Kondensator zwischen GND und R in OP Schaltung

Beitrag #5509785 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #5509800
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Ach Du grüne Neune schrieb:
> Es sieht so aus als ob alle roten Massezeichen zusammengefasst wurden
> und anschließend über nur einen 100nF an die grüne Masse angeschlossen
> werden?

Genau, so hab ich das auch gesehen. Jetzt geht es mir nur um den Sinn 
des 100nF? Könnte mir vorstellen das es vielleicht beim Schwingen der 
Schaltung oder bei HF hilft? Bei DC ist der C ja hochomig.
Gast #5509807
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J_W schrieb:
> Warum wurde das so gemacht

R103H Pin 7 bildet den Bezugspunkt der Strommessung. Im Prinzip ist es 
egal, welche Spannung der hat, ob 0V oder fast 0V oder 5V, Hauptsache 
der Stromvorgabewert ist auch darauf bezogen.
Man will jedoch auf diesem Bezugspunkt keine Störungen, die schneller 
sind, als ein OpAmp ausregeln kann.
Leider ist die echte Masse der Stromsenke auf Grund der hohen Ströme 
ziemlich verseucht. So baut man sich einen neuen Bezugspunkt CCD.
ICH würde den nicht mit einem Kondensator, sondern über eine Spule mit 
echtem GND verbinden. Ich würde aber auch nicht die MOSFETs einzeln an 
Source absichern da dabei der MOSFET wegen Überschreitung von UGSmax 
abraucht wenn die Sicherung bei mehr als 20V auslöst, sondern (möglichst 
auch noch alle gemeinsam) an Drain, und damit entfällt auch die 63mA 
Sicherung am Gate.
Auch sind alle 34072 (im Prinzip die richtige Wahl bei solcher 
Schaltung) auf die gleiche Art kompensiert, so kann es schwingen (einer 
regelt rauf, der andere runter). Ich würde die 22pF bei allen 
unterschiedlich gross machen, z.B. 22, 220, 2n2...
Gast #5509841
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Ich habe ihn wirklich nicht gefunden.

Bin ich doof? Kann sein. Vielleicht interessiert sich trotzdem jemand 
für meine doofen verquirlten Gedanken dazu:

Ich dachte, dass die bunt markierten Pfeile alle auf zwei separate GND 
Planes zeigen, das wäre üblich gewesen. In gemischten digital/analog 
Schaltungen hat man zum Beispiel oft ein GND für dir digitalen teile und 
ein anderes GND für die analogen. Ähnliches habe ich auch im Schaltplan 
meiner Hifi Anlage gesehen, da gibt es einen GND für die 
Leistungsendstufe, einen für die Vorstufen und einen dritten GND für die 
digitalen Teile des Bedienfeldes. Irgendwo werden sie alle zu einem 
zentralen Punkt zusammen geführt.

Beim obigen Schaltplan sehe ich nun (nachdem C140 gefunden ist), dass 
diese beiden GDN Planes durch C140 miteinander verbunden sind. 
Vermutlich hat das etwas mit dem Abblocken von HF zu tun, da die 
Leitungen bis zum zentralen Verbindungspunkt nicht ideal sein können 
(ideale Leitungen gibt es nicht).

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