Die UNgenaue Sekunde? Software TCXO?

Gast #5460658
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Hi,
an viele µCs kann man ein 32768 Hz Quarz betreiben.
Viele haben auch einen einfachen, unkalibrierten Temperatursensor mit 
drauf.

Wenn nur ein geringer Temperaturunterschied zwischen Quarz und µC 
besteht sollte sich der Fehler heraus rechnen lassen.

Kommt man damit in den Genauigkeitsbereich von z.B. einer DS3231 im 
Temperaturbereich -20 .. +60°C?
Angehängte Dateien:
Gast #5460815
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Tom A. schrieb:
> Kommt man damit in den Genauigkeitsbereich

Was verstehst du unter Bereich? Nach der Kurve ist die Abweichung 
zwischen 10 und 40 Grad -5 ppm, DS3231 ist mit +-2 ppm angegeben.

Das Problem mit 32 kHz-Uhrenquarzen ist zuerst mal die 
Anfangsgenauigkeit, ohne Trimmen auf Sollfrequenz ist die Genauigkeit 
eher schlechter als bei billigen Quarzuhren (und zum Trimmen muss man 
die Möglichkeit einer entsprechend präzisen Frequqenzmessung haben).

Georg
#5460862
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Tom A. schrieb:
> Wenn nur ein geringer Temperaturunterschied zwischen Quarz und µC
> besteht

Ich habe mal um 10°C Differenz "gemessen" - das ist die Wärme die der 
Chip selber produziert.

Die ist aber extrem lastabhängig - ein Chip der nur 2x pro Sekunder für 
wenige ms aktiv ist wird kaum meßbar wärmer als die Umgebung sein.

Muß derselbe Chip aber ein paar LEDs an seinen GPIOs treiben, wird er 
alleine durch deren Strom signifikant warm.


Ach ja: Wärmewiderstand des Package sollte im Datenblatt drin stehen, 
man kann sich die Differenz also auch ausrechnen.

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