Sonoff 32V Relais-Modul rebootet beim Schalten eines Magnetventils

Gast #5466702
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Hallo Zusammen,
ich habe mehrere Sonoff 7-32V Relais-Module, die ich an 12V betreibe.

Verwendet werden die Module im Garten zur Steuerung meiner 
Bewässerungsanlage. Daher läuft die Tasmota-FW mit der kleinen Änderung, 
dass der Analogeingang ausgelesen wird.
Angeschlossen am Relais ist ein Magnetventil, das vom gleichen 
Stromkreis gespeist wird.
Zusätzlich ist noch ein Feuchtesensor am Analogeingang angeschlossen.

Mit meiner Schaltung habe ich zwei Probleme.

1. Wenn ich das Magnetventil schalte, dann sinkt der angezeigte 
Analogwert deutlich ab.
2. Wenn ich das Magnetventil ausschalte, dann startet der ESP neu. Als 
Startgrund wird in MQTT dann Power-On gemeldet - was irgendwie nicht 
ganz richtig ist.

Alles hängt wohl irgendwie mit der 3,3V Spannung zusammen, die beim 
Ausschalten (???) so zusammenbricht, dass der ESP neu startet.
Jetzt habe ich schon mal einen 100uf Kondensator auf die 3,3V gepackt 
aber das hat auch nicht dafür gesorgt, dass es stabil läuft.

Hat von euch jemand eine Idee, wie ich die Versorgungsspannung stabil 
bekomme oder was sonst die Ursache sein könnte?

Herzlichen Dank!
Gast #5466880
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Stefan schrieb:
> ich habe mehrere Sonoff 7-32V Relais-Module, die ich an 12V betreibe.

Sprichst du von Gleich- oder Wechselspannung

> Hat von euch jemand eine Idee, wie ich die Versorgungsspannung stabil
> bekomme oder was sonst die Ursache sein könnte?

Bei einem Elektromagnet wehrt sich der Strom gegen das Abschalten. Hast 
du geeignete Maßnahme getroffen, um das Abschalten abzuflachen 
(Freilaufdiode bei DC, Snubber bei AC)?
Gast #5467420
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Ich betreibe alles an einem 12V Schaltnetzteil - also mit 
Gleichspannung.

An Abfallen der Versorgungsspannung habe ich auch schon gedacht und 
gemessen, dass die von 11,9V auf 11,0V abfällt. Das ist aber 
hauptsächlich auf den höheren Strom und die laaange Zuleitung (sind etwa 
15m 1,5qm) zurückzuführen.

Auf dem Sonoff finden sich zwei DCDC Wandler - 1. Stufe auf 5V und in 
der 2. Stufe auf 3,3V für die CPU.
An der Leitung hängt auch der Feuchtesensor.

Mir ist im Nachhinein noch aufgefallen, dass ich die Probleme eigentlich 
erst habe, seit dem ich die Schaltung des Feuchtesensors geändert habe.

Die Schaltung habe ich von Michael Jentsch 
(http://www.dieletztedomain.de/3-analoge-bodenfeuchtigkeits-sensoren-am-esp8266/) 
übernommen. Allerdings so abgewandelt, dass ich nur einen Sensor habe 
und diesen anstatt eines Digital-Ausgangs fest auf 3,3V gelegt habe.
Daraus ergab sich dann folgendes Schaltbild:

3,3V - BA 282 -|- 1M Widerstand -|- 3k Widerstand - GND
               |- Sensor        -|
                                 |- ADC-Eingang ESP


Das mit der Freilaufdiode schaue ich mir gleich noch an und baue eine 
ein. Vielleicht ist das ja schon des Rätsels Lösung :)
Gast #5467959
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Stefan schrieb:
> Alles hängt wohl irgendwie mit der 3,3V Spannung zusammen, die beim
> Ausschalten (???) so zusammenbricht, dass der ESP neu startet.

Hast du das gemessen oder glaubst du das?
Wie weit müssten deine 12V zusammenbrechen, damit der 3,3V-Wandler ins 
straucheln gerät?
Ein Kondensator am Eingang deines Wandlers, von den 12V des 
Magnetventils entkoppelt über eine Diode, würde ihm Luft geben.
Gast #5468084
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Hab jetzt eine Freilaufdiode eingebaut und siehe da die Reboots sind 
Geschichte.

Wenn mir jetzt noch jemand den Zusammenhang zwischen dem Magnetventil 
und dem Feichtesensor erklärt,  wäre ich super glücklich.

Die 3.3V sind absolut stabil - das habe ich nachgemessen.  Sobald ich 
aber das Ventil einschalte misst der Eingang am ESP eine niedrigere 
Spannung. Sobald das Ventilmais ist eine höhere.

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