranfang der vergangenen zwei Jahre.
Auch wenn es nicht in dein WEltbild passt.
Bernd G. schrieb:> Ohne Zweifel ist die nächtliche Beleuchtung allerorten der größte Quatsch
Was mit LED-Lampen möglich ist: Bewegungsmelder, dann brennt das Licht
nur dort, wo Bedarf ist. Mit den Natriumfunzeln und 10 Minuten
Anlaufzeit war das natürlich nicht möglich.
> Ohne Zweifel ist die nächtliche Beleuchtung allerorten der größte Quatsch
Hast du Zuhause kein Licht? Warum sollten dann nicht Andere auch Licht
haben?
Random .. schrieb:> LED Licht empfinde ich meisstens als sehr blendend. Ich habe bisher> keine Lampe, Strassenlaterne oder sonstige Beleuchtung gesehen, die> nicht blendet.
Ich schon. Das Zeug ist nur noch so neu, dass sich die althergebrachten
Straßenlampenentwickler noch ein wenig schwer tun damit. Aber lass mal
etwas Zeit ins Land gehen, dann wird das schon. Bei mir im Haus sind ca.
80% der Lampen auf LED umgestellt. Und es funktioniert sichtlich besser
als vorher mit den Energiesparlampen. Nur die kleinen 12V/35W
Halogenbrenner, die bekommen sie noch nicht ersetzt...
Bernd G. schrieb:> ... Motten mehr, die früher in Scharen gegen die Balkontür geflogen kamen.
Das liegt weniger am Licht, als daran, daß es wahrnehmbar weniger davon
gibt (Motten*, nicht Licht).
Ich bin letzten Sommer eine ziemlich lange Strecke mit dem Auto quer
durch Deutschland und quer durch Frankreich gefahren (Berlin - Bretagne,
insgesamt etwa 1500 km).
Der Unterschied war beeindruckend; bei recht gleichen
Witterungsbedingungen war das Auto nach der Deutschlanddurchquerung
weitestgehend insektenfrei, ganz anders, als ich das von früher her
kannte.
In Frankreich stellte sich dann recht bald das altvertraute Bild ein.
Was ist da nur los?
*) Das sind gar keine, sondern Nachtfalter und -Schwärmer.
Motten sind u.a. die Scheißviecher, die Klamotten und Lebensmittel
angehen, und die so klein und leicht sind, daß man gar nicht mitbekäme,
flögen sie gegen Fenster.
> > Ohne Zweifel ist die nächtliche Beleuchtung allerorten der größte Quatsch> Hast du Zuhause kein Licht? Warum sollten dann nicht Andere auch Licht> haben?
Ich gebe es auf. Ein Fall böswilligen Missverstehens.
Ich mache jetzt noch ein Idiotensmiley dahinter, damit meine Intentionen
klar werden.
J.
> Was ist da nur los?
Weniger Glyphosat?
> Aber wenn man erst pauschal gegen die "Beleuchtung allerorten"> lamentiert,
Hast ja recht, ich werde jetzt immer das Licht auf dem WC hinter mir
ausschalten.
> Bei mir im Haus sind ca. 80% der Lampen auf LED umgestellt.
Interessehalber: wieviel kWh macht das bei dir aus?
Bei mir (2 Personen in Etagenwohnung mit über 100 m²) waren das durch
den Lampentausch 700 kWh Einsparung.
Bernd G. schrieb:> Interessehalber: wieviel kWh macht das bei dir aus?
Optimistisch schöngesoffen bei 3 Personen und 2 "dauerbeleuchteten"
Zimmern bestenfalls 350kWh/a. Der Hauptverbraucher "Wohnzimmerleuchte"
war schon vorher so ein Designerding mit Energiesparröhren (nur auf
diese Art habe ich den WAF zur Abschaffung des Glühobstes erreicht), die
ich jetzt durch eine LED-Röhre ersetzt habe. Viel Einsparung war da also
nicht mehr drin, der größte Schritt weg vom 180W-Glühbrenner war ja
schon gemacht.
