Leitungsquerschnitt Maschinenrichtlinie?

OP #5533935
Lesenswert?

Hallo miteinander,

ich stehe gerade vor einem Rätsel und finde leider kaum was darüber.

Ich habe einen Schaltschrank. Aus notwendigen Gründen wird dieser 
festangschlossen. Zuleitung ist (vermutlich) TN-C-S, 3-Phasen-Drehstrom, 
abgesichert mit 63A Schmelzsicherung (je Phase) ohne RCCB. Im 
Schaltschrank läuft die Zuleitung erstmal auf einen RCCB Typ B und 
verteilt dort weiter auf zwei Kreise - 1. Kreis abgesichert mit 3xC10A 
(dreiphasig mit allpoliger Trennung) sowie auf 2. Kreis (nur einer) 
Phase 2xC16A sowie 1xC10A (alle auf der gleichen Phase).

Jetzt stellen sich mir folgende Fragen:

Auf welchen Strom muss ich die Leiter bis zu den Sicherungsautomaten 
auslegen? Bei 63A wäre es theoretisch 10mm², allerdings ist durch die 
Sicherungsautomaten sichergestellt, dass so viel Strom nicht fließen 
kann.

Wer kann mir dazu eine belastbare Aussage geben?
Gast #5533945
Lesenswert?

Der Querschnitt wird immer durch die Vorsicherung bestimmt (in Deinem 
Fall 63A). Damit ergibt sich nach Tabellenbuch (Europa Verlag) ein 
Leiterquerschnitt von 16mm^2. Berücksichtigt dabei ist: Verlegung im 
Installationsrohr, 5polige Leitung (also mit Neutralleiter, TN-Netz), 
Leitermaterial : Cu.
OP #5533954
Lesenswert?

cassini schrieb:
> Verlegung im
> Installationsrohr

Wenn, dann sind es Einzeladern (Feindrähtig). Starre Leitung lässt sich 
kaum verlegen.

Entsprechend wäre es sinvoll, wenn die Vorsicherung schon entsprechend 
reduzieren würde, sodass nur maximal 25A fließen können. Das würde mir 
die Sache dann enorm erleichtern.

Gilt Deine Quelle auch nach der Maschinenrichtlinie oder ist das die 
0100?

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren