Abwaschbarer Stift für ESD-Kisten

Gast #5536673
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Hallo zusammen,

kann jemand einen Stift empfehlen, mit dem man direkt auf schwarzen 
ESD-Kisten aus PP schreiben kann und anschließend mit Isopropanol oder 
ähnlichem wieder problemlos herunterbekommt? Wichtig ist, dass die 
Schrift wischfest ist, damit man nicht versehentlich die Schrift 
entfernt. Ich hatte es mal mit Edding 780 probiert, aber den bekomme ich 
nur mit n-Hexan wieder herunter inkl. schwarzen Rückständen des 
Behälters.

Bei nicht-schwarzen PP-Behältern hatte ich immer CD-Marker genommen, die 
decken aber natürlich nicht auf schwarz.

Viele Grüße

Christoph
Gast #5536738
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Es gibt sogenannte Fettstifte. Z.B.:
https://www.amazon.de/Fettstift-abwischbar-Markieren-glatten-Fl%C3%A4chen/dp/B00XPNRX86/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1535372102&sr=8-1&keywords=Fettstift
oder hier 
https://www.kobelt-warenauszeichnung.de/stifte-reiniger/fettstifte/59/fettstift

Ich kenne selber nur ältere Produkte, die haften gut an allen 
Materialien, sind ausreichend wasser- und wischfest und lassen sich mit 
Alkohol oder Reinigungsbenzin wieder leicht entfernen.
Gast #5536755
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Christoph schrieb:
> Bei nicht-schwarzen PP-Behältern hatte ich immer CD-Marker genommen, die
> decken aber natürlich nicht auf schwarz.

Alternativ:
Es gibt auch solche Klebebänder, die sich leicht entfernen lassen und 
mit jedem Edding beschriftet werden können (Kugelschreiber geht 
schlecht).
https://www.thomann.de/de/stairville_beschriftungsband.htm
Üblicherweise verwendet bei der Beschriftung von den Kanälen an 
Mischpulten.
#5537920
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HildeK schrieb:
> Richard Z. schrieb:
>> Edding 750 Lackmarker?
>> Geht mit Iso, Ethanol, Acton und Etikettenlöser ab und hinterlässt keine
>> Rückstände.
>
> Da habe ich andere Erfahrung, zumindest mit Iso geht fast nichts.
> Außerdem, die sind sehr schnell unbrauchbar.

Du hast vollkommen recht! Ich habe gerade Iso und Ethanol ausprobiert 
und es geht tatsächlich nicht ab. Da hat mich meine Erinnerung wohl 
getrogen. Etikettenlöser funktioniert hingegen wunderbar und greift den 
Kunststoff auch nicht an.

Haltbarkeit der Stifte könnte bei gelegentlicher Nutzung tatsächlich ein 
Problem sein. Ich habe sie bislang eher leergeschrieben, als dass sie 
eingetrocknet sind - darüber kann ich also nicht urteilen.
Gast #5538673
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Guten Morgen,

danke für die Antworten.

Beschriftet werden müssen die Kistchen, weil unsere Aushilfen ansonsten 
nicht wissen, was in den Kistchen drin ist - deswegen wird bei der 
Materialkommissionierung die Artikelnummer draufgeschrieben. Bei den 
transparenten Nicht-ESD-Kistchen funktioniert das mit CD-Markern auch 
sehr gut.

Kreidestifte haben wir schon ausprobiert, verschmieren leider sofort.

Die Lackstifte von Edding mit Etikettenlöser zu entfernen, muss ich mal 
probieren. Der 780er ging mit Alkohol bisher nicht wieder runter. 
Austrocknen wird da auch nichts, dafür haben wir zu viel Durchsatz.

Die Fettstifte probiere ich aber auch mal aus, klingt zumindest 
vielversprechend.

Zusätzliche Etiketten, Klebebänder, etc. würde ich gerne vermeiden. Zum 
Einen ist das Zusatzaufwand, zum Anderen möchte ich die ESD-Diskussion 
garnicht erst anstoßen - der Stift alleine ist unkritisch.

Christoph
Gast #5538776
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Christoph schrieb:
> Zusätzliche Etiketten, Klebebänder, etc. würde ich gerne vermeiden. Zum
> Einen ist das Zusatzaufwand, zum Anderen möchte ich die ESD-Diskussion
> garnicht erst anstoßen - der Stift alleine ist unkritisch.

Vermeiden von Zusatzaufwand verstehe ich.
In Sachen ESD sehe ich kein Problem, denn ein Klebeband wird außerhalb 
der Kiste angebracht und innerhalb sind die ESD-empfindlichen Teile. Um 
das zu trennen, ist die Kiste selber ja da.

Übrigens, den Edding 3000 gibt es auch in der Farbe gelb. Vielleicht ist 
das schon ausreichend sichtbar auf einer schwarzen Kiste?

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