> Bei mir (2 Personen in Etagenwohnung mit über 100 m²) waren das durch> den Lampentausch 700 kWh Einsparung.
Du solltest aber wirklich das Licht im Klo ausmachen, wenn du nicht drin
bist... ;-)
@Bernd G. (Firma: LWL flex SSI) (berndg)
>> Bei mir im Haus sind ca. 80% der Lampen auf LED umgestellt.>Interessehalber: wieviel kWh macht das bei dir aus?>Bei mir (2 Personen in Etagenwohnung mit über 100 m²) waren das durch>den Lampentausch 700 kWh Einsparung.
In welchem Zeitraum? Wieviel haben die LEDs mehr als Glühobst gekostet
und wann wurde die Gewinnschwelle (aka Break Even Point) erreicht?
Seit wir fast nur noch LED-Leuchten in der Wohnung haben, beschwert sich
meine Frau zunehmend, dass es ihr zu kalt ist... Glücklicher Weise läuft
im Wohnzimmer noch ein Plasmafernseher mit grandios gutem Bild. Das
macht sich temperaturmäßig wohltuend bemerkbar.
neben ungemütlichem Licht (blenden, komische Farben etc)
sind ja wohl auch Funkstörungen ein Thema.
Ich hab jedenfalls noch kein Glühobst gesehen,
das ausser Licht auch grosse Wellenbereiche in Sachen Funk
im Dauerstrich abdeckt.
> In welchem Zeitraum? Wieviel haben die LEDs mehr als Glühobst gekostet> und wann wurde die Gewinnschwelle (aka Break Even Point) erreicht?
Zeitraum: wie üblicherweise, also ein Jahr.
Wieviel hat es mehr gekostet?
Nicht gerechnet, hat mich nicht interessiert, da ich die Teile auf
Firmenkosten gekauft habe. Inzwischen bekommt man das meiste davon
hinterhergeworfen. Die einzig teueren Teile sind die 400-lm-Birnen mit
G9-Sockel in schlanker Bauform mit ca. 6 EUR/Stück. Davon habe ich
allerdings 20 Stück eingesetzt.
Bisher haben die Lampen drei Jahre gehalten; zwei Ausfälle bei den
G9-Teilen,
wahrscheinlich durch fehlende Konvektion/Überhitzung.
Die vorher verwendeten Halogenbirnchen mit G9 und 33 W sind nicht
besonders preiswert und haben bestenfalls ein Jahr durchgehalten.
Gewinnschwelle: naja, man kann auch alles übertreiben.
700 x 0,30 EUR sind 210 EUR Ersparnis bei vllt 200 EUR Gesamtkosten,
also im ersten Jahr hatte sich die Chose bereits amortisiert.
Ein ernster Kommentar zur Abwechslung: LEDs haben in der Tat
Auswirkungen auf die Gehirnaktivität. Das ist meßbar. Es ist vor allem
blaues Licht, bei dem sich die Gehirnwellen signifikant verändern und
z.B. Schlaf- und Traumstörungen verursachen. Außerdem ist blaues
LED-Licht im Dunkeln sehr hell, so daß auch das Schlafstörungen
verursachen kann.
Das gleiche Phänomen läßt sich beim Fernsehen meßbar
nachweisen...deswegen gibt es die ernsthafte Empfehlung 1 Stunde vor dem
Einschlafen jeglichen Klimbims auszuschalten, so daß die Gehirnwellen
sich von der Störung durch blaues Licht erholen und wieder normal
werden.
Ich fühle mich bswp. von blauen LEDs so gestört, daß ich in der Tat
Geräte danach aussuche, ob deren LEDs blau oder rot sind. Quasi alle
meine elektronischen Geräte haben rote LEDs. Die sind im Dunkeln kaum
wahrnehmbar und ausgesprochen angenehm fürs Auge.
