Gast
#5480374
Hallo. Bei AD Wandlern bestimmt ja die Quellimpedanz wie schnell sich die Kondensatoren des S/H Gliedes aufladen können. Wird diese zu hoch, dann können die Kondensatoren nicht mehr rechtzeitig auf den anliegenden Wert geladen werden und verfälschen die Messung. Manchmal stehen im Datenblatt Werte, etwa beim Atmega die 10kOhm. Wie berechnet man die maximal zulässige Quellimpedanz, wenn es scheinbar nicht im Datenblatt steht? Als Beispiel für den AD7927. (http://www.analog.com/media/en/technical-documentation/data-sheets/AD7927.pdf) Dort konnte ich im Datenblatt keinen Wert zur maximalen Eingangsimpedanz finden. Wenn ich z.B. eine Spannung von 5V auf 2,5V für den ADC herunterteilen möchte, würde ich ihn möglichst hochohmig gestalten wollen, damit die Quelle wenig belastet wird. Jetzt gäbe es die Möglichkeit: 1) Spannungsteiler 2) Spannungsteiler + OPV als Spannungsfolger 3) Spannungsteiler + zusätzlichen Kondensator (in einigen Themen werden 100nF erwähnt) Wie ermittelt man, was man am besten benutzt? Im Datenblatt gibt es auf Seite 16, Abbildung 16, einen Ersatzschaltbild. Laut Text ist der Widerstand 400 Ohm groß. Mit Spannungsteiler würde es dann wie im Anhang aussehen. Jetzt müsste ich ja berechnen, wie schnell sich der Kondensator C2 in Abhängigkeit des Widerstandes vom Spannungsteiler laden und entladen kann. Wobei da ja eigentlich noch ein TP zum Ausfiltern zu hoher Frequenzen dazu kommen müsste. Betrachtet man das dann als Vierpol und rechnet aus der Übertragungsfunktion die Zeitkonstanten aus? Oder wie macht man das? Schöne Grüße
