Hallo zusammen,
kann jemand einen Stift empfehlen, mit dem man direkt auf schwarzen
ESD-Kisten aus PP schreiben kann und anschließend mit Isopropanol oder
ähnlichem wieder problemlos herunterbekommt? Wichtig ist, dass die
Schrift wischfest ist, damit man nicht versehentlich die Schrift
entfernt. Ich hatte es mal mit Edding 780 probiert, aber den bekomme ich
nur mit n-Hexan wieder herunter inkl. schwarzen Rückständen des
Behälters.
Bei nicht-schwarzen PP-Behältern hatte ich immer CD-Marker genommen, die
decken aber natürlich nicht auf schwarz.
Viele Grüße
Christoph
ms schrieb:> Mal mit Tipp-Ex versuchen.
Geht kaum wieder runter.
bernd m. schrieb:> kreidestift
Ist der wischfest?
Ich mach das immer mit einem "Post It" Zettel und zusätzlich Tesafilm.
Aber das gute, das man ohne Klebereste abziehen kann.
Warum musst / möchtest Du direkt die Kiste beschriften?
Christoph schrieb:> Bei nicht-schwarzen PP-Behältern hatte ich immer CD-Marker genommen, die> decken aber natürlich nicht auf schwarz.
Alternativ:
Es gibt auch solche Klebebänder, die sich leicht entfernen lassen und
mit jedem Edding beschriftet werden können (Kugelschreiber geht
schlecht).
https://www.thomann.de/de/stairville_beschriftungsband.htm
Üblicherweise verwendet bei der Beschriftung von den Kanälen an
Mischpulten.
Richard Z. schrieb:> Edding 750 Lackmarker?> Geht mit Iso, Ethanol, Acton und Etikettenlöser ab und hinterlässt keine> Rückstände.
Da habe ich andere Erfahrung, zumindest mit Iso geht fast nichts.
Außerdem, die sind sehr schnell unbrauchbar.
HildeK schrieb:> Richard Z. schrieb:>> Edding 750 Lackmarker?>> Geht mit Iso, Ethanol, Acton und Etikettenlöser ab und hinterlässt keine>> Rückstände.>> Da habe ich andere Erfahrung, zumindest mit Iso geht fast nichts.> Außerdem, die sind sehr schnell unbrauchbar.
Du hast vollkommen recht! Ich habe gerade Iso und Ethanol ausprobiert
und es geht tatsächlich nicht ab. Da hat mich meine Erinnerung wohl
getrogen. Etikettenlöser funktioniert hingegen wunderbar und greift den
Kunststoff auch nicht an.
Haltbarkeit der Stifte könnte bei gelegentlicher Nutzung tatsächlich ein
Problem sein. Ich habe sie bislang eher leergeschrieben, als dass sie
eingetrocknet sind - darüber kann ich also nicht urteilen.
Guten Morgen,
danke für die Antworten.
Beschriftet werden müssen die Kistchen, weil unsere Aushilfen ansonsten
nicht wissen, was in den Kistchen drin ist - deswegen wird bei der
Materialkommissionierung die Artikelnummer draufgeschrieben. Bei den
transparenten Nicht-ESD-Kistchen funktioniert das mit CD-Markern auch
sehr gut.
Kreidestifte haben wir schon ausprobiert, verschmieren leider sofort.
Die Lackstifte von Edding mit Etikettenlöser zu entfernen, muss ich mal
probieren. Der 780er ging mit Alkohol bisher nicht wieder runter.
Austrocknen wird da auch nichts, dafür haben wir zu viel Durchsatz.
Die Fettstifte probiere ich aber auch mal aus, klingt zumindest
vielversprechend.
Zusätzliche Etiketten, Klebebänder, etc. würde ich gerne vermeiden. Zum
Einen ist das Zusatzaufwand, zum Anderen möchte ich die ESD-Diskussion
garnicht erst anstoßen - der Stift alleine ist unkritisch.
Christoph
Christoph schrieb:> Zusätzliche Etiketten, Klebebänder, etc. würde ich gerne vermeiden. Zum> Einen ist das Zusatzaufwand, zum Anderen möchte ich die ESD-Diskussion> garnicht erst anstoßen - der Stift alleine ist unkritisch.
Vermeiden von Zusatzaufwand verstehe ich.
In Sachen ESD sehe ich kein Problem, denn ein Klebeband wird außerhalb
der Kiste angebracht und innerhalb sind die ESD-empfindlichen Teile. Um
das zu trennen, ist die Kiste selber ja da.
Übrigens, den Edding 3000 gibt es auch in der Farbe gelb. Vielleicht ist
das schon ausreichend sichtbar auf einer schwarzen Kiste?