Dipl.- G. schrieb:> LEDs haben in der Tat Auswirkungen auf die Gehirnaktivität.
Das sieht man an diesem Thread besonders... ;-)
> Außerdem ist blaues LED-Licht im Dunkeln sehr hell
Die LED-Hersteller sind bemüht und auf dem Weg, den Blau-Peak im
Spektrum wegzubekommen:
http://www.seoulsemicon.com/en/technology/Sunlike/
Das gelingt schon recht beeindruckend und die 3000K LED ist schon fast
beim Glühlampenspektrum, das nur wenig Blau enthält.
Dipl.- G. schrieb:> Ich fühle mich bswp. von blauen LEDs so gestört, daß ich in der Tat> Geräte danach aussuche, ob deren LEDs blau oder rot sind. Quasi alle> meine elektronischen Geräte haben rote LEDs. Die sind im Dunkeln kaum> wahrnehmbar und ausgesprochen angenehm fürs Auge.
schonmal was von Autosuggestion gehört?
Ich hab z.B. beim schlafen die Augen zu. Da stört mich eine Blaue
Standby LED nicht wirklich.
Christian B. schrieb:> schonmal was von Autosuggestion gehört?>> Ich hab z.B. beim schlafen die Augen zu. Da stört mich eine Blaue> Standby LED nicht wirklich.
Auch bei Mondschein haben die Leute gemeinhin nachts die Augen zu.
Und trotzdem steigt da die nächtliche "Aktivität" der Menschen an.
ich meine jetzt nicht UNBEDINGT die (...)-aktivität ;)
sondern mehr Notrufe, mehr Kranke drehen durch etcpp.
Also wenn ein Partner meint, man müsse noch die Glumse betreiben,
wenn man schlafen will, stört das auch wenn er/sie mit Kopfhörern glotzt
Vor ein paar Jahren fiel im Ort mal der Strom aus. Als ich auf die
Strasse schaute und es war stockdunkel überkam mich ein Gefühl dass ich
schon sehr sehr lange nicht gespürt hatte ... so richtig natürlich :-)
Ich möchte nochmal darauf eingehen, dass viele Menschen LED-Licht als
"blendend" empfinden. Dabei lege ich Wert auf "empfinden", was nicht
heisst, dass es objektiv auch so ist.
Da wäre die hohe Leuchtdichte gegenüber anderen bekannten Lichtquellen.
Das Licht einer LED kommt aus einer sehr kleinen Fläche, was bei
direkter Betrachtung extrem hell aussieht und einen dazu zwingt, die
Augen zusammenzukneifen. Die absolute Lichtmenge ist dagegen in
Wirklichkeit oft rel. klein bzw. auch nicht sensationell größer als bei
anderen Lichtquellen (natürlich bei wesentlich besserem Wirkungsgrad).
Bei LED mit hoher Farbtemperatur ("kaltes Licht" was, energetisch
betrachtet, natürlich Unsinn ist) neigt man ebenfalls zum Augen
zusammenkneifen, weil man darauf konditioniert ist, dass Licht dieser
Farbe sonst nur aus extrem hellen Lichtquellen (z.B. Schweißflamme)
kommt. Ein psychologischer Effekt ...
Uhu U. schrieb:> Bernd G. schrieb:>> Weniger Glyphosat?>> Glyphosat ist ein Herbizid, das schädigt Tiere höchstens indirekt.
Ja, dieses Glyphosat ist hier in Brandenburg in jedem Honig drin.
Die Bienen verrecken auch nicht direkt an dem Zeug, sondern es schwächt
ihr Immunsystem.
Das Immunsystem von Menschen wird dadurch vielleicht auch geschwächt.
Jedenfalls isst niemand mehr unseren Honig.
Dieses "Glyphosat" ist der selbe Müll den Monsanto in den USA als
"Roundup" verkauft.
