Lötzinn aus Löttopf erstarrt klupig? Was läuft hier falsch?

Gast #5449189
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Hallo,

ich habe gerade einen alten Löttopf von Ersa inklusive unbekannter 
Zinnfüllung erworben.

Den Topf habe ich erwärmt, das Zinn entnommen, den Topf von Korrosion 
gereinigt und anschließend wieder mit dem Metall gefüllt. Schlacke 
entfernt, Fertig.

Nun habe ich versucht zunächst ein paar Litzen und anschließend auch 
kleinere Platinenabschnitte zu verzinnen. Natürlich vorher mit etwas 
Flussmittel versehen.

Aber: Nicht nur, dass das Zinn nicht eutektisch erstarrt (wäre nicht so 
schlimm), auf der Platine sieht es aus, als wäre im Zinn Sand enthalten. 
Lauter Klümpchen und keine glatten Oberflächen.

Hat einer von euch Erfahrungen hiermit und könnte mir sagen, woran das 
liegen könnte? Ich würde gerne das alte Zinn weiter verwenden. Denn eine 
Neubeschickung mit Lötzinn würde mich einiges Kosten. Aber so macht es 
auch keinen Sinn.

Mit Gruß und Dank

Mike
#5449279
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Hmm, hat vieleicht der Vorbesitzer Mist gebaut und da bleifreies und 
bleihaltiges gemischt?
Wegen den unterschiedlichen Erstarrzeitpunkten kann es da zu so einem 
Efekt kommen...

EDIT: Könntest du feststellen indem die die Temepratur vorsichtig 
Schritt für Schritt senkst und schaust was passiert. Mit ein wenig Glück 
wäre theoretisch sogar eine Trennung möglich.
Gast #5449377
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Mike schrieb:
> den Topf von Korrosion gereinigt

Liegt da vielleicht das Problem? Legierungen entstehen ja durchaus auch 
unterhalb der Schmelztempeatur von beiden Partnern. Vielleicht hat sich 
ein Teil des Topfes im Zinn gelöst und du hast da jetzt die wundersamste 
Mischung.

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