Dort gibt es inzwischen Unkraut welches immun gegen dieses Roundup ist,
der Boden ist trotzdem verseucht und ein "keine Vögel mehr"-Problem
haben die da auch, sehr wahrscheinlich durch die selbe Substanz welche
von Bauern auf die Felder gespritzt wird.
Random .. schrieb:> Bei den LED-basierten Strassenlaternen, die ich bisher gesehen habe,> kommen gleich zwei negative Effekte:> - blendet Punktförmig, wenn man ri. Lampe schaut> - schlechtere Ausleuchtung
Schlechtere Ausleuchtung kann ich überhaupt nicht bestätigen, allerdings
sind die Masten hier relativ dicht und niedrig.
Was mich hier mehr stört: Weil in den Lampen mehrere LEDs in einer Reihe
sind wirft man nicht einen klar umrissenen Schatten, sondern 7
(entsprechend der LED-Anzahl) absteigend helle davon. Das ist sehr
komisch anzusehen beim laufen...
Reinhard S. schrieb:> Was mich hier mehr stört: Weil in den Lampen mehrere LEDs in einer Reihe> sind wirft man nicht einen klar umrissenen Schatten, sondern 7> (entsprechend der LED-Anzahl) absteigend helle davon. Das ist sehr> komisch anzusehen beim laufen...
Haben die denn keinen Diffusor vor den LEDs?
Bei meinen Lampen habe ich eigentlich immer irgend einen Diffusor
eingesetzt, es ist auch notwendig um durch diese Lichtpunkte in den
Lampen nicht geblendet zu werden.
Ainen gudden!
Lothar M. schrieb:> Du solltest aber wirklich das Licht im Klo ausmachen, wenn du nicht drin> bist... ;-)
Hier haben wir eindeutig ein Kühlschrankproblem vorliegen.
Öffnest Du den Kühlschrank im Stehen oder im Sitzen?
Dwianea
hirnschaden
Ainen gudden!
● J-A V. schrieb:> Angst?
Wenn einem dann auch noch die Kippen ausgehen, kanns auch schonmal
gruselig werden. So richtig mit Gänsehaut und so.
Dwianea
hirntod
P.S.:
Das ist die Bildverarbeitungssoftware im Kopf.
Die versucht aus den Schemen irgendwas zu interpretieren. Und da sie in
einer solchen Situation automatisch auf Worst Case steht, lauern in
jeder Ecke Schreckgespenster.
Da könnte man das Erschrecken fast genießen, wenn die Situation nicht so
real irreal wär'.
Herr B. schrieb:> Lothar M. schrieb:>> Wie war das nochmal, die heute Geborenen können mit ca. 2 Jahren höherer>> Lebenserwartung rechnen, als ihre Eltern.>> Na klar. Ich behaupte sogar: Es werden 8 Jahre sein. Wer beweist mir das> Gegenteil?
Nein. Es sind laut Statistik immerhin 5 Jahre (2 Jahre pro Dekade). Wenn
man davon ausgeht, dass man mit 25 Jahren vom Klapperstorch zu Eltern
gemacht wird. So wurde es bei Quarks & CO im Fernsehn gesagt.
P.P.S.:
Dazu muß man sich natürlich erstmal auf das Spiel mit den
Schreckgespenstern einlassen und das Pfeifen einstellen. Sonst
funktioniert das nich'.
Da kam mir die schwarze Katze von Rechts tatsächlich wie ein Lichtstrahl
am Horizont vor.
Hirnschaden, H. schrieb:> Da kam mir die schwarze Katze von Rechts tatsächlich wie ein Lichtstrahl> am Horizont vor.
Auch tagsüber ein Schock, wenn Du ganz normal auf dem Bürgersteig
hergehst und Dich eine Katze von einer Fensterbank im Erdgeschoss
anfaucht.
Wie schlimm muss das erst nachts sein?